29.03.2005 · Asien zählt zu den am meisten erdbebengefährdeten Kontinenten. Verheerende Beben suchen immer wieder Japan, südostasiatische Länder wie Indonesien, aber auch China und Iran heim.
Eine Erinnerung an die die schlimmsten Beben in Asien seit dem Jahr 1990:
26. Dezember 2004 - Ein Seebeben der Stärke 9,0 vor der Nordwestküste der indonesischen Insel Sumatra löst die schlimmsten Flutwellen seit Menschengedenken aus. Etwa 300.000 Menschen werden getötet, darunter auch westliche Touristen. Am meisten betroffen sind Sumatra, Sri Lanka, Indien und Thailand. (Sonderseite: Die Flutkatastrophe)
26. Dezember 2003 - In Iran zerstört ein Beben der Stärke 6,6 bis 6,8 unter anderem das historische Zentrum der Stadt Bam. 26.271 Menschen sterben, 525 werden vermißt, 30.000 verletzt.
26. Januar 2001 - Nach einem Erdbeben der Stärke 7,9 werden im indischen Bundesstaat Gujaratin 17.110 Tote beklagt. Das Beben hatte eine Stärke von 7,9. Hilfsorganisationen schätzen die Zahl der Opfer sogar auf etwa 50.000.
17. Januar 1995 - Mindestens 6400 Menschen verlieren bei einem Beben der Stärke 7,2 auf der japanischen Insel Honshu ihr Leben. Mehr als 36.000 werden verletzt. Besonders betroffen ist die Stadt Kobe an der Südküste. Der Sachschaden beläuft sich auf bis zu 100 Milliarden Dollar (78,3 Milliarden Euro).
30. September 1993 - Im Grenzgebiet der im Südwesten Indiens liegenden Bundesstaaten Maharashtra, Andra Pradesh und Karnataka tötet ein Beben der Stärke 6,2 nach Schätzungen zwischen 9.500 und 30.000 Bewohner.
12. Dezember 1992 - Auf Flores und benachbarten indonesischen Inseln werden 2.500 bis 3.000 Menschen und ihre Behausungen von bis zu 25 Meter hohen Wellen ins Meer gerissen. Auslöser des Tsunami war ein Seebeben der Stärke 7,5.
21. Juni 1990 - 40.000 bis 50.000 Menschen kommen bei den bisher schlimmsten Beben (Stärke 7,7) in Iran zu Tode. 100.000 werden verletzt. Zentrum der Zerstörungen ist die Schwarzmeerküste um Rasht.