02.10.2003 · Die vier Alternativen Nobelpreise gehen dieses Jahr an den früheren neuseeländischen Premier David Lange, zwei philippinische Menschenrechtler, nach Südkorea und Ägypten.
Der frühere neuseeländische Premierminister David Lange erhält den Alternativen Nobelpreis dieses Jahres. Wie die Jury in Stockholm mitteilte, wird der 1942 geborene Sozialist für seinen „beharrlichen Kampf über viele Jahre für eine von Atomwaffen freie Welt ausgezeichnet“. Lange erhält den nicht dotierten Ehrenpreis der „Stiftung für richtiges Leben“ (Right Livelihood Foundation). Die anderen drei Preise mit einer Dotierung von zusammen zwei Millionen Kronen (220 000 Euro) gehen an Preisträger von den Philippinen, aus Südkorea sowie Ägypten.
Die philippinischen Menschenrechtler Walden Bello und Nicanor Perlas werden für ihren Einsatz als Globalisierungskritiker ausgezeichnet. Aus Südkorea wird die „Bürgerkoalition für wirtschaftliche Gerechtigkeit“ geehrt, die neben dem Kampf um soziale Gerechtigkeit auch für die Versöhnung mit Nordkorea arbeitet.
Die Preise werden seit 1980 vergeben
Das ägyptische Agrar-Unternehmen SEKEM und sein Gründer Ibrahim Abouleish erhalten einen Alternativen Nobelpreis für die Ausbreitung biodynamischer Anbaumethoden.
Die Alternativen Nobelpreise werden seit 1980 nach einer Stiftung des Deutsch-Schweden Jakob von Uexküll für Leistungen beim Umweltschutz, der Friedenssicherung und der Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit vergeben..