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Telekommunikation Deutsche Telekom Geschäftsergebnis

 ·  Der Überschuss von 7,4 Milliarden Euro beruht auf erheblichen Sondereinflüssen. Umsatz und Kundenzahl konnten zulegen. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 56,4 Milliarden Euro.

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Der Konzernumsatz der Deutschen Telekom stieg laut eigner Angaben um rund 15 Prozent auf 40,9 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss lag, vor allem hervorgerufen durch Sondereffekte, mit 7,4 Milliarden Euro um über 6,1 Milliarden Euro über dem Wert des Vorjahres. Endgültige Zahlen legt die Telekom am 24. April vor.

Wie der Konzern weiter in seiner Ad-hoc-Veröffentlichung mitteilte, stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2000 gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Milliarden Euro auf 40,9 Milliarden Euro. Erstmals wurde debis Systemhaus mit rund 0,9 Milliarden Euro Umsatz im vierten Quartal in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Ohne diese und weitere Neukonsolidierungen, insbesondere Siris, Club Internet und Slovenske Telekomunikácie, lag der Umsatz bei 37,6 Milliarden Euro und damit knapp sechs Prozent über dem Vorjahr.

Überschuss nach HGB

Der Konzernüberschuss nach HGB erhöhte sich auf 7,4 Milliarden Euro um 6,15 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr. Dieser war im wesentlichen geprägt durch die ergebnisbeeinflussenden Faktoren aus den ersten drei Quartalen 2000. Die Goodwill-Abschreibungen beliefen sich im vierten Quartal auf rund 0,4 Milliarden Euro, die Abschreibungen und Zinsen für UMTS-Lizenzen betrugen in diesem Zeitraum rund 0,45 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr beliefen sich die Goodwill-Abschreibungen auf rund 1,2 Milliarden Euro, die Abschreibungen und Zinsen für UMTS auf rund 0,9 Milliarden Euro.

Die Finanzverbindlichkeiten (brutto) sanken um 1,8 Milliarden Euro auf 60,3 Milliarden Euro per Dezember 2000 gegenüber 62,1 Milliarden Euro per 30.09.2000. Die Mittelabflüsse im vierten Quartal in Höhe von rund 1 Milliarde Euro stehen im Zusammenhang mit der debis Systemhaus Transaktion. Der Bestand der liquiden Mittel belief sich zum 31. Dezember 2000 auf 3,9 Milliarden Euro. Die Nettofinanzverbindlichkeiten lagen damit zum Ende des Geschäftsjahres 2000 bei 56,4 Milliarden Euro.

Kundenzuwachs

Im Geschäftsjahr 2000 konnten die Mehrheitsbeteiligungen im Mobilfunk einen Kundenzuwachs (netto) von knapp 15,4 Millionen neuen Teilnehmern verzeichnen. Allein in Deutschland konnte T-D1 seine Kundenzahl um rund 10 Millionen steigern. Zum stärksten Monat avancierte der Dezember, in dem T-D1 alleine rund 1,6 Millionen neue Kunden gewinnen konnte. Ebenso positiv entwickelte sich die Mobilfunktochter in Großbritannien, die ebenfalls die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln konnte. In Österreich fiel das Wachstum infolge einer wesentlich höheren Penetration geringer aus.

T-Online baute mit 7,9 Millionen Kunden die Marktführerschaft in Europa weiter aus. Damit konnte T-Online mehr als 3,2 Millionen Kunden hinzugewinnen. Die Zahl der T-Online-Kunden im Ausland liegt bei mehr als 1,4 Millionen.
Die ISDN-Kanäle weisen mit 30 Prozent ein weiterhin ungebrochenes Wachstum auf. Die Nachfrage nach hohen Datenübertragungsraten und auf ihnen basierenden breitbandigen Lösungen nimmt bei den Kunden der Deutschen Telekom zu. Zum Jahresende konnten rund 628.000 T-DSL-Anschlüsse vermarktet werden.

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