16.09.2012 · Der neue Quartalsbericht der BIZ zeigt, dass gerettete Banken aus der Krise nichts gelernt haben. Die BIZ fordert außerdem Strukturreformen für Südeuropa und warnt vor zu viel Euphorie über die steigenden Aktienkurse.
Von Gerald Braunberger, Jürgen Dunsch, Frankfurt/ZürichRichtlinien für Lesermeinungen
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Herum flicked fuehlen ins Verderben
Europa und ihre Staten muessen zuerst neue Grundgesetze (Verfassungen) beschliessen die wahre Buergerdemokratien schaffen und die Stellvertreter "Demokratien" wie die sog. Parlamentarischen Demokratien die Von den Aristokraten erfunden wurden gruendlich ersetzen. Die Buergerdemokratien muessen die Rechte erhalten durch entsprechend demokratische Initiativen und Referendums Verfahren die Entscheidungsmacht uebernehmen koennen fuer z.B. Steuern, Grossausgaben und Verpflichtungen, Schulen &Erziehung, Alters- & Gesundheitswesen
Solange marode Banken staatlich "gerettet" werden und die
Aktionäre nicht leiden, wird sich nichts bessern.
Es muß klar sein, daß bei Schieflage der Bank als erstes die
Aktionäre ihr Eigentum verlieren. Es wird erstaunlich sein, wie gut
dann auf einmal auf solide Geschäftspolitik geachtet wird.
"Zumindest sehen die Autoren keine Anzeichen für ein
höheres Risikobewusstsein in den Banken mit Staatshilfe, als 2009
die Kreditvolumina schrumpften."
halte ich für völlig Überbewertet wenn die geretteten
nicht für die Konsequenzen ihres Handeln haftbar gemacht werden......
... soll hier auch irgend jemand etwas gelernt haben?
Seit tausenden von Jahren haben die Mächtigen stets auf Expansion
gesetzt und sind erst durch Niederlagen gebremst worden.
Aber Niederlagen gibts jetzt nicht mehr:
- Banken müssen seit Lehman immer gerettet werden
- Euro-Länder müssen auch immer gerettet werden
Ergebnis:
Der kleine Bürger ist heute den Mächtigen ebenso ausgeliefert
wie zu Zeiten der Fürsten und Raubritter.
Und die Demokratie? An der Spitze der Parteien stehen doch immer wieder
Personen mit dem bekannten Denkmuster aller Mächtigen.
BIZ weist auf Unbekümmertheit der i.d.V. gestützten Sorglosbanken hin. Draghis Wundertüt unbegrenzt!
Nach dem kritischen BIZ-Quartalsbericht zu Banken, die gestützt
wurden, mahnte dies die Banken nicht zu größerer Vorsicht.
Blaise Gadanecz (BIZ) und Michael Brei von der Universität Paris 10
ziehen ein ernüchterndes Fazit: „Gerettete Banken reduzierten
die Risiken in ihrer Neukreditvergabe nicht erheblich stärker als
Banken, die keine staatliche Unterstützung erhielten“,
schreiben sie. Insofern sind sie nicht sicherer geworden, sondern
vertrauten stattdessen wohl auf die implizite Staatsgarantie.
Ferner warnt die BIZ vor zu großen Hoffnungen auf die
Anleihenkäufe der EZB und warnt vor Fragmentierung der
Bankenmärkte drohe in einem Ausmaß, dass es selbst wieder
Anlass zur Sorge gebe, weil die Gefahr nationaler Bankenkrisen zunehme.
Somit keine rosigen Aussichten für die aus der draghischen
Wundertüte gepäppelten oder noch zu päppelnden
Sorglosbanken aus den bekannten Sorglosländern.
Eurolande braucht keine Angst zu haben. Draghis Wundertüte ist
(noch) unbegrenzt.
Zulasten D.
Sie haben gelernt, daß sie "gerettet" werden.
Aber darum geht es doch gar nicht, warum wird uns ständig dieses
Theater vorgespielt. Eine Finanz-Politik-Medien-Elite nimmt uns
arbeitende Bürger aus und bereichert sich schamlos auf unsere
Kosten. Darum geht es.
Die Banken haben sehr wohl etwas gelernt.
Nämlich, dass sie genügend Marionetten in den Regierungen haben, die für ihre "Rettung" sorgen.
