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Verrückter Jahresausblick : Bundesbank setzt Geheimrakete ein

  • -Aktualisiert am

Bild: Getty Images/Illustration Works

Die Bundesbank gründet 2013 einen EZB-Schattenrat und verlegt dessen Sitzungen auf den Planeten Jupiter, um ihre Geldpolitik irgendwo in die Praxis umzusetzen, wo man auf dem Boden der Realität steht. Möglich wird dies durch die 20 Jahre lang geheim gehaltene Entwicklung einer speziellen Rakete zur Beförderung der Schattenratsmitglieder.

          Januar

          In den Vereinigten Staaten gibt der Chef der Notenbank (Fed), Ben Bernanke, auf einer Neujahrsrede überraschend bekannt, dass diese überlegt, ob sie sich eine Arbeitslosenquote von null Prozent als Ziel setzen soll. Eine überparteiliche Arbeitsgruppe im amerikanischen Kongress teilt derweil mit, dass sie dem Präsidenten den folgenden Vorschlag unterbreitet hat: Nationale Fernsehgesellschaften sollten Gebote für die Übertragungsrechte für eine neue Unterhaltungsshow mit dem Titel „Wie kommen wir an der fiskalpolitischen Klippe vorbei?“ abgeben. Bei dieser Show geht es darum, dass die Teilnehmer nach der besten Lösung zur Verringerung des amerikanischen Haushaltsdefizits suchen.

          Im britischen Fußball verkündet Roman Abramowitsch, Eigentümer des FC Chelsea, dass er Vereinsmanager Benitez entlassen hat, weil dieser früher für Liverpool tätig war.

          Februar

          Im Januar, dem entscheidenden ersten Monat des Jahres, verbucht der S&P-Index ein Plus von 10 Prozent. Chinesische Aktien verteuern sich um 50 Prozent, wobei die neu notierte Aktie der Fernsehgesellschaft CCTV, die früher der Kommunistischen Partei gehörte, mit einem besonders großen Kurssprung auf sich aufmerksam macht.

          Als Teil des „neuen Chinas“ - so Präsident Xi Jinping - soll die als privatwirtschaftliches Unternehmen notierte CCTV ein Gebot für die Übertragungsrechte für Asien für die neue Show-Sendung „Wie kommen wir an der fiskalpolitischen Klippe vorbei?“ abgeben.

          Jim O’Neill, Vorsitzender von Goldman Sachs Asset Management
          Jim O’Neill, Vorsitzender von Goldman Sachs Asset Management : Der ManU-Mann Bild: Goldman Sachs

          In Tokio verteuert sich die japanische Währung auf 95 Yen zum Dollar beziehungsweise auf 125 Yen zum Euro, nachdem die Notenbank des Landes in Aussicht gestellt hat, ihr Inflationsziel für 2014 auf 4 Prozent zu erhöhen.

          Zwischenzeitlich wird bekannt, dass Mervyn King, der demnächst aus dem Amt scheidende Gouverneur der britischen Notenbank, Angebote der kanadischen und der japanischen Notenbank in Betracht zieht.

          März

          In der ersten nationalen Begegnung des Jahres wird Chelsea im Finalspiel der englischen Fußballliga von Bradford besiegt. Chelsea-Eigentümer Abramowitsch setzt wieder Benitez als Manager ein - sein Traumkandidat, Mark Carney, stehe derzeit nicht für den Posten zur Verfügung.

          In Italien kursieren Gerüchte, dass Mario Monti über ein Angebot nachdenkt, Präsident und Ministerpräsident seines Landes zu werden, aber für keines der beiden Ämter offiziell kandidieren will.

          Nach Meldungen über eine Ausweitung des jüngsten „Quantitative Easing“-Programms der amerikanischen Notenbank Fed, wonach diese auch Häuser kaufen wird, steigt der Case-Shiller-Hauspreisindex um 1,9 Prozent gegenüber dem Vormonat. Die amerikanischen Aktienmärkte verteuern sich um weitere 10 Prozent, so dass der S&P-Index die wichtige Marke von 1800 durchbricht. Eine Umfrage unter europäischen Pensionsfonds- und Versicherungsgesellschaften zeigt, dass diese ihre Aktienbestände weiter abbauen, weil sie Aktien für zu riskant halten.

          April

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