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Astronomisches Phänomen Der volle Mond zeigt sich so voll wie selten

 ·  In der Nacht zum Sonntag kam der Mond der Erde fast 25.000 Kilometer näher als sonst. Obwohl der Trabant knapp 30 Prozent heller strahlte als sonst, soll er auf die menschliche Psyche keinen Einfluss haben.

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© dapd Der Mond ist aufgegangen

Während die Astronomen der Texas State University weiter überlegen, ob ein „Supermond“ vor 100 Jahren den Untergang des Passagierschiffs „Titanic“ begünstigte, haben am Wochenende Zehntausende amerikanische Himmelsgucker eine Neuauflage des Naturschauspiels beobachtet. Da der Mond der Erde in der Nacht zu Sonntag auf seiner ellipsenförmigen Bahn ungewöhnlich nah kam, leuchtete er heller und erschien er größer als in jeder anderen Nacht dieses Jahres. Wie schon von der amerikanischen Raumfahrtbehörde (Nasa) angekündigt, erwartete die Hobbyastronomen auf der ganzen Welt ein „Supermoon“, der durch das Erreichen des Perigäums, dem der Erde nächsten Punkt der Mondbahn, fast 14 Prozent größer wirkte und nahezu 30 Prozent heller strahlte als ein gewöhnlicher Vollmond.

Kein Einfluss auf die menschliche Psyche

Obwohl der Trabant der Erde fast 25.000 Kilometer näher kam als gewöhnlich, war das Schauspiel aber nicht leicht zu erkennen. „Mit bloßem Auge und ohne Größenvergleich ist ein Supermond kaum wahrzunehmen“, hatte Geoff Chester, ein Sprecher des Forschungsinstituts der amerikanischen Marine, vorsorglich gewarnt. Um den vermeintlich riesigen Mond dennoch zu bestaunen, harrten viele Amerikaner in der Nähe von Gebäuden wie dem New Yorker Empire State Building oder der Skyline von Los Angeles aus. Durch die Nähe zum Horizont schien der Mond noch imposanter.

Los Angeles: „Supermond“ begeistert Himmelsgucker

Auf die menschliche Psyche soll der „Supermoon“ entgegen folkloristischer Überlieferungen dagegen keinen Einfluss haben. Während das Phänomen stärkere Gezeiten auslöste, blieben die für das Wochenende prophezeiten Massensuizide und Gewalttaten wie schon bei dem vergangenen Supermond am 19. März 2011 aus.

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