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Steuerpläne So trifft die Transaktionssteuer Privatleute

 ·  Die Steuer unterscheidet nicht zwischen gewünschten und weniger erwünschten Transaktionen. Sie kann das Vermögen in einem normalen Riesterfonds nach 40 Jahren um 14.000 Euro verringern.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (102)

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Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 11.06.2012 15:15 Uhr

Niemand kann seriös 40 bzw. 50 Jahre in die Zukunft schauen

Es liegt in der Natur der Sache, dass die Finanzwirtschaft die geplante Besteuerung von Finanztransaktionen ablehnt und auf breiter Front zum PR-Gegenschlag ausholt. Mehr als bedauerlich ist es jedoch, dass die angesehene FAZ dieser PR auf den Leim geht und ihren Lesern ungefiltert die Meinungsmache der Finanzlobby als redaktionellen Inhalt auftischt. Glaubt man der FAZ, könnte eine Finanztransaktionssteuer den „normalen“ Riester-Sparer bis zu 14.000 Euro kosten – doch sowohl die Argumentationskette als auch die zugrundeliegende Rechnung sind nicht einmal im Ansatz nachvollziehbar.

Im FAZ-Artikel „So trifft die Transaktionssteuer die Privatleute“ bieten die Frankfurter Zeitungsmacher der Finanzlobby eine Bühne, um die Finanztransaktionssteuer (FTS) auf ihre eigene Art und Weise zu bewerten. Zu Wort kommen in diesem Artikel Vertreter der Lobbyorganisation und sind deshalb mit sehr viel Vorsicht zu betrachten. Man sollte sich allerdings Fragen, warum nicht seriös gegengerechnet wurde

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Bodo Weis

So, so Riesterfonds...

So, so Riesterfonds...??
Der UniGlobal ist kein Riester-Produkt, sondern ein weltweit investierender Aktienfonds unter dem Management der Union Investment Privatfonds GmbH.

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Roswitha Wels

Rentner und Kleinanleger: Kleinvieh macht auch Mist

Die Finanztransaktionssteuer sollte nur Spekulanten treffen, die mit hohen Summen rumspekulieren. Auch die Spekulation mit Nahrungsmitteln sowie Leerverkäufen sollte verboten werden.
Ich halte aber nichts davon, daß Kleinanleger, die sich um ihre Altersvorsorge selber kümmern, mit der zusätzlichen Steuer belastet werden. Für diese Leute wäre es dann doch besser, sie würden ihren Besitz vorzeitig ihren Kindern schenken und später dann bzgl. eines Heimplatzes zum "Amt" gehen. Dann kann sich der gierige Staat kümmern.

Mittlerweile werden z.B. die "tollen" Dividenden und Käufe/Verkäufe so hoch besteuert, daß es sich nicht mehr lohnt, ein finanzielles Polster für später zu schaffen. Bruttodividende minus 35% Quellensteuer (z.B. für franz. und schweiz. Werte), minus 25 % Kapitalertragssteuer und minus 5,5 % Solidaritätszuschlag. Da geht die Hälfte schon einmal an den Fiskus. Nun soll auch noch die Finanztransaktionssteuer für jedermann kommen? Geht´s noch?

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Michael Muscholl

Ist doch logisch

Hat jemand was anderes erwartet?

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Helga Zießler

"Umverteilung von unten nach oben"

Sehr richtig, Ihr Kommentar, Frau Wild!

Der Begriff "Zehntgrafen" ist übrigens sehr euphemistisch! Das waren noch Zeiten, als von den Bürgern ein "Zehnter" an den Landgrafen gezahlt wurde...

Schon öfter habe ich prophezeit, wir kommen bald an den Punkt, wo wir unseren gesamten Arbeitsverdienst an den Staat abliefern müssen und als "Gegenleistung" von dem ein Taschengeld (etwa wie Hartz4) und Lebensmittelmarken zugeteilt bekommen. Sehr weit sind wir davon nicht mehr entfernt.

