Home
http://www.faz.net/-gum-t3ae
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Amerikanisch Hamburger

19.09.2006 ·  Er hat das Phänomen der „leeren Kalorien“ für sich gepachtet. Und egal ob man sich für einen Doppeldecker oder die Sparversion ohne Käse entscheidet, Hamburger gibt es nicht in „light“.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (0)

Wir reden hier nicht von stylischen Anbietern, bei denen man sich seine Ciabatta nach Belieben mit sonnengereiften Tomaten, luftgetrocknetem Schinken und gegrillten Pilzen belegen lassen kann.

Obwohl diese Läden die Fast-food-Kultur natürlich enorm veredeln und ernährungsphysiologisch aufwerten. Nein, wir reden über den herkömmlichen Burger. Den man - wie es einer ausdrückt, der in den vergangenen Jahren so manchen verdrückt hat - „lutschen kann".

Lieber ohne Cheese

Ernährungswissenschaftler nennen dieses Phänomen der fast völligen Abwesenheit ballaststoffreichen Widerstands "leere Kalorien".

Da hilft nur Minimalismus: lieber einen Burger ohne Cheese wählen, besser einen flachen nehmen als einen vielschichtigen Turm - und am allerbesten öfter einfach mal "Gartensalat" sagen, wenn man dran ist.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 17.09.2006, Nr. 37 / Seite 64
Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

  Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel