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Weg mit dem Bildschirmschoner Ideen, die sparen helfen

Wer sich an ein paar einfache Regeln hält, kann ganz einfach weniger Strom verbrauchen. Wir zeigen, wie es geht.

© Bildagentur Online Vergrößern

1 Öfter mal aufs iPhone schauen

Sie sind ständig leer, deswegen brauchen sie ständig neuen Saft: Seit wir iPhone, andere Smartphones und Tabletcomputer nutzen, suchen wir ständig nach Steckdosen in der Umgebung. Länger als einen Tag hält nämlich der Akku vieler Smartphones nicht durch, selbst wenn man sie nicht übermäßig nutzt. Aber das ständige Laden verbraucht auch viel weniger Strom als gedacht: Wer sein iPhone 4 täglich lädt, zahlt dafür 83 Cent - im Jahr. Beim iPhone 5 sind es 90 Cent, selbst das iPad kommt nur auf 2,98 Euro Jahresverbrauch. Ein Laptop dagegen frisst Strom für 18 Euro und ein Desktop-PC sogar 62 Euro. Von daher lieber mit Smartphone und Tablet die Mails checken, als einen Rechner hochfahren.

2 Immer schön den Stecker ziehen

Ein tropfender Wasserhahn nervt, den drehen wir zu. Wenn aber Strom unablässig durch die Leitung rinnt, bemerken wir das nicht. Nichts anderes passiert, wenn man Netzteile zum Aufladen von Handys, Kameras oder Drucker permanent in der Steckdose lässt. Darin sitzt ein Transformator, der dann stetig arbeitet und Strom zieht. Nun kostet das nicht die Welt - es sind etwa ein bis drei Euro im Jahr pro Gerät. Würden wir aber alle konsequent den Stecker ziehen, könnten wir für den eingesparten Strom ein Atomkraftwerk abschalten.

3 Weg mit dem Bildschirmschoner

Zugegeben, es ist schön und beruhigt, wenn bunte Blumen, Sternennebel oder die jüngsten Urlaubsfotos bei längeren Denkpausen über den Bildschirm flimmern. Aber Bildschirmschoner mit bewegten Bildern verbrauchen sogar noch mehr Strom als ein Computer, auf dem gerade ein Textverarbeitungsprogramm läuft. Von daher: lieber so programmieren, dass der Rechner nach 15 Minuten ohne Tastendruck in den Ruhezustand fällt, statt das Fliegen durch die Milchstraße zu simulieren.

4 Altes auch mal aussortieren

Er läuft und läuft - das ist das Problem am alten Kühlschrank, und deshalb hat die Hälfte von uns noch Uraltmodelle. Kühlgeräte sind mit Abstand die Stromfresser Nummer eins im Haushalt, drum lohnt es sich, über einen neuen nachzudenken, vor allem wenn er älter als zehn Jahre ist. Nun kostet ein gutes A++-Gerät rund 500 Euro, aber: Ein Kühler Jahrgang 1992 schluckt 150 Euro Stromkosten pro Jahr, ein neuer weniger als 50 Euro - macht 100 Euro, lohnt sich also nach fünf Jahren.

5 Beim Fernseher genau hingucken

Großes Bild und satte Farben, darauf achten Käufer, wenn sie sich einen neuen Flatscreen-Fernseher anschaffen. Zusätzlich sollten sie auf den Verbrauch gucken, damit können sie nämlich bis zu 400 Euro Stromkosten über die Lebensdauer eines Fernsehers sparen - und zusätzlich noch die Hälfte der Anschaffungskosten. Laut Listen des Vergleichsanbieters Ecotopten kosten nämlich die Spargeräte von Philips, Toshiba oder Samsung auch in der Anschaffung nur ungefähr die Hälfte dessen, was man für Stromschleudern hinlegt.

6 Neue Arbeitsteilung in der Küche

Das Kochen, Backen und Spülen lassen wir uns was kosten: Rund 950 Kilowattstunden pro Jahr verbrät ein Zweipersonenhaushalt in der Küche. Er könnte sich eine Menge davon sparen, wenn er über eine bessere Aufgabenverteilung nachdenkt: Öfter mal den Backofen kalt lassen und den Herd nutzen. Der Ofen verbraucht bis zu zehnmal mehr Energie. Statt Nudelauflauf also öfter Spaghetti kochen, kleine Braten in Topf und Pfanne garen und Brötchen im Toaster aufbacken. Wasser wird dagegen billiger im Wasserkocher heiß als auf dem Herd. Das spart 208 Kilowattstunden, also 56 Euro im Jahr. So macht sich das 25-Euro-Gerät schon nach ungefähr sechs Monaten bezahlt.

Quelle: F.A.S.

 
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Veröffentlicht: 21.02.2013, 16:42 Uhr

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