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Geplante Anleihenkäufe der EZB BIZ warnt vor Hoffnung auf Geldpolitik

 ·  Der neue Quartalsbericht der BIZ zeigt, dass gerettete Banken aus der Krise nichts gelernt haben. Die BIZ fordert außerdem Strukturreformen für Südeuropa und warnt vor zu viel Euphorie über die steigenden Aktienkurse.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)

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Fred Ruegg
Fred Ruegg (fredruegg) - 17.09.2012 15:45 Uhr

Herum flicked fuehlen ins Verderben

Europa und ihre Staten muessen zuerst neue Grundgesetze (Verfassungen) beschliessen die wahre Buergerdemokratien schaffen und die Stellvertreter "Demokratien" wie die sog. Parlamentarischen Demokratien die Von den Aristokraten erfunden wurden gruendlich ersetzen. Die Buergerdemokratien muessen die Rechte erhalten durch entsprechend demokratische Initiativen und Referendums Verfahren die Entscheidungsmacht uebernehmen koennen fuer z.B. Steuern, Grossausgaben und Verpflichtungen, Schulen &Erziehung, Alters- & Gesundheitswesen

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Wolfgang Richter

Straflos

Solange marode Banken staatlich "gerettet" werden und die Aktionäre nicht leiden, wird sich nichts bessern.
Es muß klar sein, daß bei Schieflage der Bank als erstes die Aktionäre ihr Eigentum verlieren. Es wird erstaunlich sein, wie gut dann auf einmal auf solide Geschäftspolitik geachtet wird.

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D. Kristof
D. Kristof (dkristof) - 17.09.2012 07:47 Uhr

Risiko Bewusstsein??

"Zumindest sehen die Autoren keine Anzeichen für ein höheres Risikobewusstsein in den Banken mit Staatshilfe, als 2009 die Kreditvolumina schrumpften."

halte ich für völlig Überbewertet wenn die geretteten nicht für die Konsequenzen ihres Handeln haftbar gemacht werden......

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Klaus Schmid
Klaus Schmid (Pinin) - 17.09.2012 05:48 Uhr

Warum ...

... soll hier auch irgend jemand etwas gelernt haben?

Seit tausenden von Jahren haben die Mächtigen stets auf Expansion gesetzt und sind erst durch Niederlagen gebremst worden.

Aber Niederlagen gibts jetzt nicht mehr:
- Banken müssen seit Lehman immer gerettet werden
- Euro-Länder müssen auch immer gerettet werden

Ergebnis:
Der kleine Bürger ist heute den Mächtigen ebenso ausgeliefert wie zu Zeiten der Fürsten und Raubritter.
Und die Demokratie? An der Spitze der Parteien stehen doch immer wieder Personen mit dem bekannten Denkmuster aller Mächtigen.

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Gerhard Storm

BIZ weist auf Unbekümmertheit der i.d.V. gestützten Sorglosbanken hin. Draghis Wundertüt unbegrenzt!

Nach dem kritischen BIZ-Quartalsbericht zu Banken, die gestützt wurden, mahnte dies die Banken nicht zu größerer Vorsicht. Blaise Gadanecz (BIZ) und Michael Brei von der Universität Paris 10 ziehen ein ernüchterndes Fazit: „Gerettete Banken reduzierten die Risiken in ihrer Neukreditvergabe nicht erheblich stärker als Banken, die keine staatliche Unterstützung erhielten“, schreiben sie. Insofern sind sie nicht sicherer geworden, sondern vertrauten stattdessen wohl auf die implizite Staatsgarantie.

Ferner warnt die BIZ vor zu großen Hoffnungen auf die Anleihenkäufe der EZB und warnt vor Fragmentierung der Bankenmärkte drohe in einem Ausmaß, dass es selbst wieder Anlass zur Sorge gebe, weil die Gefahr nationaler Bankenkrisen zunehme.

Somit keine rosigen Aussichten für die aus der draghischen Wundertüte gepäppelten oder noch zu päppelnden Sorglosbanken aus den bekannten Sorglosländern.

Eurolande braucht keine Angst zu haben. Draghis Wundertüte ist (noch) unbegrenzt.

Zulasten D.

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Karl Hammer

Natürlich haben sie gelernt!

Sie haben gelernt, daß sie "gerettet" werden.
Aber darum geht es doch gar nicht, warum wird uns ständig dieses Theater vorgespielt. Eine Finanz-Politik-Medien-Elite nimmt uns arbeitende Bürger aus und bereichert sich schamlos auf unsere Kosten. Darum geht es.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 17.09.2012 00:04 Uhr

Die Banken haben sehr wohl etwas gelernt.

