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Preis für Röhöl treibt die Aktien der Ölgesellschaften

 ·  Europas Börsen haben am Mittwoch nach einem schwachen Auftakt wenig verändert geschlossen. Kursgewinne in defensiven Sektoren wie Erdöl, Versorgung und Lebensmittel glichen zum Schluß die Schwäche der Telekom- und Technologiewerte aus.

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Europas Börsen haben am Mittwoch nach einem schwachen Auftakt wenig verändert geschlossen. Kursgewinne in defensiven Sektoren wie Erdöl, Versorgung und Lebensmittel glichen zum Schluß die Schwäche der Telekom- und Technologiewerte aus. Bei den Erdölwerten gewannen die italienische ENI 2,2 Prozent, die französische TotalFinaElf kletterten 3,1 Prozent. Dagegen fielen VNU markant um 5,3 Prozent, nachdem die niederländische Verlagsgruppe einen Gewinnrückgang mitgeteilt und sich für das laufende Jahr "nicht übermäßig" optimistisch gezeigt hatte.

In Frankfurt verzeichnete der Dax ein Minus von 1,05 Prozent auf 4044 Punkte. Deutsche Telekom gaben 2,4 Prozent ab. Europas größte Telefongesellschaft berichtete aufgrund von Kosten im Zusammenhang mit der fehlerhaften Lastwagenmaut den ersten Quartalsverlust seit einem Jahr und kündigte an, abermals keine Dividende zu zahlen. Die Papiere des deutschen Softwarehauses SAP notierten 2,2 Prozent im Minus. BMW büßten 2,4 Prozent, Thyssen-Krupp 2,3 Prozent ein. Die Europäische Union hat Zölle auf Stahlimporte der Automobilbranche aus den Vereinigten Staaten abgeschafft. Zwei Bereiche von Thyssen-Krupp konkurrieren mit Produkten, die von den Zöllen betroffen waren. Die Hypo-Vereinsbank hatte das Anlageurteil zu der Aktie von "neutral" auf "unterdurchschnittlich" gesenkt.

In London zog der FTSE-100-Index leicht um 0,07 Prozent auf 4545 Punkte an. Bergbauwerte wie Anglo American gehörten zu den Verlierern. BP gewannen im Trend der Ölwerte 2,2 Prozent. Der Schweizer SMI stieg um 0,31 Prozent auf 5877 Punkte. Novartis zogen um 1,07 Prozent an. Auch der Kurs der Aktie des Spezialchemieherstellers Clariant stieg. Julius Bär Holding führten die Verlierer mit einem Minus von knapp 8 Prozent an. Die Privatbank hatte beim Gewinn 2003 die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Holcim ermäßigten sich um gut zwei Prozent.

An der Börse in Paris stieg der CAC 40 auf 3758 Punkte. In der zweiten Reihe sackten allerdings Alstom kräftig nach unten, in der Spitze um rund 13 Prozent. Der Maschinenbaukonzern teilte mit, das der Gewinn für die zwölf Monate bis Ende März hinter den Erwartungen zurückbleiben dürfte. Alstom, die im vergangenen Jahr knapp an der Insolvenz vorbeigegangen war, müßte dann die Bedingungen für Kredite neu aushandeln. Credit Agricole verteuerten sich nach der Vorlage guter Jahreszahlen um gut 7,4 Prozent. Zu den Gewinnern gehörten Total und Sanofi. Hingegen mußten Bouyges und Lafarge Verluste hinnehmen. (kpa./Bloomberg)

Bezugsrechte: Allgäuer Alpenwasser (Bez.-Frist 27.2.-15.3.), 2 zu 1 : 3 Euro, 0,003 Euro. Deutsche Beteiligungs AG (Bez.-Frist 3.3.-17.3.), 3 zu 1 : 11 Euro, 0,36 Euro. Intershop (Bez.-Frist 10.3.-24.3.), 11,5 zu 1 : 2 Euro.

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