http://www.faz.net/-hsz-7h4su

Vorsicht vor Betrügern : Datensammler verschicken Spam-Mails zur Krankenversicherung

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Verbraucherschützer warnen vor Werbe-Mails mutmaßlicher Datensammler, die mit günstigen Krankenkassentarifen locken. Verbrauchern raten sie, die Mails sofort zu löschen und die Links nicht anzuklicken.

          Verbraucherschützer warnen vor Werbe-Mails mutmaßlich zwielichtiger Datensammler. In Spam-Mails werde derzeit ein Wechsel zu einer besonders günstigen privaten Krankenversicherung empfohlen, teilte die Verbraucherzentrale Thüringen am Montag mit. Die Mails werben demnach für Monatstarife zwischen 59 und 99 Euro im Monat und dem Slogan „Sparen Sie bis zu 2500 Euro im Jahr“.

          Wer nähere Informationen erhalten wolle und entsprechende Links anklicke, müsse zunächst Angaben wie Name, Anschrift, Telefonnummer, Status und Familienstand in eine Datenmaske  eintragen. „Wer danach auf den Vergleichs-Button drückt, liefert zwar seine Daten ab, kann aber nicht sicher sein, ein seriöses Vertragsangebot zu erhalten“, warnte die Verbraucherzentrale.

          Zudem habe der Urheber der Website seinen Firmensitz im Ausland. Ein seriöses Angebot für eine private Krankenversicherung sei für 59 Euro zudem kaum vorstellbar, selbst günstige Angebote lägen je nach Alter des Versicherten und den vereinbarten Leistungen deutlich darüber. Den Absendern der Mails gehe es offenbar in erster Linie darum, Daten zu sammeln und diese zu vermarkten,  sagten die Verbraucherschützer. Die Mails sollten am besten sofort gelöscht, die Links auf keinen Fall angeklickt werden.

          Quelle: FAZ.net mit AFP

          Weitere Themen

          Auch Geld der Queen in Steueroase angelegt Video-Seite öffnen

          „Paradise Papers“ : Auch Geld der Queen in Steueroase angelegt

          Nach den „Panama Papers“ sind neue Datensätze zu Steuerenthüllungen veröffentlicht worden. In den knapp 13 Millionen Dokumenten werden auch das englische Königshaus, hochrangige Politiker und Banken genannt. Sie alle sollen Geld in Steueroasen angelegt haben.

          Chaostage bei Bitcoin

          Krypto-Währungen : Chaostage bei Bitcoin

          Der Bitcoin-Kurs erholt sich am Montag wieder von seinem Kurssturz um 26 Prozent in der vergangenen Woche. Die Entwicklungen aber nähren die grundsätzliche Skepsis gegenüber der Krypto-Währung.

          Topmeldungen

          Naher Osten : Droht ein Krieg gegen Israel?

          In einem Bericht kommen pensionierte Generäle zu dem Schluss, dass ein neuer Waffengang zwischen der Hizbullah und Israel nur noch eine Frage der Zeit sei. Darin wird die Schiitenmiliz als der „mächtigste nichtstaatliche bewaffnete Akteur in der Welt“ bezeichnet.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.