http://www.faz.net/-gum-78m6d

Berlin : „Helmut Kohl“-Bar wird umbenannt

  • Aktualisiert am

So sieht sie aus: Die Bar „Helmut Kohl“ in Berlin-Neukölln. Bild: dpa

Aus Nostalgie hat ein Berliner seine Bar in Neukölln nach Helmut Kohl benannt. Der ließ über seine Anwälte nun mitteilen, der Betreiber solle sich nach einem neuen Namen umsehen.

          Die Bar „Helmut Kohl“ in Berlin-Neukölln bekommt auf Wunsch des Altbundeskanzlers einen neuen Namen. „Sobald ein passender Name gefunden ist – also in absehbarer Zeit – machen wir das“, sagte Bar-Betreiber Michel Braun am Dienstag. Kohls Anwälte hatten ihn schriftlich darum gebeten, den Namen der Bar zu ändern. Die Verständigung sei freundlich und einvernehmlich erfolgt, teilte Kohls Büro mit.

          Braun sagte, er könne die Bedenken gut verstehen. „Dass er das nicht möchte, dass etwas seinen Namen trägt, was er nicht mal kennt.“ Als er den Namen damals gewählt habe, habe er nicht daran gedacht, dass das irgendjemanden interessieren könne. Bereits vor mehreren Wochen hatte Braun gesagt, den Namen nicht aus politischen Gründen, sondern wegen des Nostalgie-Gefühls gewählt zu haben.

          Auf der Facebook-Seite der Bar können Freunde der „Helmut Kohl“-Bar neue Namen vorschlagen. Braun sagte, er wolle auf keinen Fall einen provozierenden Namen wählen.

          Weitere Themen

          Merkel spaltet die Europäische Union

          Asyl und Euro : Merkel spaltet die Europäische Union

          Die Bundeskanzlerin pocht darauf, mit ihrem Alleingang in der Flüchtlings- und Euro-Rettungspolitik alles richtig gemacht zu haben. Die Folgen sind gewaltig – für Deutschland, die EU, Arabien und Afrika. Ein Kommentar.

          Pflegekräfte am Limit Video-Seite öffnen

          Hohe Belastung : Pflegekräfte am Limit

          Es fehlen zwischen 60.000 und 100.000 Pflegekräfte in Deutschland. Im Durchschnitt betreut eine Pflegekraft im Krankenhaus rund 13 Patienten. Zeit für Zuwendung bleibt da nur selten.

          Topmeldungen

          Seehofer warnt Merkel : „Wo sind wir denn?“

          Horst Seehofer erhöht im unionsinternen Streit noch einmal den Druck auf Angela Merkel. Der CSU-Chef warnt die Kanzlerin, ihn als Innenminister zu entlassen – und droht mit einem Koalitionsbruch.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.