Vor einem Jahr hat auch Frau Künast nach gutem alten DDR-Sprech schon von "Republikflüchtlingen" gesprochen, in Bezug auf Auswanderer, die ihr Vermögen mitnehmen. Es war nicht ganz klar, ob sie deshalb eine Mauer rund um Deutschland bauen wollte. Auf jeden Fall sollten Auswanderer den gößten Teil ihres Vermögens in D lassen. So, wie es im Dritten Reich mit den Juden gemacht wurde.

Tempora non mutantur kann man da nur sagen - und möglichst schnell abhauen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 22:00 Uhr
gisbert heimes

"... und möglichst schnell abhauen!"

Wohin denn, Frau Ziessler? Ach so, ab in die Schweiz. Die freut sich ja soo auf Sie.

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Closed via SSO

Umverteilung von unten nach oben

Die meisten Steuern zahlen immer die, die dem Steuerzwang nicht ausweichen können. Die Reichen und die globalisierten Firmen und Bankster können es sich aussuchen, wo sie die wenigsten Steuern bezahlen. Solange der Steuermichel brav bezahlt, gibt es keinen Grund für unsere fürstlich alimentierten Zehntgrafen die Steuer- und Abgabenschraube nicht noch mehr Richtung 100 % anzuziehen. Bald gibts Taschengeld für jeden Proles im Volksheim Europa und Orwells Großer Bruder wird uns gütig bewachen, damit wir nicht flüchten können.

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Gernot Meyer
Gernot Meyer (gernot99) - 10.06.2012 07:20 Uhr

Endlich werden sie geschröpft, die Heuschrecken, die bösen!

Die Rentner!
Immer wieder erstaunlich, wie die politische Propaganda bei den betroffenen Kälbern auf begeisterte Zustimmung , Forderungen trifft und was schlussendlich fast ausnahmslos als Ergebnis rauskommt.

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udo fischer
udo fischer (udo44) - 09.06.2012 21:53 Uhr

Gespenst Transaktionssteuer

Die Transaktionssteuer ist ein reiner Popanz der von der Finanzwirtschaft aufgebaut wird.
Wenn ich zum Beispiel den UNI Global kaufe, dann zahle ich für jeden Kauf 5% Gebühren. Pro Jahr, den ich dieses Papier halte, werden mir von den Fondverwalter 1,20% Verwaltungsgebühren und 0,05% Depotbankgebühren in Rechnung gestellt. Was spielt da die Transaktionssteuer von > 0,1% pro Kauf eine Rolle. Ausserdem bringt dieser Fond höchstens 3,5% im Jahr.

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Harald Sulzmann

Soll alles immer nur die boesen Treffen aber....

- Einfuehrung des Geldwaeschegesetzes um die boesen Terroristen und Mafiosi zu treffen: Ergebnis kaum Erfolge bei der Zielgruppe aber regelmaessige Kontenabfragen und Drangsalierung der Kleinsparer.
- Einfuehrung der Oekosteuer um die Industrie zur bessserem Umweltverhalten zu zwingen: Ergebnis Belastung der Privathaushalte.
Transaktionssteuer: Belastung der boesen Spekulanten. Ergebnis wird sein wie immer. Belastung der Privathaushalte bzw. Kleinsparer und Rentenvorsorger.
Und so koennte man immer weiter fortfahren.....

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Harald Dechant

Die dümmsten Kälber...

Uni Global
Ausgabekurs 8.6.2000: 128,67
Rücknahmekurs 8.6.2012: 116,57
Und das bei 1,2% Verwaltungsgebühr/Jahr.
Schön, dass sich die Experten aus der Investmentbranche wenigstens um das Promille Steuern sorgen.

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Chris Frank
Chris Frank (Chris_55) - 09.06.2012 16:56 Uhr

Wer ist auch so blöd und "Riestert"

Wozu soll ich "Riestern" oder in Fonds geld anlegen. und jetzt komme mir bitte keiner mit der Altersversorgung. Ich bin ahrgang 1975 und wer vermutlich bis 70 arbeiten müssen. Für die verbleibenden 10? jahre dann noch vorsorgen. Schwachsinn.

Dieser Staat wird mich auch dann nicht unter der Brücke liegend verhungern lassen. Und damit dieses Geld für die Pflege drauf geht? Sorry. Mein Opa hatte eine gute Rente, betriebsrente und etwas Geld. Ging alles für die Pflege drauf. Und der Zimmernachbar wurde vom Sozialamt bezahlt. Und wenn ich >40 jahre in diesem System Steuern und Beiträge bezahlt habe, dann kann ich auch 10-15 Jahre was dafür einfordern. Für 300-400€ die ich im Monat zurück legen müßte leiste ich mir lieber eine schöne Urlaubsreise mit einer schönen Frau, netten Abendessen, diskreten Affairen, Ausflügen,... Sprich ich investiere in Erinnerungen. Nicht in Fondspläne, Riester, Kapitallebensversicherungen,...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 15:27 Uhr
Heino Ewerth
Heino Ewerth (Illoinen) - 11.06.2012 15:27 Uhr

Solidarität ist Ihnen wohl fremd?

Mein Vater hatte 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. Zwei Wochen vor der Rente verstarb er. Mutter war noch früher gestorben.Das eingezahlte Geld gehört wem? Der eine bleibt gesund und kann bis ins hohe Alter seinen Ruhestand genießen, dem Anderen bleibt dies verwehrt. Wie viele Vermögen gehen an den Staat jedes Jahr, weil es keine Erben mehr gibt?Beispiele könnte man noch genügend aufführen, und würde diesen Rahmen sprengen. Aber typisch ist, diejenigen Gegeneinander ausspielen die noch weniger haben. Mit keinem Wort erwähnen Sie die, welche nicht vom Schiksal getroffen, ein Vermögen aufbauen, alle Schlupflöcher nutzen um sich "arm" zu rechnen? Nach dem Motto:" Jeder ist sich selbst am nächsten" Solidarität ade? Diese Beispiele gibt es zu genüge, aber davon natürlich schreiben Sie nicht. Wer das Glück hatte, in diesem Land einen guten Start gehabt zu habe (und es gehört auch Glück dazu)sollte auch etwas zurück geben

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Helga Zießler

Chris - wenn Sie nicht auswandern wollen,

... ist das das Beste, was Sie machen können! Sie haben's erfasst. Viel Spaß!

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Torsten Klier

Passt doch!

Die Atomwirtschaft schaffen wir gerade ab.
Die Gentechnologie haben wir vertrieben.
Alu wird in Deutschland kaum noch hergestellt, weil wegen Energiepreissteigerungen die Hütten pleite gehen.
Jetzt vertreiben wir die Finanzwirtschaft.

Kein Panik. Atomstrom wird natürlich hergestellt. Mehr denn je. Nur nicht in Deutschland.
Natürlich wird weiterhin Aluminium hergestellt. Nur nicht in Deutschland.
Und am Finanzplatz London knallen gerade die Sektkorken. Machen die eben die Geschäfte, wenn Deutschland das nicht nötig hat.

Bleibt die Frage, wer de nächste Sündenbock sein wird.

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Paul Banaschak

die SPD wird nie etwas vernünftiges beschliessen oder fordern

Vernünftige Massnahmen die auf langfristigen Wohlstand ausgerichtet sind, klingen nämlich nicht "sozial und gerecht". Also gebt es auf, diese ... irgendwie jemals bekehren zu wollen.

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Helmut Hoff

Purer Populismus

Die Steuer wird nicht im mindesten den Betrag ergeben, den sich ihre Befürworter davon erhoffen.
Zu einer Absicherung der Bankinstitute ist sie vollkommen unzureichend, da das Ergebnis zu gering ist - die Bilanzsumme der DB allein entspricht ungefähr dem BIP - und vorausgesetzt wird, dass die Politik eine entsprechende Mittelverwendung plant. Statt dessen wird die Steuer zu einer erheblichen Herabsetzung der Liquidität führen, die vor allem den Kleinanlgern erheblich aufs Portmonnai schlagen wird. Ich empfehle den Artkel über die Robin Hood Steuer dieser Zeitung.
Damit das Mass aber richtig voll wird, ist ja zusätzlich eine Erhöhung der Abgeltungssteuer und die Einführung der Vermögenssteuer geplant. Sparer gehen in diesem Land schweren Zeiten entgegen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.06.2012 15:12 Uhr
Helga Zießler

"Sparer gehen in diesem Land schweren Zeiten entgegen."

So ist es. Deshalb hat @Chris Frank, 9.6., 16:56 Uhr, auch völlig recht!

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Jörg Tiffert
Jörg Tiffert (Tiffy) - 09.06.2012 14:07 Uhr

Entweder, man ist ganz Reich oder ganz Arm...

die dazwischen, bleiben die Verlierer.
Das ist in Deutschland 2012 genauso noch Realität, wie in Deutschland 1992.

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Hans Edelmann

Es träfe die Falschen.

"Zockerei" (Spekulation), ob gemeinschädlich oder nicht, würde von einer Finanztransaktionssteuer kaum betroffen, weil sie in andere Teile der Welt, die
solche Steuer nicht haben, ausweichen wird. Für die Steuer bezahlen müssten doch letztlich
wie immer die kleinen Leute. Zu allem Überfluss stellt sich da zudem die Frage, in
welcher Euro-Kasse das neue Steuergeld dann wohl verbraten würde.

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Manfred Koch
Manfred Koch (MKochBS) - 09.06.2012 12:39 Uhr

Zockerei (die der Allgemeinheit sehr, sehr schadet) nun auch noch besteuern?

Das kann ja nur ein kardinaler finanzpolitischer Fehler sein!
Lasst doch Finanz- und andere Katastrophen kommen, wie sie wollen; eine Bekämpfung der Ursachen indem man allen und natürlich auch (gewissenlosen!) Groß-Profiteuren Geld für Finanzumsatz abnimmt, schadet doch letztlich allein den kleinen Habenichtsen... Konservativer Populismus kann wohl nichts Anderes denken.

Verantwortungsvolle Finanzpolitik muss unbedingt auch regulierende Wirkungen haben, um Fehlentwicklungen und Risiken für die Allgemeinheit zu vermeiden, zumindest wirksam zu bremsen - auch wenn es im globalen Rahmen sehr schwierig sein sollte. Darum ist diese Steuer ein nützliches Instrument.

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Beate Salewski

Einführung der Transaktionssteuer zur Bankenrettung

Da wird nun eine Finanztransaktionssteuer eingeführt, um den bösen Finanzsektor zur Kasse zu bitten und zu regulieren. Und dieses vereinnahmte Geld fließt nicht etwa in neue Kitas oder Schulen, wie es die Dumpfbacken von ATTAC wohl ursprünlich erträumt hatten, sondern fließt natürlich in den ESM, mit dem die spanischen Banken und später als Selbstbedienungsladen auch die anderen Banken "gerettet" werden. Also eine "sehr elegante Lösung", um mit Stimmen aus dem linken Lager die Bankenrettung auf Steuerzahlers Kosten zu finanzieren. Die Hochfrequenzspekulanten werden sich natürlich an andere Finanzplätze flüchten und das Steuern zahlen lieber den Kleinsparern überlassen. Sarkasmus aus.

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Boris Sunik
Boris Sunik (BorisSu) - 09.06.2012 11:30 Uhr

Dieser Krise ist wegen drei Gründen entstanden

1. Finanzwirtschaft
2. Finanzwirtschaft
3. Finanzwirtschaft.

Alle heutigen Probleme stammen von diesem Monstrum. Die Politik war von Finanzwirtschaft verführt und danach vergewaltigt(sehe Tietmeyer in „Weltwirtschaftsforum" 1996 in Davos) . Auch Euro-Krise findet nur darum statt, weil Finanzwirtschaft nicht reguliert ist.
Die Krise wird nicht enden bevor Finanzwirtschaft in Ketten gelegt wird und auf eine Fünftel von ihre heutige Große reduziert.

Nur danach wird eine normale Entwicklung möglich.

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Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 11.06.2012 17:06 Uhr
Maik Freitag
Maik Freitag (MoikMC) - 11.06.2012 17:06 Uhr

müssen

schon mal gar nicht, der oberknüller, banken würden gezwungen. selten so gelacht vor allem weil clinton auch ein freund der deregulierung= weniger vorschriften war.

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Maik Freitag
Maik Freitag (MoikMC) - 11.06.2012 17:02 Uhr

richtig, die (de)regulierer

sie vergessen nur die namen zu nennen!! unser peer steinbrück als finanzminister, der sich heute an nichts mehr erinnern kann und die kanzlerin. wollen einige meinungsmacher wohl nicht wahrhaben.
griechenland/spanien/irland... hatte noch einen tag vor der krise keine probleme und ein tripple a rating uuuuuund viel weniger staatsschulden(spanien hat sogar das defizit abgebaut falls es die neoliberalen hier mal inter.)
aber einfach immer weiter mit der polemik und nichtnachgedacht keule auf die anderen eindreschen= schulden: griechenland wurden von dtl. gezwungen für mrd. militärgerät zu kaufen. mmhh.. ein schelm der böses denkt und musste teilweise mondzinsen von 16 % auf ihre anleihen an banken abrücken die ihre knete mehr oder weniger von der ezb geschenkt bekommen, aber, schwamm drüber. nicht so kleinlich sein oder? dtl. ist ja der primus europas.

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Helga Zießler

Sie haben völlig recht, Herr Klier - danke für diese Klarstellung!

Aber wie man an den Kommentaren hier erkennt - sehr viele sind immer noch überzeugt, dass die Politik den Märkten Fesseln anlegen muss. Der "Markt" agiert und reagiert aber sehr viel vernünftiger und damit besser für die gesamte Wirtschaft und das "Volk" als jeder Politiker. Glücklicherweise kann man in dieser und zumindest einer weiteren überregionalen deutschen Zeitung ganz anderes lesen als das, was uns von den staatlich gelenkten öffentlich-rechtlichen Funkanstalten täglich an Propaganda serviert wird. Nur ein wenig kritisches Denken gehört dazu, das Richtige zu erkennen - aber das ist halt nicht so bequem, wie sich einfach berieseln zu lassen und an die "Güte" und "Fürsorge" der Politiker zu glauben, die in ihrer unendlichen Weisheit schon das Richtige tun werden :- (
Das ist wirklich zum Totlachen!

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gisbert heimes

Ach Herr Klier

nennen Sie mal die Quelle, wonach die privaten Banken wo auch immer auf der Welt Kredite welcher Art auch immer vergeben MUSSTEN. Und selbst wenn, warum haben sie gegen die 'Lockerungen' und 'Pervertierungen' nicht Widerstand geleistet, sondern im Gegenteil immer noch mehr Deregulierung gefordert? Sodaß selbst Rot-Grün in D meinte, da mitmachen zu müssen? Ach Herr Klier.

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Torsten Klier

Sie, Herr Boris Sunik, wollen es nicht verstehen.

Es begann mit den sozialistischen Vorhaben von Präsident Carter. Der hat die Regeln für die Hypothekenvergabe der halbstaatlichen Banken Freddy&Fanny nicht nur gelockert, sondern pervertiert. Die Banken mussten von da an auch an Kunden Kredite vergeben, von denen jeder wusste dass die nicht kreditwürdig sind.
Um das Desaster zu vertuschen und den Crash rauszuschieben, haben in den Folgejahren die US-Regierungen erlaubt, die schlechten Bilanzen aufzuhübschen und die Schulden ins Nirwana des Finanzmarkts zu verdunsten. Schrottpapiere wurden gestapelt, ein hübsches Schleifchen drum - und schon haben die von unseren ach so klugen Politikern geleiteten Banken diesen Müll gekauft.
Das alles sind Schweinereien ohne Ende, hat aber nichts mit dem sagenumwobenen "Finanzmarkt" zu tun.
Die privaten Banken an sich haben schon vernünftig gewirtschaftet. Erst als die Politik sich ins Geschäft eingemischt und die Regeln geändert hat, da begann das Chaos.

