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Weltkriegs-Blindgänger : Bombe in Oranienburg entschärft

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Eine entschärfte 250-Kilogramm-Bombe hängt in Oranienburg am Kranhaken (Archivbild). Am Donnerstag wurde eine weitere Weltkriegsbombe entschärft. Bild: dpa

Fast 12.000 Menschen müssen am Donnerstagmorgen ihre Häuser verlassen, weil in ihrer Nachbarschaft eine Bombe gefunden worden war. Es ist der 195. Blindgänger binnen 15 Jahren.

          In Oranienburg bei Berlin ist eine weitere Weltkriegsbombe entschärft worden. Es handelte sich um einen Sprengsatzes amerikanischer Bauart, der mit einem chemischen Langzeitzünder ausgestattet war. Die Anwohner waren nach Angaben der Behörden aufgefordert, am Donnerstag von acht Uhr morgens an ihre Häuser zu verlassen. Am Nachmittag gegen 14.30 Uhr wurde der Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer um den Fundort wieder aufgehoben, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

          Rund 12.000 Anwohner hatten ihre Häuser am Morgen verlassen müssen. Von der Evakuierung betroffen waren auch ein Krankenhaus, ein Altenheim, sieben Kitas und Horte, fünf Schulen und zwei Bahnhöfe des S- und Regionalbahnverkehrs.

          An dem Fundort werden noch drei weitere Bomben im Boden vermutet. Es war der 195. Blindgänger, der seit 1991 in der Stadt entschärft wurde. Oranienburg war im Zweiten Weltkrieg wegen dort angesiedelter Rüstungsbetriebe von den Alliierten oft bombardiert worden.

          Die Innenstadt von Oranienburg war bis zum Nachmittag gesperrt.

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