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Nun kommt auch Schnee : Amerika vor neuer Kältewelle

  • Aktualisiert am

Den Norden der Vereinigten Staaten hat die Kälte fest im Griff, wie hier die Niagarafälle an der kanadischen Grenze. Bild: dpa

Amerika zittert bereits unter einer Kältewelle, doch in den nächsten Tagen könnte besonders die Atlantikküste von weiteren heftigen Schneestürmen getroffen werden.

          Rund 100 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten mussten auch am Dienstag in eisiger Kälte zittern - und nach Wettervorhersagen kommt es vielleicht bald noch schlimmer. Zum Wochenende wird eine neue arktische Kältewelle erwartet, mit Temperaturen, die noch um ein bis drei Grad Celsius tiefer sinken könnten als in den vergangenen Tagen, wie der Wetterdienst AccuWeather warnte. Bereits die Kaltfront zum Jahresende hatte an zahlreichen Orten neue Minusrekorde gebracht. Auch der Süden blieb nicht verschont: In Atlanta in Georgia etwa wurden nach Medienberichten am Dienstagmorgen (Ortszeit) minus 10,5 Grad gemessen.

          Zur Wochenmitte soll es vorübergehend etwas weniger harsch werden, aber dafür drohen Neuengland und der mittleren Atlantikküste teils heftige Schneestürme. In Maine könnte sich die weiße Pracht einen halben Meter hoch auftürmen - von möglichen Schneeverwehungen gar nicht zu reden.

          Nicht nur an den berühmten Niagarawasserfällen im Norden formt die Kälte bizarre Eisformationen. Bilderstrecke

          Sogar viele der wärmeverwöhnten Floridianer müssen die Heizung einschalten: Bis in den Süden herab könnten die Nachttemperaturen auf gerade mal drei oder vier Grad über Null sinken. Für den Nordosten des Staates gab der nationale Wetterdienst bereits für die Nacht zum Mittwoch eine Frostwarnung aus - gefolgt von Schnee- und Eisregen bis zum Nachmittag.

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