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Im Auftrag ihrer Majestät : Brexit ein Thema für James Bond?

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Bond-Darsteller Daniel Craig hat gegen den Austritt gestimmt. Doch was würde 007 tun? Bild: dpa

James Bond steht für das Vereinigte Königreich wie kaum eine andere Filmfigur. Was Agent 007 wohl zum Brexit sagen würde? Es gibt schon einige Ideen.

          Der Bond-Experte Joachim Frenk, Anglist von der Universität des Saarlandes, kann sich den Austritt der Briten aus der Europäischen Union (Brexit) gut in einer Kinogeschichte vorstellen. „Das ist ein so großes Thema und berührt derart Bonds typische „Britishness“, dass das thematisiert werden wird“, meint er. Für Bond selbst sei die EU-Frage wohl zu gewöhnlich. Aber: „Der aktuelle Bond-Darsteller Daniel Craig hat gegen den Austritt gestimmt - so viel wissen wir.“

          Käme der Brexit bei Bond vor, wäre die EU als Bösewicht eher ungeeignet. „Ein wohlmeinender Europa-Idealist oder ein europäischer Bürokrat in Brüssel, der taugt einfach nicht zum Bond-Schurken. Das müsste schon einer sein, der die EU und die Idee von Europa pervertiert und für die eigenen hochkriminellen Zwecke verrät.“

          Anderes Szenario: „Auf britischer Seite wäre ein Schurke denkbar, der als Demagoge seine Landsleute mit Falschinformationen über Europa in die Irre führt und Vorteile daraus zieht“, sagt Frenk, „mit drohenden katastrophalen Folgen für Großbritannien wie für die EU.“

          Eine ganz andere Variante machte dagegen kurz nach dem Brexit-Votum vergangene Woche bei Twitter die Runde. Da hatte ein Nutzer geschrieben: „Der nächste James Bond wird nur davon handeln, wie er am Pariser Flughafen zwei Stunden an der Passkontrolle verbringt.“

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