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Archäologie Neuer Fund in Pompeji

28.11.2002 ·  Eine Kette um den Fuß des einen Skeletts lassen vermuten, es handele sich um Sklaven.

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79 nach Christus legte ein Ausbruch des italienischen Vulkans Vesuv die Stadt Pompeji unter Asche. Erst jetzt - rund 2.000 Jahre später - entdeckten Archäologen nochmals die Skelette zweier Menschen in den Trümmern.

Es handle sich um einen Mann und eine Frau, die bei ihrer Flucht vor dem Vulkanausbruch von giftigen Schwefeldämpfen getötet worden seien, berichtete die italienische Tageszeitung „Il Messaggero“ am Mittwoch. „Die Fundlage der Skelette erlaubt uns, die letzten Minuten dieser Menschen vor ihrem Tod zu rekonstruieren“, sagte der Archäologe Piero Guzzo.

„Der Mann trägt noch eine Kette um einen Fuß, er war sicherlich ein Sklave“, sagte er. Die Frau sei vermutlich ebenfalls eine Sklavin gewesen, die dem Mann bei der Flucht habe helfen wollen. Möglicherweise sei sie aber auch seine Herrin gewesen. Bei dem Vesuv-Ausbruch waren mehrere tausend Bewohner der römischen Stadt Pompeji durch giftige Gase getötet und von Ascheregen begraben worden.

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