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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Die Vermögensfrage Konsum auf Pump gefährdet das Vermögen

 ·  Die Wahl der richtigen Geldanlagen hängt von den persönlichen Wünschen und Zielen ab. Aber auch das Risiko sollte mit einkalkuliert werden, ebenso wie die Gefahren-Absicherung.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Hans List
Hans List (genervt) - 25.10.2012 21:33 Uhr

Ein junger Akademiker zum Beispiel ist 30 Jahre alt.

" ... solange er nur weiß, dass er 500 € sparen will ... "

Woher soll der denn wissen, wofür er sparen will/soll/kann ?
Der hat gerade mal im Beruf einen Fuß auf den Boden bekommen,
weiß nicht, ob er übernächstes Jahr noch Arbeit hat,
oder ob er in der selben Region sein wird,
er hat keine Ahnung, ob im eine Frau über den Weg läuft, mit der er Kinder haben will, ...
Das einzige, was dieser Mensch machen kann, ist Geld zurücklegen für die Geschicke, die ihm noch begegnen werden im Leben. Er hat 500 € übrig ... im Moment, dass das morgen noch gilt, kann er allenfalls hoffen.

"Auf das Ziel kommt es an".
So einen gequirlten Verdauungsrest habe ich schon lange nicht mehr gelesen.

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 22.10.2012 09:34 Uhr

Werbesprüche?

So ein Kleinkredit ist was ganz Normales.
Kaufe jetzt, zahle später.
V... - Die Freiheit nehm ich mir.

Der Verführbare und Schwache wird diesen Strategien meist erliegen.

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Gerold Keefer

Immerhin deutet der Autor an, wo die echten Risiken liegen ...

Viele Menschen unterschätzen die Risiken durch Raubbau oder Fahrlässigkeit an der eigenen Gesundheit und die Wahl des falschen Partners.

Das Wechseln der Pferde in Sachen Partner wird oft sehr teuer.

Ob man sich übrigens als geistiger Arbeiter verlässlich gegen Berufsunfähigkeit versichern kann, halte ich für durchaus offen: Die Versicherung wird einem fast immer aufzeigen können, dass man noch berufsfähig ist ...

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Marco Vogt

Konsum auf Pump verteuert die Waren für Alle

Wie man derzeit sehr schon sehen kann, verteuert Konsum auf Pump die Waren für Alle, selbst für die, die bar zahlen könnten.

Dies geschieht einfach aus dem Grund, dass jemand eher eine Rate von 100 Euro über 2 Jahre zahlen kann bei 0% Finanzierung, als 2000 Euro auf einen Schlag. Die 400 Euro Differenz werden dann als Aufschlag für die Finanzierung verrechnet und von allen anderen Konsumenten mitbezahlt, selbst wenn sie einen Barzahlungsrabatt von 20% bekommen, denn 20% auf 2400 Euro ergibt einen Endpreis von 1920 Euro. Auf 2000 Euro wären es aber nur 1600 Euro.

Gleiches sieht man derzeit auch sehr schön bei Immobilien: Je niedriger die Zinsen, desto mehr Menschen können sich Immobilien über Raten leisten und sofort explodieren die Preise, sodaß man am Ende sogar bei 2% Zinsen mehr zahlt, als wenn man den Preis gezahlt hätte, der bei 5% zu Stande gekommen wäre.

Niedrige Zinsen sind Gift für die Konsumenten, sie dienen nur der Wirtschaft.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 21.10.2012 14:21 Uhr

Der Autor rennt beim Zunkerchen offene Türen ein.

Ich habe den Eindruck, er hat all meine kritischen Anmerkungen der letzten Monate gelesen, verinnerlich und nun kam dieser Beitrag heraus. Zunker freut's. Weiter so, Herr Looman.

Nur eine Anmerkung noch: Nicht nur die wenigstens Menschen kommen als Raucher oder Trinker zur Welt, sondern niemand kommt als Raucher oder Trinker zur Welt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 19:30 Uhr
Wilhelm Knigge
Wilhelm Knigge (pcleopa) - 22.10.2012 19:30 Uhr

Wer kommt schon

zur Welt, als das was er ist...Klugscheisser wird man ja auch erst später, oder???Frage geht hier an mehrere Herrschaften...Erwarte Erfahrungsberichte…

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 21.10.2012 12:58 Uhr

Niemals Konsum auf Pump

Der Artikel macht schon deutlich, daß es keine gute Idee ist, ein Auto beispielsweise zu "finanzieren", oder Möbel. Man sollte das überhaupt nie machen. Es ist nicht nur die Freiheit, die durch solche Schulden verlorengeht. Was ist, wenn man auch nur ein paar Monate arbeitslos wird? Dann hat man zusätzlich noch selbstverschuldete Geldsorgen durch Kredite. Außerdem ist es nicht schön, über Jahre hohe Summen abzuzahlen für etwas, das man schon besitzt. Man gibt erspartes Geld auch wesentlich zurückhaltender aus als wenn man nur eine scheinbar verkraftbare Rate sieht.