Das war ja klar, was gelernt wurde! Grundkenntnisse in Psychologie und Pädagogik hätten
die Verantwortlichen davor bewahrt, unbegrenzte Rettungsschirme
aufzuspannen.
Sogar der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass jeder den
einfachsten Weg wählt. Warum soll A den Geschirrspüler
ausräumen, wenn B es ja auch machen kann? Analog: die eigenen
Schulden zurückzahlen ...
Aber resignieren hilft auch nicht! Überlegen Sie, was jeder tun
kann! z:B. an Bundestagsabgeordnete schreiben, oder an seinen Landtag.
Die Listen des "Bundes der Steuerzahler" und des "Bundes
der Steuerzahler Bayern" kann man noch mitzeichnen. In Bayern sind
schon 44213 Stimmen gegen ESM,Fisalpakt und Target2 zusammengekommen.
(soweit ich weiß können auch Nichtbayern zeichnen) Auch nach
dem Urteil kann gezeichnet werden.
Schlag auf Schlag werden "Nägel mit Köpfen" gemacht
ohne dass der Bürger auch nur die Chance hätte, sich eine
fundierte Meinung zu bilden, geschweige denn, dagegen zu stimmen . Bis
zur nächsten Wahl werden wir keine Wahl haben - und bei der
übernächsten: 98,92 % für die "Euro-Partei"?
den Politikern die Droge Geld entziehen
Die Geschäftsführer in Banken haben also nichts gelernt. Wie
sollten sie auch? Es passierte ihnen doch nichts, als sie für ihre
Banken Verluste erwirtschafteten. Weder wurden sie persönlich
bestraft, allenfalls verloren sie ihren Dschobb, noch mußten sie
ihrer Bank den Schaden ersetzen, vor allem aber lernten sie, daß
die Herren und Damen Politiker ihr Handeln nachträglich wohlwollend
entschuldigten, besser: entschuldeten. Ein Beispiel für viele: als
die IKB eigentlich pleite war, schob der Fiskus ihr Millionen bzw.
Milliarden zu, wieviele? Herr Jörg Asmussen bei der EZB weiß es!
Die maßgeblichen Politiker haben aber auch nichts gelernt. Sie
belohnen nach wie vor Banken, die miserabel wirtschaften, mit Geld, das
sie nicht einmal vorrätig haben, sondern das erst von unseren
Urenkeln erarbeitet werden muß.
Das Fazit aus dieser Erkenntnis ist: Der Staat darf iin einem Fiskaljahr
nur soviel Geld ausgeben wie er einnimmt. Schulden sind ihm VERBOTEN!
Keine Strukturreformen und künstlich aufgeblasene Finanzmärkte. Das ist punktgenau!
Und die Strukturprobleme kennt die Deutsche Bank gar nicht! Sie
kündigt Inflation schon `mal als Preis für den Euro an. Nach
dem Motto immer schön Liquidität in den Markt. Damit die
Rettungskosten auch in eine Inflation münden. Ausdrücklich
lobte Fitschen das Eingreifen der Europäischen Zentralbank (EZB)
zur Euro-Rettung, indem sie Staatspapiere aufkauft. „Es ist gut,
dass die Europäische Zentralbank handelt.“ Gut dass die BIZ
voll dagegen hält! Weiter so!
Damit greift die Deutsche Bank dem Handeln der EZB vorweg und fordert
quasi ein verfassungswidriges Vorgehen. Geschäftsbanken wollen in
der Politik die Strippen ziehen. Das ist moralisch nicht nur
verwerflich. Das dürfte für die Bankenlandschaft einmalig
sein, vgl. fortunanetz. Die Politik wird dadurch bedrängt, und
Weidmann fällt die Deutsche Bank in den Rücken.
Damit hat die Deutsche Bank ein neues Motto: Inflation aus Leidenschaft.
Nur die BIZ und Leute wie Kirchhof und Gauweiler halten dagegen und
klären das Volk wenigstens auf
Das Deutsche Bank Bashing ist unqualifiziert
zum einen ist die DB wieder mal die "Kassandra" und spricht
die Wahrheit aus, während sie ALLE ANDEREN verschweigen.
Und zum anderen hat die DB keine Staatshilfen beantragt oder genutzt.
Sie ist wieder mal der "Einäugige unter den Blinden"...
Gerald Braunberger Jahrgang 1960, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.
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Jürgen Dunsch Jahrgang 1948, Korrespondent für Politik und Wirtschaft in der Schweiz.
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