09.03.2007 · Vieles sei schädlich, „was weltweit in die Häuser von Millionen Familien übertragen wird“. Papst Benedikt XVI. kritisiert die Medien und bezieht sich dabei vor allen Dingen auf Internet und Fernsehen.
Papst Benedikt XVI. hat die Medien aufgerufen, Familienwerte zu unterstützen. Zugleich warnte er vor dem oftmals „destruktiven“ Einfluss von Internet und Fernsehen auf junge Menschen. „Zweifelsfrei haben die verschiedenen Zweige der Massenmedien der Zivilisation großen Nutzen gebracht“, sagte Benedikt am Freitag vor der Kommunikationsabteilung des Vatikan.
„Andererseits ist es offensichtlich, dass vieles schädlich ist, was weltweit in die Häuser von Millionen Familien übertragen wird“, fügte der 79-jährige hinzu. Er appelliere daher an die Führer und Produzenten der Medienindustrie, die Wahrheit zu erhalten, die Menschenwürde zu schützen und sich für Familienbelange einzusetzen. „Meine Sorge unterscheidet sich nicht von der einer Mutter, eines Vaters, Lehrers oder verantwortungsvollen Bürgers“, so der Papst weiter.
Benedikt unterstrich, die Macht verlagere sich zunehmend von den Print- auf elektronische Medien, die von einigen wenigen multinationalen Konzernen mit grenzüberschreitendem kulturellen Einfluss kontrolliert würden.
Ein Gedankenflug ueber "Saeubern"
Georg Dargelies (ragnita)
- 10.03.2007, 03:30 Uhr
Eine Verlagerung von den Print- auf elektronische Medien, ..
Christian Brost (Zac12)
- 10.03.2007, 19:26 Uhr
Ist doch gut,
Markus Leibold (MSL)
- 10.03.2007, 22:05 Uhr
Wenn Moses heute leben würde...
Jitzak Tanenbaum (tanenbaum)
- 11.03.2007, 12:06 Uhr
Wichtige Berichtigung!
Georg Dargelies (ragnita)
- 11.03.2007, 18:00 Uhr