06.01.2012 · Auch in Deutschland sollen sich Frauen Implantate der Firma Poly Implant Prothèse (PIP) herausnehmen lassen. Länder wie Frankreich und Tschechien hatten bereits dazu geraten.
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Die Produkte werden in grünem Zustand ausgeliefert und reifen beim
Kunden. Es ist in der Tat erstaunlich, dass die Qualitätsstandards
ausgerechnet in dieser Branche so niedrig sind. Wenn man das moderne
Qualitätsmanagement in der Industrie kennt, kann man sich gar nicht
vorstellen, dass es nicht selten zu Brüchen von künstlichen
Hüftgelenken aufgrund ungeeigneter Materialien oder zu
unzureichenden Standzeiten aufgrund unpassender Materialpaarungen kommt.
Diese Dinge kann man alle vor dem Einsatz im Körper
ausführlich testen. Würde z.B. in der Automobilindustrie auch
so schlampig gearbeitet, würden die Hersteller an den
Gewährleistungskosten ersticken.
Das ist doch alles nichts neues.
Hauptsache die Brüste aufmotzen lassen und später über
Probleme klagen die plötzlich die Allgemeinheit was angehen sollte.
Bitte differenzieren!
Wie von bereits von Uwe Schrader angemerkt, sollte man sich die
Mühe machen, zu differenzieren zwischen reinen
Schönheitsoperationen und medizinisch indizierten Rekonstruktionen.
Dies werden wohl auch die Krankenkassen hinsichtlich der
Kostenerstattung tun. Im übrigen war Silikon auch schon früher
in der Diskussion. Vorsichtige Chirurgen verwenden Kissen mit Kochsalzlösung,
"Aufmotzen"
Und sie können sich gar nicht vorstellen, dass es auch Frauen gibt, die beispielweise Brustkrebs haben und im Anschluss an die Krankheit ein Implantat benutzen?
Ach nee, die wechseln ihre Meinung nur unter Druck!
"Deutsche Behörden warnen vor Panik
23.12.2011 · Nachdem das französische
Gesundheitsministerium 30.000 Frauen aufgefordert hat, ihre
Brustimplantate vorsorglich entfernen zu lassen, weil diese reißen
könnten, mahnen deutsche Behörden zur Besonnenheit."
Die mahnten vor Panik, weil sie Kosten auf sich zukommen sahen. Und erst
unter dem Druck anderer europäischen Länder bekommen die das
Flattern, Verantwortung für ihre "Besonnenheit"
könnte doch teurer werden, als die Finanzierung von Entfernung der Gift-Implantate.
Wenn's um Geld geht, - da wird das Bundesinstitut für Arzneimittel
und Medizinprodukte (BfArM) ganz nervös und wählt das kleinere Übel.
Nun kann sich jeder einen Reim darauf machen, wie die
Rationierungsbehörde für das Gesundheitswesen in ihrem Wirken
bei Verweigerung von Kostenerstattungs-Fähigkeit tausender
Medikamente vorgeht.
Bevor man seine Meinung ändern kann...
...muss man sich erst eine gebildet haben. Das französische
Gesundheitsministerium ist vor ungefähr 2 Wochen damit an die
Öffentlichkeit gegangen...nicht vor 2 Monaten oder gar 2 Jahren.
Nun bemängeln Sie, dass die deutschen Behörden zu diesem
Zeitpunkt nicht blindlings diese Einschätzung übernommen haben
- das Gesundheitsministerium ist aber keine Nachrichtenagentur.
Ihr Kommentar liest sich so, als hätte das BfArM zu diesem
Zeitpunkt Entwarnung gegeben - tatsächlich hat es aber nur vor
Panikreaktionen gewarnt. Was genau stört Sie am Ratschlag, nicht in
Panik zu verfallen, sondern stattdessen besonnen zu handeln? Ich denke
eher, dass dies in dem Moment das einzig Richtige war.