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Finanzplatz Luxemburg „Bankgeheimnis lockern“

 ·  Luxemburg will deutsche Steuersünder nicht mehr decken. Luc Frieden ist Finanzminister des Landes und spricht über den künftigen Informationsaustausch und das vermeintliche Risiko des Finanzplatzes.

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fridolin hinterhuber

Keine.

Luxemburg keine Steueroase?Weiß der Minister eigentlich über sein eigenes Land Bescheid?

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Günter K. Hesse
Günter K. Hesse (v6yz) - 07.04.2013 16:15 Uhr

Deutsche Autoindustrie beschäftigt Zulieferer aus der EU

Der Anteil der Fahrzeuge am Aussenhandel Deutschlands liegt bei knapp 20% wenn man, wie üblich, die Preise der Exportgüter als Basis für den Exportwert nimmt. Bezieht man sich auf die in Deutschland erzeugte und exportierte Wertschöpfung, so sinkt der Anteil auf unter 10% (IFO Studie). Deutschland exportiert in den weltweit begehrten Fahrzeugen Vorprodukte aus EU Ländern, die darüber sehr froh sein dürfen.
Es ist übrigends ein elementares Merkmal der Arbeitsteilung (Spezialisierung), dass ein Produzent nicht alles was er produziert selbst verbraucht.

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Carla Linski
Carla Linski (Carla36) - 07.04.2013 14:40 Uhr

Und wo soll ich jetzt mit meinem Geld hin ?

Jetzt brauch ich ein guter Rat.
Wo kann man heutzutage noch sicher sein Geld anlegen.
Bisher war ich ja mit Luxemburg zufrieden, ab wenn die in Zukunft alles melden, dann muss ich da verschwinden.
Also liebe Experten gib mir bitte schnell ein guter Rat.
Schweiz - Lichtenstein - Andorra - Holland ?
Danke im Voraus
Carla

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Horst Rachinger

Bei aller berechtigten Kritik an Steueroasen

Inzwischen habe ich den Eindruck, dass dieses als populär erkannte Thema mehr der Ablenkung dient, denn einem Gerechtigkeitsempfinden. Mit den Steueroasen leben wir seit Jahrzehnten. Über die Ursachen könnte viel diskutiert, fantasiert und gelogen werden. Eine Gefährdung der Stabilität in der Dimension des Euro-Desasters ist davon nie ausgegangen. Aber darüber lässt sich vielleicht die Begründung für eine neue Finanzierungsquelle erschließen, die uns dann unmittelbar an der Bezahlung des unsäglichen Versagens der Politik beteiligt. Enteignung nennt man dieses Spiel.

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Johannes Eckstein
Johannes Eckstein (dc-3) - 07.04.2013 12:46 Uhr

Nicht alle Banken sind Pleitekandidaten!

Der Vergleich der Banken Luxemburgs mit den Harakiri-Banken in Zypern, der immer wieder propagiert wird, hinkt wirklich auf allen drei Füßen. Ein großer Bankensektor kann sehr lukrativ für die Bevölkerung sein, wie sich in Luxemburg zeigt. Man muss es halt können, und bis jetzt konnten es die Luxemburger.

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Chris Deister
Chris Deister (Unke) - 07.04.2013 12:41 Uhr

Aufgepasst

Der luxemburgische Finanzminister spricht davon den automatischen Informationsaustausch mit DEUTSCHLAND einzuführen.
Das heisst, dass die übrigen Geschäftebringer -Skandinavien, Frankreich, Südeuropa- unangetastet bleiben.
Die Luxis werden einen Teufel tun und den Ast absägen auf den sie sitzen.

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Jan  Tucholsky

Was ist daran "Luxemburg"?

Der werte Leser sollte nicht vergessen, das der erdrückend grosse Anteil am Bankgeschäft von ausländischen Mutterhäusern diktiert wird. Und die Politik wird auch von auswärtigen Drahtziehern bestimmt. Würden die Kontoinhaber publik gemacht........man würde sich wundern!
Wo Frieden recht hat ist das stabile politische Umfeld, also eine traditionnel tumbe Bevölkerung, die schnell zufrieden gestellt ist. Also eine Art "Onkel Dagobert's Geldspeicher". Und nicht zu vergessen: etwa drei viertel (!) der Angestellten in diesem Sektor sind keine Luxemburger!

Wo Frieden unrecht hat: ArcelorMittal. Unser einst stolze und technologisch führende Stahlkonzern ARBED wurde an den Inder verscherbelt und damit, was seine Aktivität in Luxemburg anbetrifft, aufs Abstellgleis gestellt.
Viel Luxemburger Intellektuelle schämen sich wegen dem Nischengehabe des Bankplatzes und wünschten sich mehr Transparenz sowie andere produktive und technologisch kompetitive Wirtschaftszweige.

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Manfred Kaiser

Juncker

"Wir machen einen Schritt,gibt es keinen Aufstand,machen wir den nächsten"
Heute Zypern,morgen Luxemburg.Jetzt werden die bösen Steuerhinterzieher abkassiert ,in Zypern waren es die bösen Oligarchen.
Wer wirklich abkassiert wird ,darüber schweigen die Medien.

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Christian Fleischer

Ist er so blöd oder tut er nur so...

So einfältig und verlogen kann nur ein Politiker sein. "Heute schätzen sie die gute Beratung...." Wenn in Luxemburg das Bankgeheimnis fällt, erleben wir ein weiteres Zypern...und hoffentlich passiert das in Bälde, damit dieser Euro-Schwachsinn ein schnelles Ende findet. Was ist den sonst noch wirtschaftlich interessant an diesem Operettenstadl mit seinem überdimensionierten Buchgeldherstellungssystem. Die derzeitigen Politiker verkörpern doch allesamt eine Negativauslese, nicht nur in Deutschland. Deshalb AfD wählen...

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07.04.2013, 10:09 Uhr

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