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Fraport AG Eintracht Frankfurt verliert Hauptsponsor

Eintracht Frankfurt muss sich von der kommenden Saison an einen neuen Hauptsponsor suchen. Die Fraport AG, die seit 2001 die Trikots ziert, steigt aus.

© dapd Vergrößern Ausverlauf: Die Fraport AG wird in Zukunft nicht mehr das Trikot der Frankfurter Eintracht zieren.

Eintracht Frankfurt muss sich von der kommenden Saison an einen neuen Hauptsponsor suchen. Die Fraport AG, deren Logo bereits seit 2001 das Trikot des Fußball-Zweitligisten ziert, erklärte am Mittwoch, dass sie den am 30. Juni 2012 auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Allerdings will der Betreiber des Frankfurter Flughafens dem Bundesliga-Absteiger als Premiumpartner erhalten bleiben. In Zukunft wird sich das Unternehmen unter anderem auf das Sponsoring bei den Basketballern der Fraport Skyliners Frankfurt konzentrieren.


„Wir haben mit den Skyliners eine mittel- und langfristige Vereinbarung, mit der wir die Potenziale der Skyliners heben wollen“, sagte Jürgen Harrer, Leiter der Kommunikation bei der Fraport AG. Das Unternehmen hatte im Sommer die Deutsche Bank als Titelsponsor des Basketball-Bundesligisten abgelöst. Dies sei aber nicht der Grund für das verringerte Engagement bei der Eintracht.

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Drei bis vier Millionen Euro im Jahr
 

Vielmehr hatte die Fraport AG bereits vor einem Jahr mit dem Gedanken gespielt, ihr Sponsoring bei der Eintracht deutlich zurückzufahren. Der verpasste Klassenverbleib in der Bundesliga ließ die Verantwortlichen jedoch umdenken. „Als die Eintracht in der vergangenen Saison leider abgestiegen ist, war für uns klar, dass wir sie jetzt erst recht unterstützen“, sagte Fraport-Chef Stefan Schulte in einem Interview der „Frankfurter Neue Presse“ (Mittwochausgabe).
 

Eintrachts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen dankte dem langjährigen Hauptsponsor für die Unterstützung. „Fraport war über ein Jahrzehnt ein toller Partner und hat entscheidend zur Konsolidierung unseres Vereins beigetragen“, sagte Bruchhagen. Die Eintracht kassierte von der Fraport AG rund drei bis vier Millionen Euro im Jahr.

Quelle: FAZ.NET mit lhe.

 
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