Oxford GlycoSciences (OGS) wurde 1988 von der Oxford University gegründet und analysiert Glykoproteine. Inzwischen hat sich OGS auf dem Diagnostika- und Therapeutika-Markt etabliert. Dabei vertreibt OGS diagnostische Systeme, die auch therapiebegleitend eingesetzt werden. OGS verfügt über eine eigene, robotisierte Geräteentwicklung zur Analyse von Proteomen und hat dies durch eine äußerst breite Patentbasis abgesichert. Kooperationen mit Genomics-Firmen wie Incyte und etablierten Pharmaunternehmen wie Pfizer, Merck und Bayer machen Oxford Glycoscience PLC zu einem interessanten Unternehmen in der Bio- und Gentechnologie.
Produkte/Forschung
OGS identifiziert krankheitsrelevanten Proteinen, wobei in erster Linie proteinbiochemische Methoden eingesetzt werden. Entsprechende Proteine will das Unternehmen als molekulare Marker im diagnostischen Bereich oder als potenzielle Zielmoleküle für die Entwicklung von Medikamenten etablieren. Weitere Therapeutika sind (nieder-)molekulare Substanzen, die einen Einsatz in interessanten Indikationsbereichen finden sollen. Das potenzielle Therapeutikum OGT 918 gegen die Krankheiten Gaucher und Fabry ist in der späten klinischen Phase und im Zulassungsverfahren. Die USA verliehen OGT 918 den Orphan Drug Status, wodurch OGS nach der Zulassung sieben Jahre Marktexklusivität erhält.
