Eine Geldanlage, die jede Krise übersteht: Das hätte jeder gern. Da haben wir jetzt etwas für Sie: Mit dem FAZ.NET-Tool kann jeder sein Depot nach eigenem Gusto bauen.
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Die beispielhaft angeführten Investments sind das größe Langfristrisiko: ETF ,die in großem Umfang
ihre "Bestands"papiere verleihen. Sowas kommt mir nicht ins Depot. Ich verweise auch auf zunehmende Kritik in der Presse.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.07.2012 16:06 UhrSind 10% für sie ein großer Umfang?
Größer ist der Swap - Anteil bei keinem ETF. Viele Anbieter
haben diese Ausleihe auch noch versichert.
Die Kritik in der Presse rührt daher, dass herkömmliche Fonds
Wirbel machen, da ihre Produkte den ETFs fast immer unterlegen sind.
Trendfolgemodell als Indikator für Aktien-/Anleihenanteil
Staatsanleihen sind dann besonders sinnvoll, wenn massive Krisen die Notenbanken veranlassen die Märkte zu fluten. Damit fallen die Zinsen und die Kurse der Anleihen steigen. Diese Krisen in der Entstehung zu erwischen ist schwierig, lässt sich aber mit Trendfolgemodellen näherungsweise umsetzen. Dann waren auch in den letzten 10 schwierigen Jahren über 13% p.a. möglich gewesen ...
Zu einfach, rückwärtsgerichtet, fahrlässig!
Entschuldigung, aber das ist mir echt zu einfach. Auch wenn in den
letzten 24 Jahren mit Staatsanleihen in der Breite keine Verluste
erwirtschaftet wurde, wäre ich da mit Blick auf die nächsten
Jahre heute extrem vorsichtig. Diese Anlageklasse zu einem
Hauptbestandteil eines "sicheren" Depots zu machen, ist schon
echt fahrlässig und missachtet die aktuellen Entwicklungen.
Eine Quote von 67 bis 92% Staatsanleihen (je nach Risikoneigung)
entbehrt aus meiner Sicht jeglicher Sinnhaftigkeit.
Langlaufende Staatsanleihen als Hauptbestandteil für ein sicheres Depot?
Super! Wenn die Zinsen anziehen, dann wars das mit der im interaktive Tool angepriesenen sicheren Anlage. Sicher ist dann nur der Verlust.
Absolute falsche Versprechungen
Was die F.A.Z. uns hier als krisenfestes Depot vorstellen will, ist gerade lächerlich. Sind die Anleger wirklich so dumm, das sie eine solche Nachricht glauben. Selbst die Berechnung der Rendite ab 1987 mit Zinssätzen von ca. 5% die dann bis 93 auf ca. 8% kletterten und heute bei kleiner 2% sind, weckt Erwartungen, die kein krisenfestes Depot heute gewährleisten kann. Ausserdem wird die Preissteigerung nicht berücksichtigt. Wenn solche Aussagen von der Universität konmmen, braucht man sich nicht wundern, das die Bankberater auch so fehlerhaft beraten. Da nutzen auch keine verdeckten Ermittler, denn die haben auch kein besseres Wissen.
Axel Weber empfiehlt einen UBS-fond mit dt-Staatsanleihen.
Wer hätte das gedacht?
Wer das Geld eines fernen Tages zu Tilgungszwecken benötigt, sollte wohl eher bei "Nerven" die Option "sehr schlecht" auswählen. Wenn die Bank nervös wird, wird der Kredit nicht prolongiert. Herrn Merckle (Ratiopharm, Heidelberger Zement,...) hat sich deswegen vor den Zug geschmissen. Ansonsten ist auch der €-Check im Serviceteil der Faznet sehr hilfreich: wenn man die falsche Strategie wählt (z.B. KLV) verliert auch sehr viel Geld - aber eben auf die ganze Laufzeit bezogen. Das lieben die Banker - auch wegen der höheren Provision.
Auf den ersten Blick eine prima Sache - gewissermaßen die eierlegende Wollmilchsau.Ich bin solchen Berechnungen anhand vergangener Jahre und Jahrzehnte gegenüber skeptisch.Platt gesagt: Alles verändert sich in einem früher ungeahnten Ausmaß und vor allem immer schneller.Man denke an die Assetklasse "Staatsanleihe".Früher fast bombensicher (außer in Kriegszeiten).Doch vor etlichen Jahren bekam diese Anlageform erste Risse mit der Pleite Argentiniens.Man erinnere sich.Und heute? Schaut man auf den Süden der EU,könnte man es in puncto Rentenpapiere mit der Angst bekommen.Kurz und schlecht:Ich halte es mit dem trickreichen Satz der Investmentfirmen,die sich mit einem Satz von ihren blumigen Prospektversprechen freisprechen.Da heißt es dann immer lapidar:"Gewinne in der Vergangenheit sind keine Garantie für Gewinne in der Zukunft".Das sitzt!
Die vorgestellte Asset Allocation ist keine Zauberformel....
...funktioniert aber auch in der heutigen Zeit zuverlaessig, wenn man
sich noch etwas staerker in das Konzept einarbeitet:
a) Durch unterschiedliche Wertentwicklung der Anlageklassen wird die
Ausgangsgewichtung der Anlageklassen veraendert. Es sollte eine
Strtetegie definiert werden, die Gewichtung periodisch anzupassen, das
sog. Rebalancing.
b) In der jetzigen Phase ein Portfolio direkt mit > 60% langlaufenden
Bundesanleihen aufzusetzen kann bei steigenden Zinsen zu erheblichen
Kursverlusten fuehren. Hier sollte moeglichst eine schrittweise
Einstiegsstrategie definiert werden.
c) Es bleibt abzuwarten, ob die gemeinschaftliche Haftung fuer
Staatsschulden in der EU nicht die Funktion der Bundesanleihen als
Stabilitaetsanker im Portfolio aushoehlt.
Weitere Details auch zur Bestimmung der persoenlichen Risikobereitschaft
kann man z.B. nachlesen Menzel/Rodenwaldt: Asset Allocation. Ob fuer
einen Erben, der heute einsteigt 10% Rendite abfallen bleibt allerdings
fraglich.
wozu soll das gut sein sich über ein sog. krisenfestes Depot Gedanken zu machen? es sei denn der Lebensinhalt besteht darin Geld zu raffen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.07.2012 12:19 UhrIch halte das nicht für Zeitverschwendung
Finanzielle Mittel zu besitzen bedeutet ein hohes Maß an Freiheit
zu haben.
Geld zu zurückzulegen (und zu erhalten) muss ja nicht der
Lebensinhalt sein.
Die Grundlagen für Renten- und Aktienentwicklung der letzten 24 Jahre unterscheidet sich massivst von den Gegebenheiten der letzten Jahre und auch andauernd bis heute. Allein die Performance von Festverzinslichen ergab in der längeren Vergangenheit (ohne gelegentliche Kursgewinne) runde 7% p.a. Wenn also ein eher etwas risikoaverser Anleger (das dürfte wohl die überwiegende Anzahl aller Privatanleger sein, auch wenn das im Einzelfall nicht offen zugegeben wird) in der FAZ-Interaktion bei 80% Rentenanteil eine Durchschnittsrendite von gut 7,5% ausgewiesen bekommt, ist das zwar schön, nützt der aktuellen Entscheidung aber überhaupt nichts. Gut finde ich, dass der Diversifikation bis ins Kleinste -was gebetsmühlenartig von Finanzdienstleistern immer wieder zu hören ist- hier Einhalt geboten wird. Der Anlageberater des Vertrauens sollte Value-at-Risk Simulationen anbieten können, damit der Anleger über eine akzeptable Entscheidungsgrundlage verfügt.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.07.2012 12:40 UhrSaatsanleihen sind die schlechteste Empfehlung
Stimme voll zu was die kritische Meinung bezüglich des hohen
Anteils an deutschen Staatsanleihen betrifft. Das kann im Musterdepot
zukünftig nur zu Verlusten führen. Die Vergangenheit war
schlichtweg total anders als das, was die Zukunft bringen wird. Eine
Rendite existiert kaum noch (jedenfalls geringer als die Inflationsrate)
und bei ausländischen Anleihen ist das Risiko schlichtweg zu
groß und es wäre unverantwortlich dort zu investieren.
GWFS
Ich berechne den Zuwachs zwischen 2001 und 2011, 0% Risiko
Nach der Kurve ergibt sich eine Differenz zwischen 300% und 450% =
Zuwachs 50%.
Nehme ich den Goldpreis zwischen 2.01.2002 und 2.01 2012, ergibt sich
eine Differenz von 308€ und 1215€ = Zuwachs 400%.
Also scheint für einen Anleger, der Geld nicht allzu langfristig
anlegen will (Rentner), die Anlage in Gold wohl doch die bessere
Alternative gewesen zu sein. Zumal Gold im Schließfach nicht der
kommenden Zwangsanleihe unterworfen ist und auch nicht der
Kapitalertragssteuer unterliegt. Wer mittel- und langfristig anlegt,
sollte nie die Habgier der Politiker vergessen.
Wenn die Eurozone auseinanderfliegt, dann könnte auch schnell ein Sturz des Bankensystems folgen
Im Zuge dessen würden dann auch staatlich garantierte Einlagensicherungen null und nichtig. Nach einem Eurocrash werden die Regierungen als erstes versuchen die Werte der Bürger zu monetisieren um die Schuldenlast abzubauen. Das heißt: Immobilienbesitzer, Edelmetallbesitzer und Inhaber größerer Guthaben werden im Zuge eines Lastenausgleichs enteignet. Angesichts dessen wäre es wohl ratsam einige Vorbereitungen zu treffen. Für außereuropäische Investments sind Indien, Brasilien oder Kanada derzeit relativ sichere Häfen. Man sollte auf alle Fälle darauf achten nur Länder auszuwählen mit denen keine internationalen Verträge über Amtshilfegesuche bestehen, sonst könnte der deutsche Staat am Ende doch noch Zugriff auf ihr Vermögen bekommen. Beschwichtigungen seitens der Politik sollte man ignorieren, denn der Weg den die Regierungen in der Eurozone eingeschlagen haben endet unweigerlich in einer fundamentalen Geldentwertung, sei es über kollektiven Bankrott oder über galoppierende Inflation
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.07.2012 12:24 UhrZwangshypthek
Immer wieder geistert die Mär von der Zwangshypothek unreflektiert
durchs Internet.
Die "Zwangshypothek" 1952 wurde nicht jedem Immobilienbesitzer
auferlegt.
Vielmehr wurde sie denjenigen auferlegt, deren bestehende Hypotheken
durch die Währungsreform gezehntelt wurden. Somit war die
Zwangshypothek nur ein Ausgleich der Gewinne, die durch die
Währungsreform entstanden sind.
Immobilienbesitzer, die keine Hypothek hatten mussten auch keine
Zwangshypothek bezahlen.
@Uwe Bussenius
Kaufen sie auf keinen Fall Edelmetalle oder größere Beträge an Devisen bei deutschen Banken ein, sonst werden sie registriert und der Staat weiß dass sie dieses Geld bzw. Gold etc. besitzen. Wenn sie ihr Geld in ausländische Währungen tauschen wollen, dann eröffnen sie z.B. ein Tagesgeldkonto direkt in dem Land dessen Devisen sie erwerben möchten. Übers Internet geht das ganz einfach. Genau wie in Deutschland können sie ihre Kontoeröffnung über diverse Stellen legitimieren. Danach können sie dann das Geld entweder direkt von ihrem deutschen Konto überweisen oder bei größeren Beträgen lieber über ausländische Devisenhändler z.B. in Jersey. Wenn sie Gold oder Silber erwerben möchten, dann kaufen sie am besten neue Münzen bei einem Händler. Bei alten Münzen bezahlen sie wie bei Briefmarken einen ideellen Wert, bei neuen Münzen hauptsächlich den reinen Materialwert. Jedenfalls sollte man sich sputen sein Vermögen zu sichern. Wenn erst mal Italien einbricht, kann alles ganz schnell gehen.
