20.10.2012 · Die Wahl der richtigen Geldanlagen hängt von den persönlichen Wünschen und Zielen ab. Aber auch das Risiko sollte mit einkalkuliert werden, ebenso wie die Gefahren-Absicherung.
Von Volker LoomanRichtlinien für Lesermeinungen
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Ein junger Akademiker zum Beispiel ist 30 Jahre alt.
" ... solange er nur weiß, dass er 500 € sparen will ...
"
Woher soll der denn wissen, wofür er sparen will/soll/kann ?
Der hat gerade mal im Beruf einen Fuß auf den Boden bekommen,
weiß nicht, ob er übernächstes Jahr noch Arbeit hat,
oder ob er in der selben Region sein wird,
er hat keine Ahnung, ob im eine Frau über den Weg läuft, mit
der er Kinder haben will, ...
Das einzige, was dieser Mensch machen kann, ist Geld zurücklegen
für die Geschicke, die ihm noch begegnen werden im Leben. Er hat
500 € übrig ... im Moment, dass das morgen noch gilt, kann er
allenfalls hoffen.
"Auf das Ziel kommt es an".
So einen gequirlten Verdauungsrest habe ich schon lange nicht mehr
gelesen.
So ein Kleinkredit ist was ganz Normales.
Kaufe jetzt, zahle später.
V... - Die Freiheit nehm ich mir.
Der Verführbare und Schwache wird diesen Strategien meist erliegen.
Immerhin deutet der Autor an, wo die echten Risiken liegen ...
Viele Menschen unterschätzen die Risiken durch Raubbau oder
Fahrlässigkeit an der eigenen Gesundheit und die Wahl des falschen Partners.
Das Wechseln der Pferde in Sachen Partner wird oft sehr teuer.
Ob man sich übrigens als geistiger Arbeiter verlässlich gegen
Berufsunfähigkeit versichern kann, halte ich für durchaus
offen: Die Versicherung wird einem fast immer aufzeigen können,
dass man noch berufsfähig ist ...
Konsum auf Pump verteuert die Waren für Alle
Wie man derzeit sehr schon sehen kann, verteuert Konsum auf Pump die
Waren für Alle, selbst für die, die bar zahlen könnten.
Dies geschieht einfach aus dem Grund, dass jemand eher eine Rate von 100
Euro über 2 Jahre zahlen kann bei 0% Finanzierung, als 2000 Euro
auf einen Schlag. Die 400 Euro Differenz werden dann als Aufschlag
für die Finanzierung verrechnet und von allen anderen Konsumenten
mitbezahlt, selbst wenn sie einen Barzahlungsrabatt von 20% bekommen,
denn 20% auf 2400 Euro ergibt einen Endpreis von 1920 Euro. Auf 2000
Euro wären es aber nur 1600 Euro.
Gleiches sieht man derzeit auch sehr schön bei Immobilien: Je
niedriger die Zinsen, desto mehr Menschen können sich Immobilien
über Raten leisten und sofort explodieren die Preise, sodaß
man am Ende sogar bei 2% Zinsen mehr zahlt, als wenn man den Preis
gezahlt hätte, der bei 5% zu Stande gekommen wäre.
Niedrige Zinsen sind Gift für die Konsumenten, sie dienen nur der Wirtschaft.
Der Autor rennt beim Zunkerchen offene Türen ein.
Ich habe den Eindruck, er hat all meine kritischen Anmerkungen der
letzten Monate gelesen, verinnerlich und nun kam dieser Beitrag heraus.
Zunker freut's. Weiter so, Herr Looman.
Nur eine Anmerkung noch: Nicht nur die wenigstens Menschen kommen als
Raucher oder Trinker zur Welt, sondern niemand kommt als Raucher oder
Trinker zur Welt.
Wer kommt schon
zur Welt, als das was er ist...Klugscheisser wird man ja auch erst später, oder???Frage geht hier an mehrere Herrschaften...Erwarte Erfahrungsberichte…
Der Artikel macht schon deutlich, daß es keine gute Idee ist, ein
Auto beispielsweise zu "finanzieren", oder Möbel. Man
sollte das überhaupt nie machen. Es ist nicht nur die Freiheit, die
durch solche Schulden verlorengeht. Was ist, wenn man auch nur ein paar
Monate arbeitslos wird? Dann hat man zusätzlich noch
selbstverschuldete Geldsorgen durch Kredite. Außerdem ist es nicht
schön, über Jahre hohe Summen abzuzahlen für etwas, das
man schon besitzt. Man gibt erspartes Geld auch wesentlich
zurückhaltender aus als wenn man nur eine scheinbar verkraftbare
Rate sieht.
