21.12.2012 · Senioren sollten bei der finanziellen Gestaltung des Ruhestandes einfache und preiswerte Anlagen bevorzugen. Wer zu sehr auf die Rendite schielt, lädt Finanzberater dazu ein, ihm ungeeignete Anlageprodukte anzudrehen.
Von Volker Looman, ReutlingenRichtlinien für Lesermeinungen
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Guter Rat, was die Finanzsituation von Senioren betrifft.
Fuer manche mag der Ruhestand seelische Unruhe bringen -- fuer andere
ist das eine Zeit von Freiheit, von neuen Moeglichketen und einem
interessantem Leben.
Anekdotisch gesehen: da findet man Senioren die wissen wie lange Ihr
Geld aushaelt.
Andere erzaehlen voller Begeisterung dass sie feststellten dass sie
mit genug Geld in Pension gingen, dann war jede Besorgniss weg, und sie
konnten aufatmen.
"I am OK Jack," hoerte ich oft.
Andere hatten noch etwas extra in der Kasse um als Day Traders zu
wirken. Einige wurden erfolgreiche Zocker auf der Boerse., und machten
mehr als die ueblichen Renditen von Funds etc.
Diese Gambler sind nicht dumm um wild zu spekulieren, sondern handeln
mit Aktien grosser Firmen die Dividenden liefern. Manchmal war eine
taegliche Preis Variation genug um was zu verdienen -- auch fuers Steueramt.
Vorsicht. Dieser Rat ist fuer waghalsige und kann Unruhe schaffen.
Pax vobiscum
was ist ein Banker und wer sind die Rentner
Jeder sollte doch zwischenzeitlich wissen, daß Banker Menschen sind, die auf Kosten anderer Leute lernen, wie man spekuliert. Das es immer wieder Menschen gibt die zu gierig sind, ist auch bekannt, Da werden dann wenigstens die richtigen abgezockt. Unsere Rentner und Pensionäre verhalten sich sowieso nicht gerade sozial. Sie leben im Jugenwahn, haben die größten der heutigen Probleme aktiv verursacht und machen den jungen keinen Platz, sondern fordern immer mehr. Eine Generation der Nehmer die nicht aufhören kann gierig zu sein.
Meiner Erfahrung nach neigen alte Menschen oft gerade wegen ihrem
nahenden Ende und weniger wegen ihrer nachlassenden Geisteskraft zu
(scheinbar) "unsinnigen" Handlungen.
1. Man hat tatsächlich nicht mehr viel zu verlieren, wenn es so
oder so bald zu Ende ist. Warum dann eigentlich nicht eine riskantere Investition?
2. Die "Familie" und die "Verantwortung" für
ebendiese sind oft nur entleerte Worthülsen. (Sehr) alte Menschen
sind in unserer Gesellschaft gerade für ihre Familien meist nur
Ballast. Umgekehrt hält sich dann die Lust, sein
"Machtinstrument" Erbe aus der Hand zu geben
naturgemäß in Grenzen.
3. Gerade im mitteleuropäischen Raum ist das Leben
durchrationalisiert bis ins letzte Detail. Vielleicht hat man gerade am
Ende seines Lebens einmal Lust etwas "anzustellen"?
4. Am wenigsten Sorgen haben alte Menschen, wenn sie gar kein oder kaum
Geld zur Seite gelegt haben. Allerdings lenken die Alltagssorgen rund
ums Geld wieder von den existentiellen Fragen in diesem Alter ab...
reichen völlig aus. Alles andere frißt die Inflation. Die Währungsreform besorgt den Rest.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2012 23:13 UhrFür und wider Gold...
...sprechen zig Argumente (Silber ist m.E. in physischer Form heikler
als Gold) - genauso wie bei allen Anlagemöglichkeiten.
Es ist mehr als naiv zu glauben, daß Edelmetalle keine Risken in
sich bergen.
Auch wenn Hr. Lohmann bei vorliegendem Artikel in den meisten Punkten
nicht zu widersprechen ist, stören mich grundsätzl.
Ansätze bei seinen Ausführungen.
Vorweg die Überlegung zur Pflegeversicherung: Natürlich
braucht man sie nicht, wenn man genügend Geld hat, die Pflege
selber zu zahlen. Mit dieser eArgumentation könnte man auch seine
Krankenvers. kündigen, wenn diese nicht gesetzlich vorgeschreiben
wäre. Ich habe dieser Tage eine Pflegzusatzversicherung
abgeschlossen, kostet 40 € im Monat, zahlt bei stationärer
Pflege ab Stufe 1 2000 €. Bei einer angenommenen Pflegedauer von 5
Jahren habe ich also 120000 € versichert. Kostet (ich bin 46) bis
zum 85 Lebensjahr 19200 €.