"Immobilienbesitzer, Edelmetallbesitzer und Inhaber größerer Guthaben
werden im Zuge eines Lastenausgleichs enteignet."
Enteignen kann man nur, was aktenkundig ist. Gold + Fremwährungen
in Cash kann man nicht enteignen, es sei denn, der Gesetzgeber
verfügt die Öffnung und Kontrolle aller
Schließfächer unter amtlicher Aufsicht. Ich glaube, das hat
noch nicht einmal Roosevelt fertiggebracht. Und eine Krise kündigt
sich ja an, so daß man seine "Kilos" Gold + Cash auch
vorsorgend anderweitig verbuddeln kann.
Deshalb sollte man jetzt schon seine Bankkonten gegen Null fahren und
auf Cash umstellen, denn auch Wertpapiere werden ja von Banken
verwaltet. Einzig um eine Zwangshypothek kommt man als
Immobilienbesitzer wohl nicht herum. Wie ein Staat kurz vor der Pleite
reagiert macht gerade Argentinien wieder einmal vor: Verbot von
Devisenerwerb als Spargroschen, Zwangspesifizierung des
Geschäftslebens und 10% Guthabenszins auf Festgeld/a bei 25%
Inflation/a. So enteignet man die eigene Bevölkerung. Nur wer mit
Gold und US$ Cash vorgesorgt hat, ist fein raus.
Guter und vor allem wichtiger Beitrag!
Die Bundesbürger machen sich idR viel zu wenig Gedanken um eine
gute Geldanlage. Dabei bedarf es dazu gar nicht viel und Geld ersparen
wird immer schwerer aber wichtiger. Es zeigt dazu sich im Artikel ganz
klar wie unnütz die Auflagen von Riesterrente,... sind.
Trotzdem würde ich schon die Anlage auf mehrere Länder
splitten, vor allem die langfristigen Staatsanleihen, denn welcher Staat
kann heute noch als solide gelten. Und dann nur auf eine Währung,
gar einen Staat zu setzen wäre mir zu heikel.
Der Ansatz des Artikel ist richtig, denn er will Diversifikation. Man
bedenke aber: nur weil eine bestimmte Depotschichtung in vergangenen
Jahrzehnten keinen Verlust einbrachte, muss das noch lange nicht so
bleiben. Nach der modernen Portfoliotheorie ist diese Depotempfehlung
nicht weitreichend genug. Wo sind zum Beispiel Immobilien oder
Unternehmensanleihen?
Den Anteil der vermeintlich sicheren Staatsanleihen so hoch zu
wählen ist auch fragwürdig. Lediglich die Tatsache, dass ein
bestimmtes Verhältnis aus theoretisch risikolosen Staatsanleihen
und risikobehafteten Aktien in der Vergangenheit verlustfrei geblieben
ist, ist kein guter Grund daran festzuhalten. Zinsen für
"sichere" Staatsanleihen waren höher, und eine
Staatsschuldenkrise wie jetzt haben wir in Europa selten erlebt. Ob da
noch rund 11% Rendite im sicheren" Vergangenheitsportfolio"
steckt wird sich zeigen...
gehören im Musterdepot Deutschland und die EU zu den Schwellenländern oder den USA?
Den Unterstützern fehlt vermutlich die eigene Researchabteilung und
Axel Weber ist eher ein Kontraindikator. Keiner der Modelldepotberechner
arbeitete in der "Realwirtschaft" so weit ich das aus den
Biografien herauslesen konnte.
Ich empfehle im Moment die Mediathek des IFO-Instituts in München.
Da ist dann auch keine Werbung dabei!
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