25.01.2013 · Verbietet man den Banken, weiter auf eigene Rechnung zu handeln, muss der Steuerzahler im Krisenfall dafür nicht zahlen. Aber dann droht der Untergang des deutsche Erfolgsmodells - eine Diskussion im House of Finance der Frankfurter Uni.
Von Gerald BraunbergerRichtlinien für Lesermeinungen
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Banken müssen nicht gerettet werden
Banken müssen nicht gerettet werden, schon gar nicht vom Steuerzahler. Schon immer gingen Banken pleite, jeder, der sein Geld dort hintrug wusste das. Jetzt meinen Politiker, sie müssten Banken retten - und das auch noch selektiv. Die Folge werden Ungerechtigkeit und laissez faire sein, denn die Politik wird die Geldwirtschaft nie völlig kontrollieren können und eine Bank mit Rettungsschirm muss sich nicht mehr so anstrengen.
Nachdem die Politik mit ihrer Politik des billigen Geldes so viel Gutes
für ihre Ideologie und ihren Machterhalt getan hat, haben sich die
Banken wie gewünscht in Transmissionsmechanismen verwandelt, um das
Geld in die "Realwirtschaft" zu pressen.
Hier hat das überflüssige Geld, wie bekannt, den Sinn von
Investitonen durch kreative Zerstörung bewiesen.
Mit diesem Erfolg haben die Politiker wieder einmal bewiesen:
Kapitalismus ohne die regulierende Hand sozialistischer Politiker
funktioniert nicht.
Was zu beweisen war.
Rationalität der sog. Märkte gibt es nicht!
Die Finanzbranche hat ein überragendes Interesse daran, den Unterschied zu verwischen zwischen Kredit- und Anlagegeschäft und insgesamt von Finanzmarkt zu sprechen. Und die Politik plappert es nach. So wird suggeriert, hier sei durchgängig die Rationalität des Marktes am Werk.
Der Erfolg der Wirtschaft und die Banken
Wie ist es zu verstehen, dass der Erfolg der Wirtschaft vom Beibehalten
des Universalbankensystems abhängt?
Zunehmend ist doch zu beobachten, dass die in der Realwirtschaft
stattfindende Wertschöpfung von zunehmender Abschöpfung im
Bank/Finanzbereich bedroht wird. "Inzwischen wurden mit dem
Spekulationssektor des neoliberalen Regimes Ökonomie und
Gesellschaft in die dauerhafte, unaufhebbare Verschuldung und endlose
Zinszahlung von privaten Haushalten, Unternehmen und Staaten getrieben
und dabei letztlich fast der ganze ökonomische Mehrwert abgesaugt -
für ein ´Blasen-Spiel´ mit und für sich selbst.
Dieses `Spiel´allerdings wird die Menschheit in kürzester
Zeit in verschiedenste Formen des Kollapses treiben, deren Zeitzeugen
und Opfer wir ja bereits sind." (W. Elsner)
Es wird sich nichts ändern: Der Bürger wird zahlen
Von keiner Partei im Bundestag (außer Die Linke) wird der
Grundsatz von Frau Dr. Merkel bezweifelt, dass alle Banken
systemrelevant sind (gilt auch für die IKB, die kaum einer kennt).
Dieses bedeutet eindeutig, dass im Schadensfall der Steuerzahler haftet.
Die Banken haften höchstens mit den Einlagen des
Bankenrettungsfonds und der ist lächerlich gering aus gestattet im
Verhältnis zu den Risiken der Banken.
Eine Diskussion der "Bankentrennung" geht an der Sache vorbei,
denn im Schadensfall wird seitens jeder Regierung argumentiert:
"Der Schaden ist für die Industrie ist zu groß und die
Banken sind deshalb systemrelevant".
Der Steuerzahler haftet und zahlt - so oder so, nur mit einer
vernünftigen Finanztransaktionssteuer kann das Problem gelöst werden.
Kann ich nicht erkennen! Deutschland hat EINE einzige Bank, die international von Bedeutung ist. Und diese Bank, die Deutsche Bank, ist erst mit dem Einverleib von Bankers Trust in diese Position gekommen. Ferner merke ich an, dass Kemmer als Risikovorstand im Brennpunkt der skandalösen Ereignisse bei der Bayerischen Landesbank in Zusammenhang mit dem Kauf der Hypo-Adria stand. Hierzu musste er den Staatsanwälten rede und antwort stehen. Nun geriert er sich zum Branchensprecher! Skandalös!
es reicht - eine neue Bewegung
es reicht - mit der Frauen Quote
es reicht - mit dem Banken Bashing
es reicht - mit den Steuern
es reicht - mit den Strompreisen
es reicht - sozial Gier
es reicht mit den Schulden
es reicht mit der staatlichen Steuerverschwendung für
Flüghäfen, Opern, Brücken, Schuldenzinsen
Die Gewinne werden privatisiert, die Kosten sozialisiert
Die Finanzbranche hat ein überragendes Interesse daran, den Unterschied zu verwischen zwischen Kredit- und Anlagegeschäft und insgesamt von Finanzmarkt zu sprechen. Und die Politik plappert es nach. So wird suggeriert, hier sei durchgängig die Rationalität des Marktes am Werk.
Aus dem Artikel:
Die systemischen Risiken der Bankbranche sollen verringert werden, damit
der Steuerzahler im Falle einer künftigen Krise erst als letzte
Instanz zur Kasse gebeten wird und nicht als erste Instanz zahlen muss.
Erfolgsmodell? Als solches würde ich ein Modell bezeichnen bei dem
der Steuerzahler überhaupt nicht zur Kasse gebeten wird. Bei
Misswirtschaft haben die Folgen nur die Aktionäre bzw. Teilhaber
und die handelnden Personen zu tragen. Kann ich mit meinem Gewerbe auch
irgendwoe beantragen daß ich nicht pleite gehen darf und notfalls
der Steuerzahler zum Erhalt der Firma einspringen muss. Anfang oder Ende
- mir ist beides recht......
hat ja auch Vorteile wenn ein Trennbankensystem einführt wird. Dann
braucht Hessen nichts mehr in den Länderfinanzausgleich mehr
einzuzahlen, da waren es nur noch ZWEI, Bayern und Baden-Württemberg
dann wird in D verboten schnelle grosse Autos zu bauen. UPPS, da waren
nur noch ein Land das Bezahlt, BaWü.
dann wird es verboten Maschienen zu bauen die Strom verbrauchen, upps da
war D pleite und wir haben 100.000 Hungertote und Bürgerkrieg
"Ob es besser wird, wenn es anders wird, weiß ich nicht ...
... Dass es anders werden muss, wenn es besser werden soll, ist
gewiss."
Georg Christoph Lichtenberg
Gerald Braunberger Jahrgang 1960, Redakteur in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.
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