Beim Auto kommt neben Bahnfahren auch ein älteres Auto in Betracht. Möbel kann man nach und nach kaufen, und bis dahin zurechtkommen mit dem was man hat.

Es ist wesentlich lohnender, zu warten, bis man genügend Geld auf dem Konto hat. Als Single mit 2500 Euro netto sollten mindestens 1000 Euro monatlich übrigbleiben, das reicht für Geldanlagen und gleichzeitig Ansparen für größere Konsumausgaben.

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Johannes Ross

Diesen hervorragenden Artikel an die Politiker weiterleiten

In diesem Artikel ist wirklich alles gesagt. Leider werden ihn unsere Politiker nicht lesen und auf gar keinen Fall beachten.

Die sind ja viel, viel klüger und dabei fahren sie uns dann in den Abgrund.

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Christian Dossmann

Aktiensparpläne

Das verstehe ich nicht. Da erklärt der Autor ausführlich, dass man eher auf Sicherheit setzen und das langweilige Sparbuch wählen soll, wenn man eine solide Kapitaldecke aufbauen möchte. Aktien seien zu heikel und bringen nicht den gewünschten Erfolg, weil sie mit hohem Risiko behaftet sind. Und dann kommt ganz zum Schluss dieses sehr löblichen Artikels die völlig konträre Aussage, auf Aktiensparpläne zu setzen. Dabei weiß doch mittlerweile jedes Kind, dass das das keine gute Lösung ist. Wer seit den 90ern auf Aktiensparpläne gesetzt hat, bis heute hat kräftige Verluste in Kauf nehmen müssen. Was sollte mich also dazu bewegen, trotzdem auf diese Form der Geldanlage zu setzen? Die Antwort bleibt der Artikel leider schuldig. - Ich vermute daher, dass der Autor irgendwie an dieser Empfehlung verdient.

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Claus F. Dieterle

Es gibt Leute...

Zu der im Artikel aufgeworfenen Frage "Muss da auch noch die Abhängigkeit von Gläubigern sein?" ist mir folgendes Zitat eingefallen:

Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen, abzahlen, draufzahlen, heimzahlen - nur Leute, die gern zahlen, die gibt es nicht.
Georg Christoph Lichtenberg

Mit guten Segenswünschen
Claus F. Dieterle

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.10.2012 02:22 Uhr
Closed via SSO

Also ich zahle auch gerne

weil ich es versprochen habe. Was anderes ist es jedoch, wenn die versprochene Leistung nicht oder nur mangelhaft erbracht wurde. (z.B. Euro).

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 21.10.2012 14:27 Uhr

Dann zahlen Sie prompt, aber nicht gerne.

In der Tat mag niemand gerne bezahlen. Man zahlt, weil man muss, weil es der Vertrag zu vorsieht. Und Sie zahlen prompt, weil Sie das Gefühl mögen, dass die Sache abgehakt ist. Geht mir genauso. Wenn ich eine Rechnung bekomme und die Rechnung ist richtig, dann zahle ich noch am selben Abend (per Online-Banking), kann die Rechnung ordentlich wegheften und die Sache hat sich erledigt.

Leute wie ich bilden damit das Rückgrat des wirtschaftlichen Lebens, weil wir Rechnungen ohne Murren zügig begleichen. Ich denke mir, wie stressig es sein muss, hinter säumigen Schuldnern hinterherzujagen, ständig Mahnungen zu versenden usw. Der Staat und die Gemeinden sind ja auch nicht besonders schnell beim Begleichen von Rechnungen.

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Thomas Weber

Das stimmt so nicht.

Ich zahle immer gerne direkt, da ich mich ohne Verbindlichkeiten besser fühle. Wenn dann auch noch die Gegenleistung (also z.B. das Bad wunderschön gemacht wurde oder ich einen sehr schönen und gepflegten Gebrauchtwagen erwerben konnte) stimmt, dann zahle ich erst recht gerne. ;)

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Thomas Weber

Und wenn man...

... Geld ausgibt, dann hat man danach weniger. ^^

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joachim tarasenko

Schön aber...

Die Frage ist doch, gibt es diese Versicherungen überhaupt noch wenn man in Rente gehen will?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 14:08 Uhr
Achim Schröder
Achim Schröder (asfn) - 21.10.2012 14:08 Uhr

Beziehungsweise...

was ist das Angesparte dann noch wert ????

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Kai Schwarzenegger

Den Nagel auf den Kopf trifft...

...der letzte Absatz. Solange ich in meinen 30ern beruflich bedingt "flexibel" sein muss und ohne Partner bin, ist das Eigenheim, zumindest zur Selbstnutzung, keine Option. Und ganz klar: Bei zwei in einem Haushalt, sinkt die finanzielle Pro-Kopf-Belastung deutlich, vor allem für das Wohnen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 13:00 Uhr
Thomas Weber

Lösung:

WG ;)

Eine WG braucht nämlich nicht zwangsläufig einen Trauschein oder sonstige Bindungen. ;)

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