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Drei Monate bis Heiligabend : Weihnachtsbaum-Preise bleiben voraussichtlich stabil

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Ein Christbaum auf einem Weihnachtsmarkt in Niedersachsen (Archivbild). Bild: dpa

Drei Monate sind es noch bis Heiligabend und die Dürre wirft ihre Schatten auch auf die Festtage. Doch Deutschlands größter Christbaumproduzent hat eine gute Nachricht.

          Die Dürre des Sommers wird die Preise für Weihnachtsbäume voraussichtlich nicht in die Höhe treiben. „Die Pflanzen sind schon gestresst durch die Trockenheit, einige zeigen Schäden, sind anfällig für Käferbefall“, sagte der zuständige Fachbereichsvorsitzende im nordrhein-westfälischen Landesverband Gartenbau, Eberhard Hennecke. Dennoch gehe er davon aus, dass die Ernteausfälle lediglich zwei bis fünf Prozent der erntefähigen Bäume betragen.

          Das verringere lediglich die Marge für die Christbaumproduzenten, erhöhe die Preise für die Konsumenten aber kaum. „Der Produzent leidet, die Verbraucher müssen sich keine Gedanken machen“, betonte Hennecke. Aktuell – drei Monate vor Heiligabend – rechne er mit stabilen Preisen. Hennecke ist unter anderem für das Sauerland zuständig, von wo mit etwa einem Drittel aller Bäume die meisten Christbäume bundesweit stammen.

          Preise könnten demnächst steigen

          Wie in den vergangenen Jahren werde zu rund 80 Prozent wieder die Nordmanntanne gefragt sein, sagte Hennecke weiter. Diese werde – pro laufendem Meter – demnach unverändert zwischen 18 und 23 Euro kosten.

          Dass die Preise dieses Jahr – direkt nach der Dürre – stabil bleiben, trifft aber keine Aussage über die kommenden Jahre. Manchen Betrieben bereiten die noch nicht erntefähigen Jungpflanzen Sorgen. Diese seien durch die lang andauernde Trockenheit oft braun und teilweise bis zu rund einem Drittel verloren. Wenn diese Ernteausfälle zum Tragen kommen, könnten die Preise in den nächsten Jahren anziehen.

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