08.06.2012 · Die Steuer unterscheidet nicht zwischen gewünschten und weniger erwünschten Transaktionen. Sie kann das Vermögen in einem normalen Riesterfonds nach 40 Jahren um 14.000 Euro verringern.
Von Hanno MußlerRichtlinien für Lesermeinungen
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Niemand kann seriös 40 bzw. 50 Jahre in die Zukunft schauen
Es liegt in der Natur der Sache, dass die Finanzwirtschaft die geplante
Besteuerung von Finanztransaktionen ablehnt und auf breiter Front zum
PR-Gegenschlag ausholt. Mehr als bedauerlich ist es jedoch, dass die
angesehene FAZ dieser PR auf den Leim geht und ihren Lesern ungefiltert
die Meinungsmache der Finanzlobby als redaktionellen Inhalt auftischt.
Glaubt man der FAZ, könnte eine Finanztransaktionssteuer den
„normalen“ Riester-Sparer bis zu 14.000 Euro kosten –
doch sowohl die Argumentationskette als auch die zugrundeliegende
Rechnung sind nicht einmal im Ansatz nachvollziehbar.
Im FAZ-Artikel „So trifft die Transaktionssteuer die
Privatleute“ bieten die Frankfurter Zeitungsmacher der Finanzlobby
eine Bühne, um die Finanztransaktionssteuer (FTS) auf ihre eigene
Art und Weise zu bewerten. Zu Wort kommen in diesem Artikel Vertreter
der Lobbyorganisation und sind deshalb mit sehr viel Vorsicht zu
betrachten. Man sollte sich allerdings Fragen, warum nicht seriös
gegengerechnet wurde
So, so Riesterfonds...??
Der UniGlobal ist kein Riester-Produkt, sondern ein weltweit
investierender Aktienfonds unter dem Management der Union Investment
Privatfonds GmbH.
Rentner und Kleinanleger: Kleinvieh macht auch Mist
Die Finanztransaktionssteuer sollte nur Spekulanten treffen, die mit
hohen Summen rumspekulieren. Auch die Spekulation mit Nahrungsmitteln
sowie Leerverkäufen sollte verboten werden.
Ich halte aber nichts davon, daß Kleinanleger, die sich um ihre
Altersvorsorge selber kümmern, mit der zusätzlichen Steuer
belastet werden. Für diese Leute wäre es dann doch besser, sie
würden ihren Besitz vorzeitig ihren Kindern schenken und
später dann bzgl. eines Heimplatzes zum "Amt" gehen. Dann
kann sich der gierige Staat kümmern.
Mittlerweile werden z.B. die "tollen" Dividenden und
Käufe/Verkäufe so hoch besteuert, daß es sich nicht mehr
lohnt, ein finanzielles Polster für später zu schaffen.
Bruttodividende minus 35% Quellensteuer (z.B. für franz. und
schweiz. Werte), minus 25 % Kapitalertragssteuer und minus 5,5 %
Solidaritätszuschlag. Da geht die Hälfte schon einmal an den
Fiskus. Nun soll auch noch die Finanztransaktionssteuer für
jedermann kommen? Geht´s noch?
Hat jemand was anderes erwartet?
"Umverteilung von unten nach oben"
Sehr richtig, Ihr Kommentar, Frau Wild!
Der Begriff "Zehntgrafen" ist übrigens sehr
euphemistisch! Das waren noch Zeiten, als von den Bürgern ein
"Zehnter" an den Landgrafen gezahlt wurde...
Schon öfter habe ich prophezeit, wir kommen bald an den Punkt, wo
wir unseren gesamten Arbeitsverdienst an den Staat abliefern müssen
und als "Gegenleistung" von dem ein Taschengeld (etwa wie
Hartz4) und Lebensmittelmarken zugeteilt bekommen. Sehr weit sind wir
davon nicht mehr entfernt.
Vor einem Jahr hat auch Frau Künast nach gutem alten DDR-Sprech
schon von "Republikflüchtlingen" gesprochen, in Bezug auf
Auswanderer, die ihr Vermögen mitnehmen. Es war nicht ganz klar, ob
sie deshalb eine Mauer rund um Deutschland bauen wollte. Auf jeden Fall
sollten Auswanderer den gößten Teil ihres Vermögens in D
lassen. So, wie es im Dritten Reich mit den Juden gemacht wurde.
