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Donnerstag, 20. Juni 2013
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Geldpolitik Bernanke sieht Spielraum für quantitative Lockerung

 ·  Ben Bernanke verteidigt die lockere Geldpolitik der Zentralbank. Sie habe die Möglichkeit eines Abgleitens in die Deflation verhindert. Er warnt pflichtgemäß davor, die Geldpolitik sei kein Allheilmittel.

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© AFP Ben Bernanke: Die Notenbank muss die Geldpolitik im Licht einer Prognose fällen

Der Vorsitzende der amerikanischen Notenbank, Ben Bernanke, sieht weiteren Spielraum für eine geldpolitische Lockerung in Form des Ankaufs von Anleihen („Aktionen mit Blick auf die Bilanz“) oder von verbalen Leitlinien über die künftige Zinspolitik. Das schreibt Bernanke in einem am Freitag bekanntgewordenen Brief auf Fragen des republikanischen Kongressabgeordneten, Darrell Issa.

Bernanke verteidigte die lockere Geldpolitik der Zentralbank mit dem Hinweis, diese habe die wirtschaftliche Erholung substanziell gestützt und die Möglichkeit eines Abgleitens in die Deflation verhindert. Auf die Frage Issas, ob es trotz der noch laufenden „Operation Twist“ voreilig wäre, eine weitere quantitative Lockerung der Geldpolitik zu erwägen, antwortete Bernanke, dass die Geldpolitik verzögert wirke. Die Notenbank müsse die Geldpolitik im Licht einer Prognose der künftigen Wirtschaftsentwicklung fällen, schrieb Bernanke. Er warnte eher pflichtgemäß davor, dass die Geldpolitik kein Allheilmittel sei.

Der Brief vom vergangenen Mittwoch stützt die Erwartung an den Finanzmärkten, dass die Federal Reserve schon im September ihre Geldpolitik weiter lockern werde.

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Jahrgang 1965, Wirtschaftskorrespondent in Washington.

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