Beim Auto kommt neben Bahnfahren auch ein älteres Auto in Betracht.
Möbel kann man nach und nach kaufen, und bis dahin zurechtkommen
mit dem was man hat.
Es ist wesentlich lohnender, zu warten, bis man genügend Geld auf
dem Konto hat. Als Single mit 2500 Euro netto sollten mindestens 1000
Euro monatlich übrigbleiben, das reicht für Geldanlagen und
gleichzeitig Ansparen für größere Konsumausgaben.
Diesen hervorragenden Artikel an die Politiker weiterleiten
In diesem Artikel ist wirklich alles gesagt. Leider werden ihn unsere
Politiker nicht lesen und auf gar keinen Fall beachten.
Die sind ja viel, viel klüger und dabei fahren sie uns dann in den Abgrund.
Das verstehe ich nicht. Da erklärt der Autor ausführlich, dass man eher auf Sicherheit setzen und das langweilige Sparbuch wählen soll, wenn man eine solide Kapitaldecke aufbauen möchte. Aktien seien zu heikel und bringen nicht den gewünschten Erfolg, weil sie mit hohem Risiko behaftet sind. Und dann kommt ganz zum Schluss dieses sehr löblichen Artikels die völlig konträre Aussage, auf Aktiensparpläne zu setzen. Dabei weiß doch mittlerweile jedes Kind, dass das das keine gute Lösung ist. Wer seit den 90ern auf Aktiensparpläne gesetzt hat, bis heute hat kräftige Verluste in Kauf nehmen müssen. Was sollte mich also dazu bewegen, trotzdem auf diese Form der Geldanlage zu setzen? Die Antwort bleibt der Artikel leider schuldig. - Ich vermute daher, dass der Autor irgendwie an dieser Empfehlung verdient.
Zu der im Artikel aufgeworfenen Frage "Muss da auch noch die
Abhängigkeit von Gläubigern sein?" ist mir folgendes
Zitat eingefallen:
Es gibt Leute, die gut zahlen, die schlecht zahlen, Leute, die prompt
zahlen, die nie zahlen, Leute, die schleppend zahlen, die bar zahlen,
abzahlen, draufzahlen, heimzahlen - nur Leute, die gern zahlen, die gibt
es nicht.
Georg Christoph Lichtenberg
Mit guten Segenswünschen
Claus F. Dieterle
Also ich zahle auch gerne
weil ich es versprochen habe. Was anderes ist es jedoch, wenn die versprochene Leistung nicht oder nur mangelhaft erbracht wurde. (z.B. Euro).
Dann zahlen Sie prompt, aber nicht gerne.
In der Tat mag niemand gerne bezahlen. Man zahlt, weil man muss, weil es
der Vertrag zu vorsieht. Und Sie zahlen prompt, weil Sie das Gefühl
mögen, dass die Sache abgehakt ist. Geht mir genauso. Wenn ich eine
Rechnung bekomme und die Rechnung ist richtig, dann zahle ich noch am
selben Abend (per Online-Banking), kann die Rechnung ordentlich
wegheften und die Sache hat sich erledigt.
Leute wie ich bilden damit das Rückgrat des wirtschaftlichen
Lebens, weil wir Rechnungen ohne Murren zügig begleichen. Ich denke
mir, wie stressig es sein muss, hinter säumigen Schuldnern
hinterherzujagen, ständig Mahnungen zu versenden usw. Der Staat und
die Gemeinden sind ja auch nicht besonders schnell beim Begleichen von Rechnungen.
Das stimmt so nicht.
Ich zahle immer gerne direkt, da ich mich ohne Verbindlichkeiten besser fühle. Wenn dann auch noch die Gegenleistung (also z.B. das Bad wunderschön gemacht wurde oder ich einen sehr schönen und gepflegten Gebrauchtwagen erwerben konnte) stimmt, dann zahle ich erst recht gerne. ;)
... Geld ausgibt, dann hat man danach weniger. ^^
Die Frage ist doch, gibt es diese Versicherungen überhaupt noch wenn man in Rente gehen will?
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 14:08 UhrBeziehungsweise...
was ist das Angesparte dann noch wert ????
Den Nagel auf den Kopf trifft...
...der letzte Absatz. Solange ich in meinen 30ern beruflich bedingt "flexibel" sein muss und ohne Partner bin, ist das Eigenheim, zumindest zur Selbstnutzung, keine Option. Und ganz klar: Bei zwei in einem Haushalt, sinkt die finanzielle Pro-Kopf-Belastung deutlich, vor allem für das Wohnen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.10.2012 13:00 UhrLösung:
WG ;)
Eine WG braucht nämlich nicht zwangsläufig einen Trauschein
oder sonstige Bindungen. ;)