http://www.faz.net/-gum-8hz98

Frau seit vier Monaten tot : Baby von hirntoter Mutter in Portugal geboren

  • Aktualisiert am

Ohne Komplikationen wurde das Kind der hirntoten Mutter per Kaiserschnitt auf die Welt geholt (Illustrationsfoto). Bild: Picture-Alliance

Eine schwangere Frau stirbt an einer Gehirnblutung. Die Angehörigen beschließen: Die Schwangerschaft soll aufrecht erhalten werden. Jetzt ist das Kind auf die Welt gekommen.

          In Portugal ist das Baby einer hirntoten Mutter zur Welt gekommen. Ärzte holten den kleinen Jungen, dessen Mutter seit fast vier Monaten hirntot ist, am Dienstag in der 32. Schwangerschaftswoche „ohne Komplikationen“ per Kaiserschnitt, wie das Krankenhaus in Lissabon mitteilte. Das Baby wog demnach 2,35 Kilogramm.

          Die Mutter war am 20. Februar nach einer Gehirnblutung für hirntot erklärt worden. Die Entscheidung zur Aufrechterhaltung der Schwangerschaft wurde nach Angaben des Krankenhauses gemeinsam mit der Familie der Frau getroffen, nachdem der Fötus für gesund befunden worden war.

          Den Angaben zufolge handelte es sich um das längste Überleben eines Fötus im Mutterleib einer Hirntoten in Portugal. Im April war in Polen der Sohn einer hirntoten Mutter per Kaiserschnitt zur Welt gekommen. Er war 55 Tage am Leben gehalten worden.

          Weitere Themen

          Herzogin Kate bringt Sohn zur Welt Video-Seite öffnen

          Zuwachs bei den Royals : Herzogin Kate bringt Sohn zur Welt

          Freude bei den Fans der königlichen Familie: Prinz William und seine Gattin Kate haben im Londoner St. Mary’s Krankenhaus ihr drittes Kind auf die Welt gebracht. Der Name des kleinen Prinzen ist jedoch noch nicht bekannt.

          Topmeldungen

          Ende des „Echo“ : Späte Schadensbegrenzung

          Die Abschaffung des Musikpreises „Echo“ ist richtig – aber das Problem, das zu ihr führte, viel weitreichender als der befürchtete „Schaden an der Marke“. Ein Kommentar.

          Peter Madsen verurteilt : Lügengeschichten eines Erfinders

          Vom ersten Prozesstag an tat sich Peter Madsen vor allem selbst leid. Einsicht, ein Geständnis gar, waren nicht zu erwarten. Wie überzeugte der Staatsanwalt das Gericht trotzdem davon, dass der Erfinder ein brutaler Mörder ist?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.