Tempora non mutantur kann man da nur sagen - und möglichst schnell abhauen!
"... und möglichst schnell abhauen!"
Wohin denn, Frau Ziessler? Ach so, ab in die Schweiz. Die freut sich ja soo auf Sie.
Umverteilung von unten nach oben
Die meisten Steuern zahlen immer die, die dem Steuerzwang nicht ausweichen können. Die Reichen und die globalisierten Firmen und Bankster können es sich aussuchen, wo sie die wenigsten Steuern bezahlen. Solange der Steuermichel brav bezahlt, gibt es keinen Grund für unsere fürstlich alimentierten Zehntgrafen die Steuer- und Abgabenschraube nicht noch mehr Richtung 100 % anzuziehen. Bald gibts Taschengeld für jeden Proles im Volksheim Europa und Orwells Großer Bruder wird uns gütig bewachen, damit wir nicht flüchten können.
Endlich werden sie geschröpft, die Heuschrecken, die bösen!
Die Rentner!
Immer wieder erstaunlich, wie die politische Propaganda bei den
betroffenen Kälbern auf begeisterte Zustimmung , Forderungen trifft
und was schlussendlich fast ausnahmslos als Ergebnis rauskommt.
Die Transaktionssteuer ist ein reiner Popanz der von der
Finanzwirtschaft aufgebaut wird.
Wenn ich zum Beispiel den UNI Global kaufe, dann zahle ich für
jeden Kauf 5% Gebühren. Pro Jahr, den ich dieses Papier halte,
werden mir von den Fondverwalter 1,20% Verwaltungsgebühren und
0,05% Depotbankgebühren in Rechnung gestellt. Was spielt da die
Transaktionssteuer von > 0,1% pro Kauf eine Rolle. Ausserdem bringt
dieser Fond höchstens 3,5% im Jahr.
Soll alles immer nur die boesen Treffen aber....
- Einfuehrung des Geldwaeschegesetzes um die boesen Terroristen und
Mafiosi zu treffen: Ergebnis kaum Erfolge bei der Zielgruppe aber
regelmaessige Kontenabfragen und Drangsalierung der Kleinsparer.
- Einfuehrung der Oekosteuer um die Industrie zur bessserem
Umweltverhalten zu zwingen: Ergebnis Belastung der Privathaushalte.
Transaktionssteuer: Belastung der boesen Spekulanten. Ergebnis wird sein
wie immer. Belastung der Privathaushalte bzw. Kleinsparer und Rentenvorsorger.
Und so koennte man immer weiter fortfahren.....
Uni Global
Ausgabekurs 8.6.2000: 128,67
Rücknahmekurs 8.6.2012: 116,57
Und das bei 1,2% Verwaltungsgebühr/Jahr.
Schön, dass sich die Experten aus der Investmentbranche wenigstens
um das Promille Steuern sorgen.
Wer ist auch so blöd und "Riestert"
Wozu soll ich "Riestern" oder in Fonds geld anlegen. und jetzt
komme mir bitte keiner mit der Altersversorgung. Ich bin ahrgang 1975
und wer vermutlich bis 70 arbeiten müssen. Für die
verbleibenden 10? jahre dann noch vorsorgen. Schwachsinn.
Dieser Staat wird mich auch dann nicht unter der Brücke liegend
verhungern lassen. Und damit dieses Geld für die Pflege drauf geht?
Sorry. Mein Opa hatte eine gute Rente, betriebsrente und etwas Geld.
Ging alles für die Pflege drauf. Und der Zimmernachbar wurde vom
Sozialamt bezahlt. Und wenn ich >40 jahre in diesem System Steuern
und Beiträge bezahlt habe, dann kann ich auch 10-15 Jahre was
dafür einfordern. Für 300-400€ die ich im Monat
zurück legen müßte leiste ich mir lieber eine
schöne Urlaubsreise mit einer schönen Frau, netten Abendessen,
diskreten Affairen, Ausflügen,... Sprich ich investiere in
Erinnerungen. Nicht in Fondspläne, Riester, Kapitallebensversicherungen,...
