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Die Vermögensfrage Angst und Gier sorgen im Ruhestand für große Unruhe

 ·  Senioren sollten bei der finanziellen Gestaltung des Ruhestandes einfache und preiswerte Anlagen bevorzugen. Wer zu sehr auf die Rendite schielt, lädt Finanzberater dazu ein, ihm ungeeignete Anlageprodukte anzudrehen.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (11)
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Egon Weissmann
Egon Weissmann (EgonOne) - 25.12.2012 19:14 Uhr

Lustige und unruhige Senioren

Guter Rat, was die Finanzsituation von Senioren betrifft.
Fuer manche mag der Ruhestand seelische Unruhe bringen -- fuer andere ist das eine Zeit von Freiheit, von neuen Moeglichketen und einem interessantem Leben.
Anekdotisch gesehen: da findet man Senioren die wissen wie lange Ihr Geld aushaelt.
Andere erzaehlen voller Begeisterung dass sie feststellten dass sie mit genug Geld in Pension gingen, dann war jede Besorgniss weg, und sie konnten aufatmen.
"I am OK Jack," hoerte ich oft.
Andere hatten noch etwas extra in der Kasse um als Day Traders zu wirken. Einige wurden erfolgreiche Zocker auf der Boerse., und machten mehr als die ueblichen Renditen von Funds etc.
Diese Gambler sind nicht dumm um wild zu spekulieren, sondern handeln mit Aktien grosser Firmen die Dividenden liefern. Manchmal war eine taegliche Preis Variation genug um was zu verdienen -- auch fuers Steueramt.
Vorsicht. Dieser Rat ist fuer waghalsige und kann Unruhe schaffen.
Pax vobiscum

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Markus Bollig

was ist ein Banker und wer sind die Rentner

Jeder sollte doch zwischenzeitlich wissen, daß Banker Menschen sind, die auf Kosten anderer Leute lernen, wie man spekuliert. Das es immer wieder Menschen gibt die zu gierig sind, ist auch bekannt, Da werden dann wenigstens die richtigen abgezockt. Unsere Rentner und Pensionäre verhalten sich sowieso nicht gerade sozial. Sie leben im Jugenwahn, haben die größten der heutigen Probleme aktiv verursacht und machen den jungen keinen Platz, sondern fordern immer mehr. Eine Generation der Nehmer die nicht aufhören kann gierig zu sein.

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Filip Benz
Phi Ben (Zuckerb...) - 22.12.2012 23:25 Uhr

Der nahende Tod

Meiner Erfahrung nach neigen alte Menschen oft gerade wegen ihrem nahenden Ende und weniger wegen ihrer nachlassenden Geisteskraft zu (scheinbar) "unsinnigen" Handlungen.

1. Man hat tatsächlich nicht mehr viel zu verlieren, wenn es so oder so bald zu Ende ist. Warum dann eigentlich nicht eine riskantere Investition?

2. Die "Familie" und die "Verantwortung" für ebendiese sind oft nur entleerte Worthülsen. (Sehr) alte Menschen sind in unserer Gesellschaft gerade für ihre Familien meist nur Ballast. Umgekehrt hält sich dann die Lust, sein "Machtinstrument" Erbe aus der Hand zu geben naturgemäß in Grenzen.

3. Gerade im mitteleuropäischen Raum ist das Leben durchrationalisiert bis ins letzte Detail. Vielleicht hat man gerade am Ende seines Lebens einmal Lust etwas "anzustellen"?

4. Am wenigsten Sorgen haben alte Menschen, wenn sie gar kein oder kaum Geld zur Seite gelegt haben. Allerdings lenken die Alltagssorgen rund ums Geld wieder von den existentiellen Fragen in diesem Alter ab...

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pedro bergerac

Gold und Silber

reichen völlig aus. Alles andere frißt die Inflation. Die Währungsreform besorgt den Rest.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2012 23:13 Uhr
Filip Benz
Phi Ben (Zuckerb...) - 22.12.2012 23:13 Uhr

Für und wider Gold...

...sprechen zig Argumente (Silber ist m.E. in physischer Form heikler als Gold) - genauso wie bei allen Anlagemöglichkeiten.

Es ist mehr als naiv zu glauben, daß Edelmetalle keine Risken in sich bergen.

