Home
http://www.faz.net/-gum-t1um
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Berlinerisch Currywurst mit Pommes

19.09.2006 ·  Der Imbiß-Klassiker deckt den Tagesbedarf an Fett, satt macht er nur für ein paar Stunden. Mit Acrylamid und gefährlichen Transfettsäuren kommen Currywurst und Fritten nicht gerade harmlos daher.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Orangensaft macht nicht alles wieder gut, aber im Detail manches besser. Ein Glas Frischgepreßter zur Currywurst mit Fritten ändert nichts daran, daß der Imbiß-Klassiker den Tagesbedarf an Fett eines Mannes (80 Gramm) voll deckt und den einer Frau (60 Gramm) deutlich überschreitet.

Aber: „Orangensaft enthält Vitamin C und ist ein Radikalfänger“, sagt Christiane Rohloff, Ökotrophologin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Gehärtetes Fett zum Braten

Diese Vitalstoffe machen zum Beispiel krebserregendes Acrylamid unschädlich, das entsteht, wenn Kartoffeln über 175 Grad erhitzt werden. Zum Braten und Fritieren wird meist gehärtetes Fett verwendet, das schädliche Transfettsäuren enthält.

Tip von Christiane Rohloff: Lieber da kaufen, wo die Pommes möglichst groß sind - die haben weniger Oberfläche und saugen sich nicht so voll. Oder gleich Country-Potatoes wählen. Was zur Currywurst natürlich indiskutabel ist.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.09.2006, Nr. 37 / Seite 64
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen