1 Der Strahlregler - Aufsatz für den Hahn
Sie nehmen den Druck raus - aus dem Hahn. Das lohnt sich, wenn das Warmwasser elektrisch aufbereitet wird, denn das senkt die Kosten. Strahlregler sind kleine Aufsätze für Hahn und Duschkopf und nicht ganz billig. Das Umrüsten kostet rund 38 Euro, dafür spart er 495 Kilowattstunden Strom im Jahr, also 133 Euro. Demnach macht sich der Strahlregler nach drei bis vier Monaten bezahlt.
2 Die Zeitschaltuhr für den Boiler
So mancher Altbaubewohner hat noch Boiler fürs warme Wasser in Küche und Bad. Das Problem: Die Dinger sind ständig gefüllt und werden durchgehend beheizt. Das schluckt nicht viel Strom, aber doch rund 77 Kilowattstunden im Jahr. Mit einer Zeitschaltuhr kann man sie daran gewöhnen, nur zu bestimmten Zeiten heißzulaufen. Eine Zeitschaltuhr kostet rund 12 Euro und erspart Warmduschern 14 Euro Stromkosten im Jahr. Sie machen sich also nach einem Jahr bezahlt.
3 Die Umwälzpumpe für die Heizung
Sie sind die Dauerläufer unter den Hausgeräten - aber niemand sieht sie. Heizungs- und Wasserumwälzpumpen sorgen dafür, dass Hitze und Wasser auch in den oberen Stockwerken eines Hauses ankommen. 30 Millionen solcher Pumpen laufen hierzulande oft unnötig auf Hochtouren, denn die meisten sind davon sind schon uralt. Neue Geräte sparen nicht nur Pumpkraft, sondern auch 100 bis 150 Euro Stromkosten pro Jahr. Gute Pumpen kosten 230 Euro, machen sich nach zwei Jahren bezahlt und halten rund 20 Jahre lang.
4 Die Master-Slave-Steckdose
Es gibt abschaltbare Mehrfachsteckdosen, die Stand-by-Verluste minimieren sollen - nur vergessen viele Leute ständig, sie auch auszuschalten. Die Master-Slave-Steckdose hingegen denkt mit: Sie misst, wie viel Strom fließt, und schaltet Geräte erst ein, wenn sie gebraucht werden. Manche haben eine Zeit-Funktion, mit der man Geräte zu definierten Zeiten an- und ausschalten kann. Eine Steckdosenleiste für acht Geräte kostet 12 Euro, drei Stück im Haus sparen knapp 500 Kilowattstunden Strom im Monat, sind 135 Euro. Nach drei Monaten haben sich alle drei Leisten amortisiert.
5 Der Powersafer für Drucker und Scanner
Manche Geräte geben ja wenigstens zu, dass sie auch im Stand-by Strom verbrauchen - viele andere tun das längst nicht mehr. Oder hätten Sie gewusst, dass ein Drucker (Laserdrucker 150 Euro, Tintenstrahler 18 Euro), Scanner (22 Euro) oder Festplattenrekorder (91 Euro) fleißig Strom frisst, auch wenn er bloß eingestöpselt ist - obwohl nicht einmal mehr das kleinste Stand-by-Lämpchen leuchtet? Mit sogenannten Stromsparboxen lässt sich das verhindern. Man klemmt diese Hilfsmittel zwischen Gerät und Steckdose. So ein „Powersafer“ kostet etwa 15 Euro und spart im Schnitt gut 50 Euro im Jahr ein.
Lug und Trug, neue Geräte zu kaufen, sofern die alten Geräte
noch ihren Job verrichten
Heinz Kunz (omgakawtf)
- 25.02.2013, 09:42 Uhr
Wegen Defekts musste vor 2 Jahren die Heizungspumpe meiner Gastherme
ausgetauscht werden
Andreas Pätzold (Andreas1804)
- 23.02.2013, 21:53 Uhr
Kein Perlator für den Boiler!
Wernfried Bockholt (WernfriedBockholt)
- 23.02.2013, 16:03 Uhr
Deutschland und sein Potential zur Optimierung des Energieverbrauchs.
Harald HEINZ (willer3)
- 23.02.2013, 15:04 Uhr
Mit Master-Slave Steckdosen ist das so eine Sache
Herbert Sax (H.Sax)
- 22.02.2013, 15:55 Uhr