Home
http://www.faz.net/-gv6-778iz
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Nach Italiens Wahlen Der Schock der Märkte

 ·  Nach der Wahl in Italien ziehen die Investoren ihr Geld aus dem Land. Eurokurs und Aktien fallen. Was genau stört Italiens Geldgeber an dem italienischen Patt?

Artikel Bilder (9) Lesermeinungen (5)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 27.02.2013 12:12 Uhr

Wie lange halten wir das noch durch?

Ich bin ein Befürworter des Euro - noch. Aber wie lange halten wir das noch durch jedesmal mit Angst auf die Länder des ClubMed zu schauen ob sie uns finanzpolitisch mit ihrer Unberechenbarkeit nicht mit in den Abgrund ziehen. Es ist die Mentalität und die Denke in Italien die von jeher verhindert hat dass das Land eine vernünftige Wirtschaftspolitik betreibt. Vor dem Euro hat man dies durch regelmäßige Abwertungen der Lira ausgeglichen, wie die Franzosen es auch taten. Jetzt geht das mit dem Euro nicht mehr aber man hat sein Verhalten nicht umgestellt und man wird es auch nicht umstellen. Derzeit ist es wieder Italien, zusätzlich zu Spanien, Griechenland und Portugal und morgen sicher auch Frankreich. Wie lange können wir das noch aushalten? Das Vertrauen in den € ist geschwunden. Die Polen wollen ihn nicht mehr. Die Tschechen und die Briten sowieso nicht. Wir müssen endlich eine Lösung finden sonst bleibt uns nur die Amputation des ClubMed.

Empfehlen
Ulla Nachtmann

"Was genau stört Italiens Geldgeber an dem italienischen Patt?"

Ganz einfach: die Unsicherheit über das was kommen könnte.
Nichts hassen Investoren mehr als Unsicherheit, denn sie ist leider unkalkulierbar.
Wenn dann Montebourg gleich noch kräht: ich will unbegrenzten Schuldenankauf durch Draghis EZB, dann weiss der intelligente Investor jedoch, dass in la grande nation inzwischen alles den Bach runter geht. Trübe Aussichten - auch für den teuro.

Empfehlen
Alexander Hoos

arriverderci Italia .....

.... bye bye Euro.

Es ist traurig aber wahr: Deutschland sollte sich von dem gescheiterten Experiment des Euro verabschieden.

Die Wahl in Italien hat einmal mehr gezeigt, dass gewisse Länder überhaupt kein Interesse an stabilen Verhältnissen haben oder schlicht aufgrund ihrer Mentalität nicht dazu in der Lage sind.

Es wäre Zeit für unser Land, Farbe zu bekennen und sich wieder einmal auf deutsche Tugenden wie Fleiß, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, kurz: Disziplin zu bekennen. Ohne Pathos, ohne Blick zurück im Zorn.

Ohne Deutschland hätte es den Euro nie gegeben. Mit dem Euro wird es Deutschland irgendwann nicht mehr geben.

Wir sollten dem Schrecken ein Ende bereiten.

Empfehlen
Gerhard Franz

Kindliche Ansichten

Professor Monti verstand die Welt nicht mehr: Da hatte er sich ein Jahr mit einer "Sparpolitik" angestrengt - natürlich sparen nur die Bürger, der Staat überzieht weiterhin sein Konto, lediglich die Schuldenaufnahme geht zurück! - und greinte nun, daß die Belohnung der Kapitalmärkte ausbliebe. Und der Sozialist Bersani stieß ins gleiche Horn, nachdem man über eine Dekade von nahezu gleichen Zinsen in Euroland profitiert hatte und nun die bösen Deutschen für die Austeritätspolitik verantwortlich machte (Berlusconi). Das zeigt: alle sind gleich - bis auf Beppo Grillo, der den ganzen Politik-Circus als Klamauk entlarvt hat. Wie ein Pferd, das über einen Oxer springt und deswegen gleich ein Zuckerl bekommt, verlangen diese großen Kinder sofort nach einer Belohnung. Nachdem man die 63. Nachkriegsregierung erhält. Nachdem man Dekaden über seine Verhältnisse gelebt hat, frühzeitig in Pension geht, fehlt jetzt ein Winston Churchill, nicht nur in bella Italia, auch in der "Grande Nation"

Empfehlen
Paul Pauländer

Wohin mit dem Geld ?

Investieren ja, aber wo ? Wohin nur mit dem Geld ? In die marode USA ? Zu den chinesischen Kommunisten ? Oder bei den korrupten Russen ? Die "Märkte" haben bald die Wahl zwischen Durchfall und Verstopfung. So hat man sich die Sache mit dem Euro und dem Dollar sicher nicht vorgestellt. Sicherheit wollen sie, die "Märkte" ? Für wen und was ? Man wird wohl kaum drum herum kommen, gewisse Risiken einzugehen.

Empfehlen
Weitersagen

Jahrgang 1964, Redakteur in der Wirtschaft.

Jüngste Beiträge

Finanzmärkte aktuell
Name Wert Änderung
  F.A.Z.-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro in Dollar --  --
  F.A.Z.-Anleih… --  --
  Gold --  --
  Rohöl Brent --  --
  Bund Future --  --
Wertpapiersuche