Nämlich, dass sie genügend Marionetten in den Regierungen haben, die für ihre "Rettung" sorgen.

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Ulrike Schütt

Das war ja klar, was gelernt wurde! Grundkenntnisse in Psychologie und Pädagogik hätten

die Verantwortlichen davor bewahrt, unbegrenzte Rettungsschirme aufzuspannen.
Sogar der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass jeder den einfachsten Weg wählt. Warum soll A den Geschirrspüler ausräumen, wenn B es ja auch machen kann? Analog: die eigenen Schulden zurückzahlen ...
Aber resignieren hilft auch nicht! Überlegen Sie, was jeder tun kann! z:B. an Bundestagsabgeordnete schreiben, oder an seinen Landtag.
Die Listen des "Bundes der Steuerzahler" und des "Bundes der Steuerzahler Bayern" kann man noch mitzeichnen. In Bayern sind schon 44213 Stimmen gegen ESM,Fisalpakt und Target2 zusammengekommen. (soweit ich weiß können auch Nichtbayern zeichnen) Auch nach dem Urteil kann gezeichnet werden.
Schlag auf Schlag werden "Nägel mit Köpfen" gemacht ohne dass der Bürger auch nur die Chance hätte, sich eine fundierte Meinung zu bilden, geschweige denn, dagegen zu stimmen . Bis zur nächsten Wahl werden wir keine Wahl haben - und bei der übernächsten: 98,92 % für die "Euro-Partei"?

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Friedrich Wilhelm Preuß

den Politikern die Droge Geld entziehen

Die Geschäftsführer in Banken haben also nichts gelernt. Wie sollten sie auch? Es passierte ihnen doch nichts, als sie für ihre Banken Verluste erwirtschafteten. Weder wurden sie persönlich bestraft, allenfalls verloren sie ihren Dschobb, noch mußten sie ihrer Bank den Schaden ersetzen, vor allem aber lernten sie, daß die Herren und Damen Politiker ihr Handeln nachträglich wohlwollend entschuldigten, besser: entschuldeten. Ein Beispiel für viele: als die IKB eigentlich pleite war, schob der Fiskus ihr Millionen bzw. Milliarden zu, wieviele? Herr Jörg Asmussen bei der EZB weiß es!

Die maßgeblichen Politiker haben aber auch nichts gelernt. Sie belohnen nach wie vor Banken, die miserabel wirtschaften, mit Geld, das sie nicht einmal vorrätig haben, sondern das erst von unseren Urenkeln erarbeitet werden muß.

Das Fazit aus dieser Erkenntnis ist: Der Staat darf iin einem Fiskaljahr nur soviel Geld ausgeben wie er einnimmt. Schulden sind ihm VERBOTEN!

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Norbert Dr. Leineweber

Keine Strukturreformen und künstlich aufgeblasene Finanzmärkte. Das ist punktgenau!

Und die Strukturprobleme kennt die Deutsche Bank gar nicht! Sie kündigt Inflation schon `mal als Preis für den Euro an. Nach dem Motto immer schön Liquidität in den Markt. Damit die Rettungskosten auch in eine Inflation münden. Ausdrücklich lobte Fitschen das Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Euro-Rettung, indem sie Staatspapiere aufkauft. „Es ist gut, dass die Europäische Zentralbank handelt.“ Gut dass die BIZ voll dagegen hält! Weiter so!
Damit greift die Deutsche Bank dem Handeln der EZB vorweg und fordert quasi ein verfassungswidriges Vorgehen. Geschäftsbanken wollen in der Politik die Strippen ziehen. Das ist moralisch nicht nur verwerflich. Das dürfte für die Bankenlandschaft einmalig sein, vgl. fortunanetz. Die Politik wird dadurch bedrängt, und Weidmann fällt die Deutsche Bank in den Rücken.
Damit hat die Deutsche Bank ein neues Motto: Inflation aus Leidenschaft.
Nur die BIZ und Leute wie Kirchhof und Gauweiler halten dagegen und klären das Volk wenigstens auf

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.09.2012 09:33 Uhr
Karsten Krug
Karsten Krug (kkrug) - 17.09.2012 09:33 Uhr

Das Deutsche Bank Bashing ist unqualifiziert

zum einen ist die DB wieder mal die "Kassandra" und spricht die Wahrheit aus, während sie ALLE ANDEREN verschweigen.

Und zum anderen hat die DB keine Staatshilfen beantragt oder genutzt.

Sie ist wieder mal der "Einäugige unter den Blinden"...

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Jahrgang 1960, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.

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