Home
http://www.faz.net/-hbv-74boy
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER

Studie „Finanztest“ Verbraucher können bei Gas und Strom kräftig sparen

Wer den Energieversorger wechselt, kann hunderte Euro pro Jahr sparen. Das haben Modellrechnungen der Stiftung Warentest für die neue Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ ergeben.

© AP Vergrößern Das größte Sparpotenzial haben laut „Finanztest“ Kunden, die den Grundtarif ihres örtlichen Versorgers zahlen.

Den Ärger über steigende Strom- und Gaspreise sollten Verbraucher nicht auf sich sitzen lassen: Wie Modellrechnungen der Stiftung Warentest für die neue Ausgabe der Zeitschrift „Finanztest“ ergaben, können Kunden stattdessen mit einem Wechsel des Energieversorgers pro Jahr bis zu 331 Euro beim Strom und bis zu 656 Euro beim Gas sparen - je nach Verbrauch und Wohnort. Durch einen Wechsel des Versorgers ließen sich die  Preiserhöhungen, die vielen Kunden zum Jahreswechsel drohten, ausgleichen, berichtete die Zeitschrift.

Mehr zum Thema

Für ihre Untersuchung verglich die Stiftung Warentest für drei Musterhaushalte in 20 Städten verbraucherfreundliche Tarife miteinander, damit Kunden „möglichst viel Preissicherheit“ haben und „nicht jedes Jahr einem Neukundenbonus nachjagen“ müssen. Diese Tarife bieten demnach unter anderem eine monatliche Zahlungsweise statt Vorkasse, mindestens zwölf Monate Preisgarantie, kurze Kündigungsfristen und kurze Anschlusslaufzeiten.

Vor Wechsel Vergleichsrechner zu Rate ziehen

Das größte Sparpotenzial haben laut „Finanztest“ Kunden, die den Grundtarif ihres örtlichen Versorgers zahlen. Dies seien beim Strom mehr als 40 Prozent der Haushalte, beim Gas mehr als 20 Prozent. Die größten Preisunterschiede beim Gas stellten die Tester in Hannover, Frankfurt am Main, Leipzig, Mainz und Schwerin fest. Beim Strom können Haushalte mit einem Verbrauch von 5500 Kilowattstunden demnach in 15 Städten mindestens 100 Euro im Jahr sparen. In Hannover, Mainz und Saarbrücken seien die Sparmöglichkeiten aber noch höher.

Die Stiftung Warentest rät, vor einem Wechsel einen Vergleichsrechner im Internet zu Rate ziehen. Dabei sollten Kunden jedoch die Voreinstellungen der Suchmasken anpassen: Am wichtigsten sei, das Häkchen bei „Bonus berücksichtigen“ wegzuklicken. Sonst zahlen bequeme Kunden im zweiten Vertragsjahr oft drauf. „Boni und freie Kilowattstunden sind eine beliebte Marketingmasche, um sich in den Ergebnislisten der Vergleichsrechner möglichst weit nach oben zu schieben.“ Verbraucher sollten die Rechner deshalb nicht  „unkritisch nutzen“.

Quelle: FAZ.net mit AFP

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Niedrigzinsen LBS Nord will rund 12.000 alte Verträge kündigen

Alte Bausparverträge sind für die Banken teuer. Nun will die LBS Nord rund 12.000 Altverträge kündigen und die Kunden in neue Verträge locken. Mehr

13.12.2014, 15:59 Uhr | Wirtschaft
Jerusalem Mordanschlag auf radikalen Rabbiner

Der Vorsitzende der Tempelberg-Stiftung, Rabbi Yehuda Glick, wurde angeschossen und schwer verletzt. Der Täter war offenbar Palästinenser aus Ostjerusalem und wurde beim Versuch der Festnahme erschossen. Mehr

30.10.2014, 11:53 Uhr | Politik
Verbraucher wehren sich Ansturm auf Beschwerdestellen der Banken wegen Kreditgebühren

Zu Unrecht gezahlte Kreditgebühren drohen zum Ende des Jahres zu verjähren. Um das zu verhindern, haben sich schon Zehntausende Kunden bei den Bankenverbänden beschwert. Mehr

19.12.2014, 09:30 Uhr | Finanzen
Was kostet der Strom im Haushalt?

Beim Kochen, Duschen und Fernsehen verbrauchen wir Strom. Das kostet Hunderte von Euro im Jahr. Was sind die größten Stromverbraucher? Und wie kann man sparen? Ein kleiner Rundgang durch den Haushalt. Mehr Von Tillmann Neuscheler, Nadine Bös und Bernd Helfert

05.10.2014, 13:56 Uhr | Politik
Berufsunfähigkeitsversicherung Die Prämie ist nicht alles

Die Versicherer liefern sich derzeit einen scharfen Wettbewerb um die günstigsten Preise am Markt. Damit gefährden sie die stabilen Beiträge ihrer Kunden. Verbraucher sollten deshalb genauer hinschauen. Mehr Von Philipp Krohn

18.12.2014, 19:09 Uhr | Finanzen
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 13.11.2012, 12:30 Uhr

Geld & Leben

"Meine Finanzen" hat die richtigen Tipps für jede Lebenslage. Zu welcher Gruppe gehören Sie?

Zinsen
Wertpapiersuche

Märkte aktuell
Name Kurs Änderung
  FAZ-Index --  --
  Dax --  --
  Dow Jones --  --
  Euro/Dollar --  --
  Gold --  --