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Eckhard Lell
Eckhard L. (Ecki08) - 22.12.2012 10:57 Uhr

Verhältnismässigkeit

Auch wenn Hr. Lohmann bei vorliegendem Artikel in den meisten Punkten nicht zu widersprechen ist, stören mich grundsätzl. Ansätze bei seinen Ausführungen.
Vorweg die Überlegung zur Pflegeversicherung: Natürlich braucht man sie nicht, wenn man genügend Geld hat, die Pflege selber zu zahlen. Mit dieser eArgumentation könnte man auch seine Krankenvers. kündigen, wenn diese nicht gesetzlich vorgeschreiben wäre. Ich habe dieser Tage eine Pflegzusatzversicherung abgeschlossen, kostet 40 € im Monat, zahlt bei stationärer Pflege ab Stufe 1 2000 €. Bei einer angenommenen Pflegedauer von 5 Jahren habe ich also 120000 € versichert. Kostet (ich bin 46) bis zum 85 Lebensjahr 19200 €.
Meine grundsätzliche Kritik aber: wieso behandelt Herr Lohmann eigentlich fast immer nur die geschätztne 10 % der Bevölkerung, deren Sorgen anscheinend lediglich darin bestehen, ob sie das Geld von links nach rechts oder umgekehrt schaufeln sollen.

Hat er die mittlere Mitte völlig vergessen?

Schöne Feiertage, EL

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.12.2012 09:18 Uhr
Hans-Peter P.

Und der Mittelstand?

So interessant die Artikelreihe von Volker Looman ist, so provoziert nahezu jede Folge zum Schmunzeln, wenn Herr Looman wieder Sätze formuliert wie ...

"Die Rentenlücke zwischen 5000 und 4200 Euro kann bestenfalls die Phantasie anregen."
oder
"Bei einer Laufzeit von 25 Jahren führt die Anlage der 1,5 Millionen zu einer dynamischen Rente von 4200 Euro; das reicht dem Arzt freilich nicht.".

Anscheinend ist die Serie gar nicht für mich und wahrscheinlich 99 bis 99,5 % aller Deutschen, sondern nur für die 0,5 bis 1 % Luxusrentiers gedacht, die sich ständig Sorgen um ihre Millionen machen und Angst haben, sie könnten plötzlich verarmen. Auf alle Fälle lernen diese bei Herrn Looman wieder das Rechnen, das ist ja schon mal was!

Ich würde es begrüßen, wenn diese Serie beendet und durch eine neue Serie für den vom Staat zwangsenteigneten Mittelstand ersetzt wird. Vielleicht findet die FAZ ja einen Autor, der etwas für diese Bevölkerungsgruppe Interessantes mitzuteilen weiß.

Frohe Festtage

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 22.12.2012 15:13 Uhr

Hier geht es um 120.000 Euro

Soviel Geld, zusätzlich zum abbezahlten Eigenheim, haben viele im Alter, sofern sie einigermaßen haushalten konnten.

Es gibt sicher auch genug Mittellose, die immer alles ausgegeben haben. Aber was soll der Autor bei denen in der Rubrik "Vermögensfrage" behandeln? "Beruf & Chance" ist ja auch nicht sinnlos, obwohl die Erwerbstätigen in Deutschland eine Minderheit sind.

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Horst Wimberger

mittlere Mitte

Stimmt genau, Herr Eckhard! Ich lese die Artikel von Hr. Looman (nicht Lohmann!) sehr gerne, habe mich aber auch schon oft gefragt, warum bei ihm die Welt ab 500.000 € Guthaben auf der Bank beginnt. Gruß und frohe Festtage
H. Wimberger

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 22.12.2012 09:59 Uhr

In diesem Alter würde ich

das Barvermögen sukzessive an die Kinder und Enkel weitergeben und dabei immer schön unter dem Radar des Finanzamtes bleiben. In der Lindenstraße wurde das vor ein paar Wochen noch als "mit warmen Händen weitergeben" bezeichnet.

Der Vorteil ist: Die Kinder und Enkel sind oft in einer Lebenssituation in der sie das Geld besser gebrauchen können. Was nützt die festverzinsliche Anleihe zu 3 %, wenn man doch der Tochter bei der Tilgung eines Kredites mit 6 % helfen kann? Und was ist mit dem studierenden Enkel? Es würde ihm enorm hilfreich sein, wenn er keinen oder wenigsten einen geringeren Studienkredit benötigt.

Ein großer Vorteil ist: Man kann es besser steuern, was mit dem Geld passiert. Stirbt man und kein Testament existiert, bekommt jedes Kind den gleichen Anteil, der Säufer genauso wie diejenigen Kinder, die gescheites mit dem Geld anfangen können.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.12.2012 15:16 Uhr
Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 22.12.2012 15:16 Uhr

Lindenstraße

Schenkungen an eigene Kinder sind bis 400.000 Euro je Kind steuerfrei. Das könnten auch die Macher der Lindenstraße in einer Sekunde Googeln herausfinden. Aber da lebt man vermutlich in einer anderen Welt.

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21.12.2012, 17:13 Uhr

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