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Wall Street

Kontinuität statt Knalleffekte
© REUTERS
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04.03.2013

Kontinuität statt Knalleffekte

Der Technologiekonzern IBM hat mit seiner unspektakulären Strategie der kontinuierlichen Weiterentwicklung die Börsianer überzeugt und in den vergangenen Jahren am stärksten zum Anstieg des Dow Jones beigetragen. Die seit rund einem Jahr amtierende Vorstandsvorsitzende Ginni Rometty hat den Kurs ihres Vorgängers Samuel Palmisano fortgesetzt, der das Gewicht von IBM stärker auf Software und Dienstleistungen gelegt und dafür die traditionellen Hardwareaktivitäten zurückgefahren hat.

Auch bei den Geschäftsergebnissen ist sie dem Muster treu geblieben, wonach die Umsätze kaum wachsen, dafür aber die Gewinne deutlich zulegen. Analysten verzeihen dem Konzern die Wachstumsschwäche angesichts seiner Profitabilität. David Grossman von Stifel Nicolaus zeigte sich mit Blick auf die langfristige Ausrichtung „sehr positiv“ gestimmt. Die soliden Ergebnisse haben auch Warren Buffett angelockt, der 2011 mit seiner Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway bei dem Dow-Schwergewicht eingestiegen ist. Heute gehört IBM zu den fünf größten Minderheitsbeteiligungen von Buffett. (lid)