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Nach erstem Treffen : Putin: Trump ist ganz anders als im Fernsehen

  • Aktualisiert am

Ein ganz normales Gespräch unter zwei normalen Männern? Russlands Staatschef Putin am Freitag mit dem amerikanischen Präsidenten Trump Bild: AP

Nach seiner ersten Begegnung mit Donald Trump ist Wladimir Putin erstaunt, wie normal der amerikanische Präsident wirkt. Trump und er hätten einander versichert, sich nicht in die Belange des Anderen einzumischen.

          Der russische Staatschef Wladimir Putin hat den amerikanischen Präsidenten Donald Trump nach eigenen Worten als völlig normalen Gesprächspartner empfunden. „Der Fernseh-Trump unterscheidet sich sehr vom realen Menschen“, sagte Putin am Samstag zum Abschluss des G-20-Gipfels in Hamburg vor Journalisten. Die Präsidenten waren am Freitag erstmals zu einem langen politischen Gespräch zusammengekommen.

          Trump habe viele Fragen nach der angeblichen russischen Einmischung in die amerikanische Präsidentenwahl gestellt, berichtete Putin. Er habe aber dargelegt, dass die Vorwürfe jeder Grundlage entbehren. Die Nachrichtenagentur AP zitierte Putin mit den Worten, er denke, dass Trump ihm sein Dementi geglaubt habe. Trotzdem solle man dazu besser Trump selbst befragen. Trump und er hätten einander zugesichert, sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Anderen einzumischen, sagte Putin weiter. „Es darf in Zukunft keine Ungewissheiten in diesen Fragen geben.“

          „Werden uns auch nicht in Deutschland einmischen“

          Auch in der letzten Gipfelsitzung habe er gesagt, dass Russland nicht versucht habe, die Wahl in den Vereinigten Staaten zu beeinflussen.

          Große Bewunderin? Putin am Freitag mit der amerikanischen First Lady Melania Trump. Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist Zaungast.
          Große Bewunderin? Putin am Freitag mit der amerikanischen First Lady Melania Trump. Russlands Außenminister Sergej Lawrow ist Zaungast. : Bild: Reuters

          Amerikanische Geheimdienste gehen davon, dass russische Hackerangriffe der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton schaden und Trump nutzen sollten. „Wenn wir uns schon in den USA nicht eingemischt haben, dann werden wir das auch in Deutschland nicht tun“, antwortete Putin auf eine Frage nach der Bundestagswahl im September.

          Quelle: dpa/AP

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