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Umfrage : Fast jeder Zweite nutzt Smartphone zum Einkaufen

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Knapp die Hälfte der Deutschen nutzt das Smartphone zum Einkaufen. Bild: dpa

Fast alle Deutschen haben schon einmal online eingekauft. Doch auch Shoppen übers Smartphone wird immer beliebter.

          Der Einkauf mit dem Smartphone wird in Deutschland immer beliebter. Nutzte dafür 2014 erst jeder Fünfte das Handy, ist es mittlerweile nahezu jeder Zweite (46 Prozent), wie der Digitalverband Bitkom am Mittwoch zu einer repräsentativen Umfrage unter 1152 Internet-Usern ab 14 Jahren mitteilte. Besonders bei jungen Leuten wird das Smartphone sehr häufig für den Online-Kauf eingesetzt:

          Von den 14- bis 29-Jährigen kauften bereits drei von vier Befragten auf diese Weise ein. Neun von zehn Smartphone-Shoppern holen sich zumindest gelegentlich Kaufanregungen oder recherchieren zu einem Produkt, während 87 Prozent das Handy zum Preisvergleich nutzen.

          96 Prozent der Befragten haben in den vergangenen zwölf Monaten online eingekauft. Jeder Dritte von ihnen bevorzugt den Einkauf per Mausklick, während 21 Prozent lieber ins Ladengeschäft gehen. 46 Prozent haben keine klare Präferenz. Transparente Preise, eine größere Produktauswahl, kurze Lieferzeiten und ein hoher Verbraucherschutz in Deutschland sorgten dafür, „dass der Einkauf per Mausklick an Beliebtheit gewinnt – gerade auch jetzt zur Weihnachtszeit“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

          Der Einzelhandelsverband HDE rechnet damit, dass im Online-Geschäft in diesem Jahr knapp 49 Milliarden Euro umgesetzt werden. Das wären rund zehn Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

          Der Bitkom-Umfrage zufolge haben sogenannte Social Influencer, also bekannte Persönlichkeiten in den sozialen Medien, einen Einfluss auf das Kaufverhalten. Von den 14 bis 29-Jährigen holten sich 54 Prozent bei ihnen Kaufanregungen. Bei 44 Prozent dieser Alterklasse kamen die Anregungen von Freunden oder der Familie. Bei der Gesamtbevölkerung sind Familie und Freunde bei den Kaufanregungen aber wichtiger als die Influencer.

          Quelle: jet./Reuters

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