Meine grundsätzliche Kritik aber: wieso behandelt Herr Lohmann
eigentlich fast immer nur die geschätztne 10 % der
Bevölkerung, deren Sorgen anscheinend lediglich darin bestehen, ob
sie das Geld von links nach rechts oder umgekehrt schaufeln sollen.
Hat er die mittlere Mitte völlig vergessen?
Schöne Feiertage, EL
Und der Mittelstand?
So interessant die Artikelreihe von Volker Looman ist, so provoziert
nahezu jede Folge zum Schmunzeln, wenn Herr Looman wieder Sätze
formuliert wie ...
"Die Rentenlücke zwischen 5000 und 4200 Euro kann bestenfalls
die Phantasie anregen."
oder
"Bei einer Laufzeit von 25 Jahren führt die Anlage der 1,5
Millionen zu einer dynamischen Rente von 4200 Euro; das reicht dem Arzt
freilich nicht.".
Anscheinend ist die Serie gar nicht für mich und wahrscheinlich 99
bis 99,5 % aller Deutschen, sondern nur für die 0,5 bis 1 %
Luxusrentiers gedacht, die sich ständig Sorgen um ihre Millionen
machen und Angst haben, sie könnten plötzlich verarmen. Auf
alle Fälle lernen diese bei Herrn Looman wieder das Rechnen, das
ist ja schon mal was!
Ich würde es begrüßen, wenn diese Serie beendet und
durch eine neue Serie für den vom Staat zwangsenteigneten
Mittelstand ersetzt wird. Vielleicht findet die FAZ ja einen Autor, der
etwas für diese Bevölkerungsgruppe Interessantes mitzuteilen weiß.
Frohe Festtage
Hier geht es um 120.000 Euro
Soviel Geld, zusätzlich zum abbezahlten Eigenheim, haben viele im
Alter, sofern sie einigermaßen haushalten konnten.
Es gibt sicher auch genug Mittellose, die immer alles ausgegeben haben.
Aber was soll der Autor bei denen in der Rubrik
"Vermögensfrage" behandeln? "Beruf &
Chance" ist ja auch nicht sinnlos, obwohl die Erwerbstätigen
in Deutschland eine Minderheit sind.
mittlere Mitte
Stimmt genau, Herr Eckhard! Ich lese die Artikel von Hr. Looman (nicht
Lohmann!) sehr gerne, habe mich aber auch schon oft gefragt, warum bei
ihm die Welt ab 500.000 € Guthaben auf der Bank beginnt. Gruß
und frohe Festtage
H. Wimberger
das Barvermögen sukzessive an die Kinder und Enkel weitergeben und
dabei immer schön unter dem Radar des Finanzamtes bleiben. In der
Lindenstraße wurde das vor ein paar Wochen noch als "mit
warmen Händen weitergeben" bezeichnet.
Der Vorteil ist: Die Kinder und Enkel sind oft in einer Lebenssituation
in der sie das Geld besser gebrauchen können. Was nützt die
festverzinsliche Anleihe zu 3 %, wenn man doch der Tochter bei der
Tilgung eines Kredites mit 6 % helfen kann? Und was ist mit dem
studierenden Enkel? Es würde ihm enorm hilfreich sein, wenn er
keinen oder wenigsten einen geringeren Studienkredit benötigt.
Ein großer Vorteil ist: Man kann es besser steuern, was mit dem
Geld passiert. Stirbt man und kein Testament existiert, bekommt jedes
Kind den gleichen Anteil, der Säufer genauso wie diejenigen Kinder,
die gescheites mit dem Geld anfangen können.
Das weitergeben mit der warmen, weil noch lebendigen Hand hat auch den Vorteil
das man sich selbst ein schönes Gefühl verschaffen kann. Das
Weitergeben über die Zeit und nicht auf einen Schlag ist somit auch
für die eigene Stimmung von Bedeutung.
Vergl. Die Extreme:
Bill Gates, der läuft mit Dauergrinsen durch die Gegend und
verteilt das Geld seiner Stiftung.
Gegenbeispiel: A. Merckle oder die Albrechtbrüder.
PS Ich bin sicher das dies auch mit kleinen Scheinen funktioniert!
Es hängt ggf noch davon ab ob man den Fehler macht eine
Gegenleistung zu erwarten.
Lindenstraße
Schenkungen an eigene Kinder sind bis 400.000 Euro je Kind steuerfrei. Das könnten auch die Macher der Lindenstraße in einer Sekunde Googeln herausfinden. Aber da lebt man vermutlich in einer anderen Welt.