Cum-Ex-Geschäfte: Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema

Cum-Ex-Skandal Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft

Durch dubiose Geschäfte brachten Anleger Finanzämter dazu, mehr Steuern zu erstatten, als sie zuvor eingenommen hatten. Das hat jetzt womöglich gravierendere rechtliche Folgen. Mehr

22.05.2018, 14:01 Uhr | Wirtschaft
Allgemeine Infos über Cum-Ex-Geschäfte

Deutsche Banken haben angeblich Anlegern geholfen, mithilfe Aktiengeschäften, die rund um den Dividendenstichtag getätig werden, Millionensummen zu sparen. Mindestens 12 Milliarden Euro sollen unrechtmäßig geflossen sein. Finanzdienstleister haben auf verschlungenen Wegen Aktienpakete hin und her geschoben, und zwar solche mit einem Anspruch auf eine Dividende (cum dividend) und solche ohne (ex dividend). Dann haben sie gegenüber dem Finanzamt behauptet, sie hätten auf die erhaltenen Dividenden Steuern gezahlt. Das stimmte zwar nicht immer, der Fiskus hat ihnen aber die Steuer trotzdem erstattet, manchmal nicht nur zweimal, sondern drei-, vier- oder fünfmal. Ganz genau weiß das niemand, zu unübersichtlich ist diese Masche. Erst 2012 schloss die Politik diese Gesetzeslücke.

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Steuerskandal-Kommentar Peinlich für Politik und Juristen

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