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Virengefahr : Hackerangriff auf Internetseite der Sparkassen

Kunden ohne aktuellen Virenscanner könnten sich die Schadsoftware auf den Rechner geladen haben. Bild: dpa

Hackeralarm bei den Sparkassen: Unbekannte haben am Montag zwischen 12.45 Uhr und 17.05 Uhr eine Schadsoftware auf einzelnen Internet-Seiten von sparkasse.de plaziert. Das hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) bekannt gegeben.

          Die Internetseite der Sparkassen ist am Montagnachmittag Ziel eines Hackerangriffs geworden. Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Dienstag mitteilte, waren davon aber nicht Online-Banking-Angebote betroffen. Auch seien keine Angriffe auf Homebanking-Programme der Kunden beobachtet worden, sagte der DSGV.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Seinen Angaben zufolge handelt es sich bei „sparkassen.de“ um eine Internetseite, auf der ausschließlich Erstinformationen für Kunden angeboten würden. Jedoch empfiehlt der Verband allen Internetnutzern, die am Montag zwischen 12:45 Uhr und 17:05 Uhr die Seite „sparkassen.de“ besucht haben, den eigenen Computer mit einem gängigen und aktuellen Virenschutzprogramm zu durchsuchen.

          Viren könnten auf Rechner von Sparkassen-Kunden gelangt sein

          Im Zuge des Angriffes Dritter auf die Sparkassen-Seite sei eine Schadsoftware auf einzelnen Seiten plaziert worden, warnte der DSGV. Diese Schadsoftware könne mit allen gängigen Virenschutzprogrammen beseitigt werden.

          Kunden, die ohne aktuellen oder aktiven Virenscanner auf „sparkassen.de“ gewesen seien, könnten sich diese Schadsoftware aber auf den Rechner geladen haben. Laut DSGV sind die betroffenen Seiten umgehend vom Netz genommen und erst nach gründlicher Prüfung wieder online gestellt worden.

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