Alle Nachrichten und Informationen der F.A.Z. zum Thema Cum-Ex-Geschäfte

Cum-Ex-Geschäfte Razzia im Commerzbank-Hauptquartier

Ermittler durchsuchen die Büros der Commerzbank in Frankfurt und Wohnungen beschuldigter Personen. Es geht um dubiose Dividenden-Steuer-Geschäfte, die sich hinter dem Kürzel Cum-Ex verbergen. Mehr

10.11.2017, 15:12 Uhr | Wirtschaft
Allgemeine Infos über Cum-Ex-Geschäfte

Deutsche Banken haben angeblich Anlegern geholfen, mithilfe Aktiengeschäften, die rund um den Dividendenstichtag getätig werden, Millionensummen zu sparen. Mindestens 12 Milliarden Euro sollen unrechtmäßig geflossen sein. Finanzdienstleister haben auf verschlungenen Wegen Aktienpakete hin und her geschoben, und zwar solche mit einem Anspruch auf eine Dividende (cum dividend) und solche ohne (ex dividend). Dann haben sie gegenüber dem Finanzamt behauptet, sie hätten auf die erhaltenen Dividenden Steuern gezahlt. Das stimmte zwar nicht immer, der Fiskus hat ihnen aber die Steuer trotzdem erstattet, manchmal nicht nur zweimal, sondern drei-, vier- oder fünfmal. Ganz genau weiß das niemand, zu unübersichtlich ist diese Masche. Erst 2012 schloss die Politik diese Gesetzeslücke.

Alle Artikel zu: Cum-Ex-Geschäfte
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Finanzminister Kubicki? „Das wäre Realsatire“

Wer folgt Wolfgang Schäuble als Finanzminister? Ein möglicher Kandidat: Wolfgang Kubicki. Ein Amtsvorgänger zeigt sich hiervon wenig begeistert. Mehr

08.11.2017, 22:09 Uhr | Politik

Cum-Ex-Affäre Räume von Kanzlei Freshfields durchsucht

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Räume der Großkanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer durchsucht. Die Anwälte sollen eine Bank im Zusammenhang mit den umstrittenen Cum-Ex-Geschäften beraten haben. Mehr

23.10.2017, 13:17 Uhr | Wirtschaft

Steuertricks von Banken Staatsanwaltschaft erhebt Anklage wegen Cum-Ex-Geschäften

Im Falle der Cum-Ex genannten Steuertricks von Banken und Großinvestoren könnte es zum ersten Strafprozess in Deutschland kommen. Insgesamt wurde der Bund wohl um mehr als 10 Milliarden Euro betrogen. Mehr

04.10.2017, 10:26 Uhr | Wirtschaft

Umstrittene Cum-Ex-Geschäfte Deutsche Bank zieht Steuerbescheinigungen zurück

Die Deutsche Bank zieht Bescheinigungen zurück, mit denen Firmen unrechtmäßig in den Genuss von Steuererstattungen gekommen wären. Damit gerät die restliche Finanzbranche in Zugzwang. Mehr

04.09.2017, 13:03 Uhr | Finanzen

Der Steuertipp Achtung, Dividende

Mit der sogenannten „Cum-Cum-Regelung“ wird der Handel mit Anteilen um den Dividendenstichtag herum erheblich erschwert. Auf Betriebe und private Anleger könnten steuerliche Mehrbelastungen zukommen. Mehr Von Jürgen Nagler

22.08.2017, 17:51 Uhr | Finanzen

F.A.Z. exklusiv Erster Strafprozess um größten Steuerbetrug Deutschlands

Deutschland soll durch Cum-Ex-Geschäfte ein Schaden von 30 Milliarden Euro entstanden sein. Nach F.A.Z.-Informationen kommt es nun zur Anklage gegen den mutmaßlichen Drahtzieher und Erfinder der dubiosen Börsengeschäfte – einen früheren Finanzbeamten. Mehr Von Corinna Budras

03.08.2017, 17:08 Uhr | Wirtschaft

Steuerskandal-Kommentar Peinlich für Politik und Juristen

Es geht um Steuerraub von bisher nie dagewesenen Proportionen. Durch umstrittene Aktiendeals dürften dem Staat Einnahmen in Milliardenhöhe durch die Lappen gegangen sein. Doch die Politiker weisen jegliche Schuld von sich. Mehr Von Hendrik Wieduwilt

20.07.2017, 11:18 Uhr | Wirtschaft

Steuerbetrug Wer ist schuld am Cum-Ex-Skandal?

Mit umstrittenen Aktiendeals haben Anleger den Staat um mindestens 10 Milliarden Euro geprellt. Das war rechtswidrig, sagt nun ein Untersuchungsausschuss des Bundestages. Hätte die Politik den Betrug verhindern können? Mehr

20.06.2017, 14:41 Uhr | Wirtschaft

Dividendentricks Banker müssen wohl mit neuen Cum-Ex-Razzien rechnen

Das umstrittene Geschäft mit dem Steuersparen bei Dividenden (“Cum-Ex“) war beliebt. Derzeit könnte sich eine neue Razzienwelle anbahnen. Mehr

19.04.2017, 13:34 Uhr | Finanzen

Verbot von Cum-Ex-Geschäften Schäuble: Wir haben schnell gehandelt

Fünf Jahre hat es gedauert, bis eine Neuregelung die umstrittenen Cum-Ex-Geschäfte endgültig untersagte. Der Finanzminister wehrt sich jetzt im Untersuchungsausschuss gegen Vorwürfe. Mehr Von Hendrik Wieduwilt, Berlin

16.02.2017, 17:36 Uhr | Wirtschaft

F.A.S. exklusiv Commerzbank soll Steuergelder zurückzahlen – „aber schnell“

Der Untersuchungsausschuss im Bundestag zu Cum-Ex-Geschäften rüffelt die Commerzbank. Mitglieder äußern sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung empört über die Beteiligung der Bank an Cum-Ex-Betrügereien. Mehr

11.02.2017, 18:39 Uhr | Wirtschaft

Meldung von Steuersparmodellen Anzeigepflicht für Steuertricks – ein Bumerang?

