http://www.faz.net/-gum-136dl

Costa Brava : Sechs Tote bei Busunglück

  • Aktualisiert am

In dem verunglückten Bus saßen vor allem niederländische Touristen Bild: dpa

An der Costa Brava ist in der Nacht ein Bus mit 64 Touristen verunglückt. Sechs Niederländer kamen dabei ums Leben, 39 weitere Menschen wurden verletzt. Deutsche Urlauber sind nach Auskunft des katalonischen Gesundheitsministeriums nicht unter den Opfern.

          Ausflug in den Tod: Sechs niederländische Spanien-Urlauber sind bei einem Busunglück an der Costa Brava ums Leben gekommen. 39 weitere Insassen des Touristenbusses wurden bei dem Unfall in der Nacht zum Freitag verletzt. Wie die spanischen Behörden mitteilte, war der zweistöckige Reisebus mit 65 Urlaubern an Bord bei der Ortschaft San Pol del Mar nördlich von Barcelona von der Fahrbahn abgekommen, gegen zwei Pkw geprallt und umgestürzt.

          Eine Leitplanke verhinderte, dass das Fahrzeug eine Böschung hinunterstürzte und noch mehr Insassen ums Leben kamen. Nach Angaben des niederländischen Generalkonsuls in Barcelona hatten in dem Bus - bis auf einen Deutschen und den spanischen Fahrer - nur Urlauber aus den Niederlanden gesessen. Königin Beatrix übermittelte den Angehörigen der Unfallopfer ihr Beileid. Sie sei „entsetzt über dieses schreckliche Geschehen“. Auch Ministerpräsident Jan-Peter Balkenende kondolierte.

          Der Bus hatte die Urlauber nach einem Besuch in Barcelona in ihre Hotels nach Blanes und Lloret de Mar zurückbringen sollen. Das Unglück ereignete sich in einer engen Kurve, in der eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 40 Kilometern pro Stunde galt. Die Polizei untersuchte, ob der Bus möglicherweise zu schnell gefahren war. Der Fahrer hatte keinen Alkohol getrunken.

          Weitere Themen

          Double enthüllt Ed-Sheeran-Wachsfigur Video-Seite öffnen

          Sommersprossen mal zwei : Double enthüllt Ed-Sheeran-Wachsfigur

          16 Mitarbeiter haben vier Monate an der Figur gearbeitet - alle mit einem eigenen Spezialgebiet: Haare, Sommersprossen, Tätowierungen, Augen oder Kleidung. Zwischen Musik-Stars wie Michael Jackson oder Beyoncé reiht Sheeran sich neben den großen Pop-Legenden ein.

          Topmeldungen

          Russische Einmischung : Trump will Gegenteil gemeint haben

          Die Kritik war laut – und sie kam nicht nur von der Opposition. Nachdem Donald Trump beim Gipfel mit Wladimir Putin eine Einmischung Russlands bei den Präsidentschaftswahlen noch ausgeschlossen hatte, will er sich nun einfach nur versprochen haben.
          Knappe Mehrheit: Premierministerin Theresa May am Montag

          Brexit : Der Sommer kommt nicht schnell genug

          Stück für Stück robbt sich die britische Regierung an den Brexit heran. Im Zuge der Ratlosigkeit wie der Brexit nun von statten gehen soll, folgt ein Kompromiss dem nächsten. Theresa May gewinnt eine Abstimmung mit nur drei Stimmen Vorsprung.

          Rundfunkbeitrag : Wie gerechtfertigt ist die Abgabe?

          Sie fordern eine Revolution: Der Autoverleiher Sixt und mehrere private Kläger sind vor das Bundesverfassungsgericht gezogen, um gegen den Rundfunkbeitrag vorzugehen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.