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Boris Sunik
Boris Sunik (BorisSu) - 09.06.2012 16:20 Uhr

Sie verstehen etwas nicht (oder wollen es gar nix verstehen

Alles war mit Washington Konsensus angefangen welche hundertprozentige Kreatur von Finanzwirtshaft (Rockfeller, Bilderberg Club etc. ) war. Vorher waren sie keine Weltherrscher, nachher schon.
Finanzwirtschaft ist seit 1982 etwa 12 mal gewachsen und hat das gesamte Geld abgesaugt. Wohlstand Gesellschaft könnte überhaupt nur entstehen weil Finanzwirtschaft gefesselt war.

Mit Befreiung von der Ungeheuer entwickelt sich westliche Wollstandgesellschaft zurück, obwohl in der gleiche Zeit einen enormen Produktivitätszuwachs passiert.

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Paul Banaschak

leider falsch - die Krise entstand, weil der Clinton allen Amerikanern zu ihrer billigen Hypothek

verhalf. Das war nicht die Finanzwirtschaft, die dieses Gesetz erliess, sondern es waren "Soziale Triebtäter" die die Welt zu ihrem Wohl führen wolltnen.
Aber wie meistens, gehen solche Wohltaten eben nach hinten los. So auch hier.

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Jack Darwin
Jack Darwin (JDarwin) - 09.06.2012 12:16 Uhr

nicht das Symptom, sondern die Ursache bekämpfen

Grundsätzlich bin ich erst einmal nicht Ihrer Meinung, dass die Finanzwirtschaft an der aktuellen Staatsschuldenkrise Schuld ist. Ich sehe das ähnlich wie Herr Schröder.

Zum Thema Regulierung: Eventuell wird zu viel reguliert (bzw. falsch reguliert). Meiner Ansicht nach reduziert Regulierung den Wettbewerb in der Finanzbranche, ermöglicht somit einigen wenigen Großbanken den Markt zu dominieren und demenstprechend zu groß (gefährlich) zu werden. Wären die Markteintrittsbarrieren nicht so hoch, gäbe es viel mehr kleine Banken und keine Riesen, die das Finanzsystem bedrohen können.

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Hermann Nübel

Konsum und falsche Investition

sind die Ursachen der Krise. Kredit für Konsum und Investition in falsche Projekte (nicht nachhaltig geeignet Zinsen und Tilgung zu bedienen) sind die Ursache. Beides menschlich und verständlich, aber kein Grund das Pferd zu beschimpfen, wenn der Reiter nicht reiten kann.

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Hans Edelmann

Staatliche Finanzwirtschaft hat es verbockt.

Dass sich der griechische Staat über jedes vernünftige Maß hinaus überschuldet hat, war die
Entscheidung von Politikern. Diese politische Entscheidung war auch dann verantwortungslos,
wenn die maßgeblichen griechischen Politiker darauf vertraut haben sollten, dass am Ende andere Staaten für derart verfehlte staatliche Finanzwirtschaft in Griechenland bezahlen würden. Die Finanzwirtschaft der öffentlichen Hände funktioniert jedenfalls nicht besser als die
der privaten Finanzwirtschaft. Beide bauen auf Schulden, aber die Schuldentürme sind bei vielen Staaten bedrohlich höher.

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Winfried Schröder-Babo

Klar.

Die Krise ist entstanden, als zahlungsunfähige (eher: zahlungsunwillige) Staaten von der Finanzwirtschaft keine Kredite mehr erhielten.

Natürlich ist die Finanzwirtschaft an der Krise schuld und nicht die Pleitestaaten! Selbstverständlich!Logisch!

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Andreas Neubert

Diese Panikmache ...

... ist nur noch albern.

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Jahrgang 1971, Redakteur in der Wirtschaft.

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