Die Landesfinanzminister wollen Kanzleien verpflichten, Steuersparmodelle zu melden. Die Maßnahme ist heikel – schlimmstenfalls nutzt sie den Tricksern sogar. Mehr Von Henrik Wieduwilt, Berlin

03.12.2016, 13:13 Uhr | Finanzen

Steuerskandal Finanzbehörde ächzt unter „Cum-Ex“-Belastung

12 Milliarden sollen durch „Cum Ex“-Deals dem Staat unterschlagen worden sein. Die Aufklärung verläuft schleppend. Mehr Von Hendrik Wieduwilt, Berlin

01.12.2016, 10:09 Uhr | Wirtschaft

NRW-Finanzbehörden Banken sollen mehr als 10 Milliarden Steuern hinterzogen haben

Die NRW-Finanzbehörden gehen bei mehr als 20 Banken dem Verdacht auf Steuerbetrug nach – auch Großbanken sind betroffen. Mehr

25.09.2016, 20:24 Uhr | Wirtschaft

Banken Hypovereinsbank verklagt Ex-Vorstände auf Millionen-Schadenersatz

Dubiose Aktiendeals aus früheren Jahren haben der Bank viel Ärger eingebrockt. Nun sollen drei frühere Vorstände dafür in Haftung genommen werden. Mehr

14.09.2016, 10:11 Uhr | Wirtschaft

„Cum-Ex“-Geschäfte Die Finanzbeamtin und der Milliarden-Trick

Eine Mitarbeiterin der Finanzverwaltung in Essen prangerte Cum-Ex-Geschäfte schon im Jahr 2005 an. Warum hatte das damals keine Folgen? Mehr Von Hendrik Wieduwilt, Berlin

13.06.2016, 11:20 Uhr | Finanzen

Kommentar Ratlos im Graubereich

Die Steuertricks von Cum-Cum und Cum-Ex liegen in einem rechtlichen Graubereich. Der Bundestag will sie nun unterbinden. Doch damit könnte er neue Lücken öffnen. Mehr Von Hendrik Wieduwilt, Berlin

20.05.2016, 07:50 Uhr | Wirtschaft

Cum-Cum und Cum-Ex Staatsanwälte ermitteln wegen Steuertricks gegen Banken

Auch deutsche Banken haben Anlegern geholfen, durch Steuerschlupflöcher Geld zu sparen. Jetzt haben Frankfurts Staatsanwälte ein neues Verfahren gestartet. Mehr

10.05.2016, 12:39 Uhr | Wirtschaft

Weitere Nachrichten Niedrige Zinsen schrecken vor Altersvorsorge ab

Airbus tritt den Spekulationen über ein Scheitern des A400M entgegen. Die Justiz ermittelt wegen Börsen-Geschäften gegen die Commerzbank. Der schwächere Yen verhilft der Tokioter Börse zu Gewinnen. Mehr

10.05.2016, 06:40 Uhr | Wirtschaft

Dividendenstripping Commerzbank wittert Straftaten bei Cum-Ex-Geschäften

Die Commerzbank steckt tiefer im Sumpf des Dividendenstrippings als bisher angenommen. Hinweise auf strafrechtlich relevante Fälle hat die Bank nach Informationen der F.A.Z. nun der Staatsanwaltschaft übergeben. Mehr Von Hanno Mußler

06.05.2016, 17:34 Uhr | Wirtschaft

Steuerschlupfloch Was steckt hinter Cum Cum?

Deutsche Banken sollen Investoren dabei geholfen haben, Steuern in Millionenhöhe zu vermeiden. Worum geht es konkret? Mehr

03.05.2016, 12:09 Uhr | Wirtschaft

Interessenkonflikte? Streit über Zuverdienste im Finanzministerium

Harsche Vorwürfe gegen Beamte im Bundesfinanzministerium: Sie sollen über Jahre hinweg lukrative Nebentätigkeiten ausgeübt haben – mit Interessenkonflikten? Mehr Von Hendrik Wieduwilt

18.03.2016, 17:03 Uhr | Wirtschaft

Cum-Ex-Geschäfte Aufsicht befragt alle Banken zum Dividendenstripping

Nach Schließung der Maple Bank will die Bafin Auskunft über Cum-Ex-Geschäfte von rund 1800 Banken. Bei den Schäden geht es um Milliardensummen. Auch Prominente sind unter den Geschädigten. Mehr Von Markus Frühauf

27.02.2016, 10:17 Uhr | Finanzen

„Cum-Ex“-Börsendeals Dubiose Aktiengeschäfte kommen unter die Lupe

Auf zwölf Milliarden Euro wird der Schaden geschätzt, der dem Staat durch dubiose Aktiengeschäfte entstanden ist. Zwar wurde das Steuerschlupfloch bereits geschlossen, doch jetzt hat der Bundestag einen Untersuchungsausschuss zu den sogenannten Cum-Ex-Geschäften beschlossen. Mehr

19.02.2016, 16:07 Uhr | Finanzen
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