http://www.faz.net/-gum-rqxk
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, JÜRGEN KAUBE, BERTHOLD KOHLER, HOLGER STELTZNER
Best Ager - Für Senioren und Angehörige

Veröffentlicht: 01.01.2006, 12:49 Uhr

Bildergalerie Die Welt begrüßt das neue Jahr

Mit fröhlichen Feiern und viel Feuerwerk haben die Menschen rund um den Globus das Jahr 2006 begrüßt. Daß es dabei weitgehend friedlich blieb, ist die erste gute Nachricht des Jahres. FAZ.NET-Bildergalerie.

© dpa/dpaweb Rio de Janeiro, Brasilien

Mit Feuerwerk und Böllerschüssen, mit Musik und Straßenfeiern haben die Menschen das neue Jahr begrüßt. Am Dresdner Elbufer feierten Tausende vor der Silhouette der Stadt mit Frauenkirche, Hofkirche und Semperoper. Am Bondi Beach im australischen Sydney, wo das neue Jahr als erstes begrüßt wurde, gingen die Feiernden wegen der Hitze baden. Und die Volksarmee in China stellte in Hangzhou eine ganze Kompanie ab, um dem neuen Jahr geordnet gegenüberzutreten.

Die größten Feiern aber fanden anderswo statt. In Berlin feierten knapp eine Million Menschen am Brandenburger Tor - mit einem Festakt eröffnete Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gemeinsam mit den Botschaftern und Gesandten der 31 Teilnehmerländer der Fußball-Weltmeisterschaft symbolisch das WM-Jahr. In Paris kamen Hunderttausende auf die Champs-Elysees. In London strömten trotz eines U-Bahn-Streiks 250.000 Menschen unter starken Sicherheitsvorkehrungen ins Stadtzentrum. In Hongkong erhellte eine Licht- und Musik-Show von 20 Hochhäusern um den Hafen die Nacht. In Rio de Janeiro sahen hochgerechnet zwei Millionen Menschen an der Copacabana, wie 24 Tonnen Feuerwerk von acht Schiffen in den Himmel geschossen wurden.

Mehr zum Thema

Fast eine Million feiert auf dem Time Square

In New York kam fast eine Million Menschen bei eisigen Temperaturen auf dem Times Square zusammen. Gesang und Jubel lagen über dem Platz, als die letzten Sekunden des Jahres in einem vielstimmigen Countdown hinuntergezählt wurden. Doch auch tragische Vorfälle waren zu verzeichnen. Auf den Philippinen starben zwei psychisch kranke Männer, die Feuerwerkskörper geschluckt hatten. Auf der dänischen Insel Fyn steckte sich ein betrunkener Partygast im Übermut einen Knallkörper in den Mund und wurde lebensgefährlich verletzt. Allein in Berlin wurden 722 Menschen verletzt, 80 mehr als im Vorjahr. In Gelsenkirchen wurde ein sieben Jahre altes Mädchen auf einer Freiluft-Silvesterfeier angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Die Welt begrüßt das neue Jahr Rio de Janeiro, Brasilien © dpa/dpaweb Bilderstrecke 

In Letmathe (Märkischer Kreis) wurden aus einem fahrenden Auto heraus eine Zweiunddreißigjährige und ein 23 Jahre alter Mann erschossen. Ein 18 Jahre alter Zeuge wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Vom Täter fehlt jede Spur. Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Quelle: F.A.Z. vom 2. Januar 2006

 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Österreich Schüsse auf Konzertgelände: Drei Tote und elf Verletzte

Ein Konzert auf dem Gelände eines Motorradclubs in Österreich endet mit drei Toten. Nach einem Streit holt ein Besucher eine Waffe und beginnt zu schießen. Mehr

22.05.2016, 08:02 Uhr | Gesellschaft
Oklahoma Tornados fegen über Teile Amerikas

Im amerikanischen Bundesstaat Kansas wurden zwei Menschen lebensgefährlich verletzt. In Oklahoma beschädigte der Sturm mehrere Gebäude. Mehr

26.05.2016, 11:29 Uhr | Gesellschaft
Nürnberg Mutter und drei Kinder sterben bei schwerem Autounfall

Bei einem schweren Unfall auf der A6 bei Nürnberg sterben vier Mitglieder einer fünfköpfigen Familie. Ein Laster war in ein Stauende gerast. Mehr

17.05.2016, 21:27 Uhr | Gesellschaft
Sumatra Tote bei Vulkanausbruch in Indonesien

Nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra ist die Zahl der Toten weiter angestiegen. Mehrere weitere Menschen wurden lebensgefährlich verletzt, als der Vulkan heiße Gase und Asche ausstieß. Mehr

23.05.2016, 19:17 Uhr | Gesellschaft
Nach 2017 Schäuble spricht vom Steuersenken

Der Finanzminister sieht Spielraum zur Senkung von Steuern und Sozialabgaben. Das Thema könnte für den Wahlkampf 2017 taugen: Teile von SPD und Grünen sind für die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Mehr

20.05.2016, 14:57 Uhr | Wirtschaft

Masterplan fürs Älterwerden Herbert Grönemeyer will 96 Jahre alt werden

Herbert Grönemeyer glaubt, man entscheidet selbst, wie alt man wird, Paul McCartney bekennt, wer ihn vor vielen Jahren rettete, und Bill Cosby muss am Dienstag vor Gericht erscheinen – der Smalltalk. Mehr 13

Frankfurter Allgemeine Stil auf Facebook
Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden