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Billig-Brustimplantate Bundesinstitut rät: Silikonkissen entfernen lassen

 ·  Auch in Deutschland sollen sich Frauen Implantate der Firma Poly Implant Prothèse (PIP) herausnehmen lassen. Länder wie Frankreich und Tschechien hatten bereits dazu geraten.

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Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 07.01.2012 23:11 Uhr

Management by bananas

Die Produkte werden in grünem Zustand ausgeliefert und reifen beim Kunden. Es ist in der Tat erstaunlich, dass die Qualitätsstandards ausgerechnet in dieser Branche so niedrig sind. Wenn man das moderne Qualitätsmanagement in der Industrie kennt, kann man sich gar nicht vorstellen, dass es nicht selten zu Brüchen von künstlichen Hüftgelenken aufgrund ungeeigneter Materialien oder zu unzureichenden Standzeiten aufgrund unpassender Materialpaarungen kommt. Diese Dinge kann man alle vor dem Einsatz im Körper ausführlich testen. Würde z.B. in der Automobilindustrie auch so schlampig gearbeitet, würden die Hersteller an den Gewährleistungskosten ersticken.

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Stephen Loughran

Sikikonkissen

Das ist doch alles nichts neues.
Hauptsache die Brüste aufmotzen lassen und später über Probleme klagen die plötzlich die Allgemeinheit was angehen sollte.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2012 22:56 Uhr
Gerhard Rinker
Gerhard Rinker (GerdR) - 07.01.2012 22:56 Uhr

Bitte differenzieren!

Wie von bereits von Uwe Schrader angemerkt, sollte man sich die Mühe machen, zu differenzieren zwischen reinen Schönheitsoperationen und medizinisch indizierten Rekonstruktionen. Dies werden wohl auch die Krankenkassen hinsichtlich der Kostenerstattung tun. Im übrigen war Silikon auch schon früher in der Diskussion. Vorsichtige Chirurgen verwenden Kissen mit Kochsalzlösung,

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Uwe Schrader

"Aufmotzen"

Und sie können sich gar nicht vorstellen, dass es auch Frauen gibt, die beispielweise Brustkrebs haben und im Anschluss an die Krankheit ein Implantat benutzen?

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Dr. Michael Menzel

Ach nee, die wechseln ihre Meinung nur unter Druck!

"Deutsche Behörden warnen vor Panik

23.12.2011 · Nachdem das französische Gesundheitsministerium 30.000 Frauen aufgefordert hat, ihre Brustimplantate vorsorglich entfernen zu lassen, weil diese reißen könnten, mahnen deutsche Behörden zur Besonnenheit."

Die mahnten vor Panik, weil sie Kosten auf sich zukommen sahen. Und erst unter dem Druck anderer europäischen Länder bekommen die das Flattern, Verantwortung für ihre "Besonnenheit" könnte doch teurer werden, als die Finanzierung von Entfernung der Gift-Implantate.

Wenn's um Geld geht, - da wird das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ganz nervös und wählt das kleinere Übel.
Nun kann sich jeder einen Reim darauf machen, wie die Rationierungsbehörde für das Gesundheitswesen in ihrem Wirken bei Verweigerung von Kostenerstattungs-Fähigkeit tausender Medikamente vorgeht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 07.01.2012 00:45 Uhr
Maximilian Gold
Maximilian Gold (faz.ke) - 07.01.2012 00:45 Uhr

Bevor man seine Meinung ändern kann...

...muss man sich erst eine gebildet haben. Das französische Gesundheitsministerium ist vor ungefähr 2 Wochen damit an die Öffentlichkeit gegangen...nicht vor 2 Monaten oder gar 2 Jahren. Nun bemängeln Sie, dass die deutschen Behörden zu diesem Zeitpunkt nicht blindlings diese Einschätzung übernommen haben - das Gesundheitsministerium ist aber keine Nachrichtenagentur.

Ihr Kommentar liest sich so, als hätte das BfArM zu diesem Zeitpunkt Entwarnung gegeben - tatsächlich hat es aber nur vor Panikreaktionen gewarnt. Was genau stört Sie am Ratschlag, nicht in Panik zu verfallen, sondern stattdessen besonnen zu handeln? Ich denke eher, dass dies in dem Moment das einzig Richtige war.

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