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Technologie Nokia-Ergebnis enttäuscht

16.10.2003 ·  Die europäischen Aktienbörsen fanden am Donnerstag keine klare Richtung. Für Abgabedruck sorgte Nokia. Der weltgrößte Handyhersteller sieht das Netzwerkgeschäft dieses Jahr um mindestens 15 Prozent fallen.

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Die europäischen Aktienbörsen fanden am Donnerstag keine klare Richtung. Für Abgabedruck sorgte Nokia. Der weltgrößte Handyhersteller sieht das Netzwerkgeschäft dieses Jahr um mindestens 15 Prozent fallen. Die Aktien von Nokia büßten schließlich 4,09 Prozent ein und zogen die Nummer eins für Mobilfunknetze Ericsson um 2,53 Prozent mit abwärts. Unterstützung kam hingegen von Groupe Danone. Der in Deutschland für seine Joghurtcreme bekannte Hersteller hat den Quartalsumsatz um 5,2 Prozent gesteigert und sieht den Jahresumsatz am oberen Ende der Erwartungen. Auch Pinault-Printemps-Redoute, der weltgrößte Non-Food-Handelskonzern, legte überraschend gute Quartalszahlen vor. Der Euro Stoxx 50 für die zwölf Länder der Euro-Zone gab 0,53 Prozent auf 2557 Punkte nach.

In Frankfurt schaffte der Deutsche Aktienindex Dax zum Schluß noch eine Steigerung um 0,2 Prozent auf 3577 Punkte. SAP verloren nach Veröffentlichung der Quartalsdaten 1,72 Prozent und zählten damit zu den größten Verlierern des Tages. Commerzbank stiegen 1,88 Prozent. Lehman Brothers hat das Anlageurteil für die drittgrößte deutsche Bank von "untergewichten" auf "durchschnittlich gewichten" angehoben. Hypo-Vereinsbank festigten sich 1,37 Prozent. Bei der Bank steht die Zukunft der Fondstochtergesellschaft Activest zur Diskussion; die Aussicht auf einen Verkaufserlös stimulierte. Infineon Technologies AG gaben 1,59 Prozent ab. Europas zweitgrößter Halbleiterhersteller litt unter der Nokia- Meldung.

In London gab der FTSE 100 0,67 Prozent ab. Rolls-Royce Group verloren im Verlauf 2,2 Prozent. Merrill Lynch hat die Aktien des weltweit zweitgrößten Triebwerkherstellers von "kaufen" auf "neutral" herabgestuft. United Utilities zogen um im Verlauf 1,6 Prozent an. Die Wasseraufsichtsbehörde dürfte den britischen Wasserversorgern erlauben, die Preise zu erhöhen, um die Leitungs- und Wasserqualität zu verbessern.

In Zürich lag der SMI-Index 0,01 Prozent im Plus. Adecco verteuerten sich im Verlauf um 1,2 Prozent. UBS hat Anlageurteil und Kursziel für das weltgrößte Zeitarbeitsunternehmen angehoben. Die Aktien des Lebensmittelherstellers Nestle profitierten von den Danone-Zahlen und notierten zum Schluß 1,7 Prozent höher. Clariant, die Nummer zwei der Spezialchemie, wurden von Lehman Brothers herabgestuft und gaben 4,4 Prozent ab.

In Paris verlor der CAC 40 0,52 Prozent. Accor verbilligten sich im Verlauf 1,4 Prozent. Der viertgrößte Hotelbetreiber der Welt legt zur Umschuldung eine Wandelanleihe im Volumen von bis zu 616 Millionen Euro auf. Tagesgewinner waren Pinault-Printemps-Redoute. (bf./Bloomberg)

Bezugsrechte: Jenoptik (Bez.-Frist 7.10.- 20.10.), 5 zu 1 : 6 Euro, 0,60 Euro.

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