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Mittwoch, 19. Juni 2013
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Ölpreisanstieg bremst die Jahresendrally

 ·  Ein steigender Ölpreis hat die Jahresendrally an den europäischen Börsen am Donnerstag ins Stocken gebracht. Die meisten Indizes bewegten sich seitwärts. Der Ölpreis bewegte sich den dritten Tag in Folge ...

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Ein steigender Ölpreis hat die Jahresendrally an den europäischen Börsen am Donnerstag ins Stocken gebracht. Die meisten Indizes bewegten sich seitwärts. Der Ölpreis bewegte sich den dritten Tag in Folge nach oben auf nunmehr 58,80 Dollar, wodurch insbesondere Transport- und Chemiewerte auf der Verliererseite standen. Bei den Chemieherstellern entfallen bis zu 60 Prozent der Kosten auf Energie, schätzen die Analysten von Credit Suisse First Boston. Der Ölpreis sei einer der Hauptrisikofaktoren für 2006, sagte Roland Lescure von Natexis Asset Management in Paris. "Wenn es einen neuen Ölpreisschock gibt, wird der Aktienmarkt Probleme haben, das zu verdauen." Das wichtigste Börsenbarometer für den Euro-Raum, der Euro-Stoxx-50, trat mit 3591 Punkten auf der Stelle.

Seitwärts tendierte auch die Börse in Frankfurt. Der Deutsche Aktienindex Dax schloß bei 5398 Punkten 0,02 Prozent im Plus. Zwischenzeitlich hatte er noch ein neues Jahreshoch von 5403 Punkten markiert. Thyssen-Krupp legten um 2,16 Prozent zu. Nach Zeitungsberichten will der Stahlhersteller zusammen mit EADS den Schiffselektronikhersteller Atlas Elektronik von Bae Systems kaufen. In der zweiten Reihe schnellten Karstadt-Quelle um 4,34 Prozent nach oben. Die unprofitable Kaufhauskette habe wahrscheinlich etwa 20 mögliche Käufer für ihre Immobilien gefunden, meldete die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Deutsche Bank büßten 0,23 Prozent ein. Die Bank muß nach einem Medienbericht möglicherweise bei einem zweiten Immobilienfonds Wertkorrekturen vornehmen.

Wenig verändert zum Vortag präsentierte sich in London auch der britische FTSE-100-Index mit 5597 Punkten, der zwischenzeitlich aber ein neues Vierjahreshoch von 5598 Punkten erreichte. Der Aktienkurs des Kohleexporteurs Xstrata büßte im Verlauf 2,4 Prozent ein, nachdem Rohstoffstrategen für 2006 einen Preisverfall für Kohle in Asien von mehr als 20 Prozent vorhersagten. Bae Systems setzten die Aufwärtsbewegung vom Mittwoch fort und kletterten im Verlauf um weitere 4,3 Prozent. Hier beflügelte die Meldung über den möglichen Verkauf von Atlas Elektronik. In Zürich fiel der SMI-Index um 0,43 Prozent auf 7515 Punkte. Clariant bestätigten die Abwärtsbewegung bei Chemiewerten und verloren im Verlauf 1,6 Prozent. Roche verbilligten sich um 0,9 Prozent. In Paris stagnierte der CAC-40-Index bei 4751 Punkten. (da./Bloomberg)

Bezugsrechte: Zur Zeit werden keine Bezugsrechte gehandelt.

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