Home
http://www.faz.net/-gum-rqxk
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
50 plus

Bildergalerie Die Welt begrüßt das neue Jahr

Mit fröhlichen Feiern und viel Feuerwerk haben die Menschen rund um den Globus das Jahr 2006 begrüßt. Daß es dabei weitgehend friedlich blieb, ist die erste gute Nachricht des Jahres. FAZ.NET-Bildergalerie.

© dpa/dpaweb Vergrößern Rio de Janeiro, Brasilien

Mit Feuerwerk und Böllerschüssen, mit Musik und Straßenfeiern haben die Menschen das neue Jahr begrüßt. Am Dresdner Elbufer feierten Tausende vor der Silhouette der Stadt mit Frauenkirche, Hofkirche und Semperoper. Am Bondi Beach im australischen Sydney, wo das neue Jahr als erstes begrüßt wurde, gingen die Feiernden wegen der Hitze baden. Und die Volksarmee in China stellte in Hangzhou eine ganze Kompanie ab, um dem neuen Jahr geordnet gegenüberzutreten.

Die größten Feiern aber fanden anderswo statt. In Berlin feierten knapp eine Million Menschen am Brandenburger Tor - mit einem Festakt eröffnete Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gemeinsam mit den Botschaftern und Gesandten der 31 Teilnehmerländer der Fußball-Weltmeisterschaft symbolisch das WM-Jahr. In Paris kamen Hunderttausende auf die Champs-Elysees. In London strömten trotz eines U-Bahn-Streiks 250.000 Menschen unter starken Sicherheitsvorkehrungen ins Stadtzentrum. In Hongkong erhellte eine Licht- und Musik-Show von 20 Hochhäusern um den Hafen die Nacht. In Rio de Janeiro sahen hochgerechnet zwei Millionen Menschen an der Copacabana, wie 24 Tonnen Feuerwerk von acht Schiffen in den Himmel geschossen wurden.

Mehr zum Thema

Fast eine Million feiert auf dem Time Square

In New York kam fast eine Million Menschen bei eisigen Temperaturen auf dem Times Square zusammen. Gesang und Jubel lagen über dem Platz, als die letzten Sekunden des Jahres in einem vielstimmigen Countdown hinuntergezählt wurden. Doch auch tragische Vorfälle waren zu verzeichnen. Auf den Philippinen starben zwei psychisch kranke Männer, die Feuerwerkskörper geschluckt hatten. Auf der dänischen Insel Fyn steckte sich ein betrunkener Partygast im Übermut einen Knallkörper in den Mund und wurde lebensgefährlich verletzt. Allein in Berlin wurden 722 Menschen verletzt, 80 mehr als im Vorjahr. In Gelsenkirchen wurde ein sieben Jahre altes Mädchen auf einer Freiluft-Silvesterfeier angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Die Welt begrüßt das neue Jahr Rio de Janeiro, Brasilien © dpa/dpaweb Bilderstrecke 

In Letmathe (Märkischer Kreis) wurden aus einem fahrenden Auto heraus eine Zweiunddreißigjährige und ein 23 Jahre alter Mann erschossen. Ein 18 Jahre alter Zeuge wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Vom Täter fehlt jede Spur. Über die Hintergründe der Tat ist bislang nichts bekannt. Eine Mordkommission nahm die Ermittlungen auf.

Quelle: F.A.Z. vom 2. Januar 2006

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Transporter rammt Polizeiwagen Zwei Tote nach Unfall auf Standstreifen der A3

Ein Transporter kracht in einen Polizeiwagen auf dem Standstreifen der A3 und schiebt ihn auf ein Pannenfahrzeug. Zwei Menschen sterben. Mehr

12.10.2014, 14:13 Uhr | Gesellschaft
Die Weltmeister feiern mit ihren Fans

Im Bus tuckern die DFB-Kicker durch die Menschenmassen zum Brandenburger Tor. Die Fans stehen Kopf. Und selbst der König ist gekommen. Mehr

15.07.2014, 13:29 Uhr | Sport
Festakt in der Paulskirche Gauck gratuliert der Goethe-Uni

Auf den Tag genau vor 100 Jahren - am 18. Oktober 1914 - ist die Goethe-Uni Frankfurt gegründet worden. Bundespräsident Joachim Gauck findet zur Feierstunde in der Frankfurter Paulskirche aber nicht nur lobende Worte. Mehr

18.10.2014, 16:50 Uhr | Rhein-Main
500.000 Menschen fliehen vor Taifun Neoguri

Zerstörte Gebäude, ein Toter und mehrere Verletzte: Der mächtige Taifun Neoguri ist über den Süden Japans gezogen. Mehr als eine Halbe Million Menschen auf der Okinawa-Inselkette wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. Mehr

08.07.2014, 15:22 Uhr | Gesellschaft
Frankfurt Zwei Männer am Mainufer niedergestochen

Sie hatten mit Freunden am Frankfurter Mainufer mongolisches Ringen trainiert, als drei Unbekannte hinzu kamen und einen Streit provozierten. Zwei Männer verletzten sie mit einem Messer, einen davon lebensgefährlich. Mehr

19.10.2014, 17:35 Uhr | Rhein-Main
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 01.01.2006, 12:49 Uhr

Martin Sheen Ein Schiff für saubere Meere

Schauspieler Martin Sheen gibt einem Forschungsschiff seinen Namen. Komikerin Carolin Kebekus bekam Droh-Mails von fundamentalen Christen und Schauspieler Jude Law bekommt ein Kind. Der Smalltalk. Mehr

Nachrichten in 100 Sekunden
Nachrichten in 100 Sekunden