Solidarität ist Ihnen wohl fremd?
Mein Vater hatte 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt. Zwei Wochen vor der Rente verstarb er. Mutter war noch früher gestorben.Das eingezahlte Geld gehört wem? Der eine bleibt gesund und kann bis ins hohe Alter seinen Ruhestand genießen, dem Anderen bleibt dies verwehrt. Wie viele Vermögen gehen an den Staat jedes Jahr, weil es keine Erben mehr gibt?Beispiele könnte man noch genügend aufführen, und würde diesen Rahmen sprengen. Aber typisch ist, diejenigen Gegeneinander ausspielen die noch weniger haben. Mit keinem Wort erwähnen Sie die, welche nicht vom Schiksal getroffen, ein Vermögen aufbauen, alle Schlupflöcher nutzen um sich "arm" zu rechnen? Nach dem Motto:" Jeder ist sich selbst am nächsten" Solidarität ade? Diese Beispiele gibt es zu genüge, aber davon natürlich schreiben Sie nicht. Wer das Glück hatte, in diesem Land einen guten Start gehabt zu habe (und es gehört auch Glück dazu)sollte auch etwas zurück geben
Chris - wenn Sie nicht auswandern wollen,
... ist das das Beste, was Sie machen können! Sie haben's erfasst. Viel Spaß!
Die Atomwirtschaft schaffen wir gerade ab.
Die Gentechnologie haben wir vertrieben.
Alu wird in Deutschland kaum noch hergestellt, weil wegen
Energiepreissteigerungen die Hütten pleite gehen.
Jetzt vertreiben wir die Finanzwirtschaft.
Kein Panik. Atomstrom wird natürlich hergestellt. Mehr denn je. Nur
nicht in Deutschland.
Natürlich wird weiterhin Aluminium hergestellt. Nur nicht in Deutschland.
Und am Finanzplatz London knallen gerade die Sektkorken. Machen die eben
die Geschäfte, wenn Deutschland das nicht nötig hat.
Bleibt die Frage, wer de nächste Sündenbock sein wird.
die SPD wird nie etwas vernünftiges beschliessen oder fordern
Vernünftige Massnahmen die auf langfristigen Wohlstand ausgerichtet sind, klingen nämlich nicht "sozial und gerecht". Also gebt es auf, diese ... irgendwie jemals bekehren zu wollen.
Die Steuer wird nicht im mindesten den Betrag ergeben, den sich ihre
Befürworter davon erhoffen.
Zu einer Absicherung der Bankinstitute ist sie vollkommen unzureichend,
da das Ergebnis zu gering ist - die Bilanzsumme der DB allein entspricht
ungefähr dem BIP - und vorausgesetzt wird, dass die Politik eine
entsprechende Mittelverwendung plant. Statt dessen wird die Steuer zu
einer erheblichen Herabsetzung der Liquidität führen, die vor
allem den Kleinanlgern erheblich aufs Portmonnai schlagen wird. Ich
empfehle den Artkel über die Robin Hood Steuer dieser Zeitung.
Damit das Mass aber richtig voll wird, ist ja zusätzlich eine
Erhöhung der Abgeltungssteuer und die Einführung der
Vermögenssteuer geplant. Sparer gehen in diesem Land schweren
Zeiten entgegen.
"Sparer gehen in diesem Land schweren Zeiten entgegen."
So ist es. Deshalb hat @Chris Frank, 9.6., 16:56 Uhr, auch völlig recht!
Entweder, man ist ganz Reich oder ganz Arm...
die dazwischen, bleiben die Verlierer.
Das ist in Deutschland 2012 genauso noch Realität, wie in
Deutschland 1992.
"Zockerei" (Spekulation), ob gemeinschädlich oder nicht,
würde von einer Finanztransaktionssteuer kaum betroffen, weil sie
in andere Teile der Welt, die
solche Steuer nicht haben, ausweichen wird. Für die Steuer bezahlen
müssten doch letztlich
wie immer die kleinen Leute. Zu allem Überfluss stellt sich da
zudem die Frage, in
welcher Euro-Kasse das neue Steuergeld dann wohl verbraten würde.
Zockerei (die der Allgemeinheit sehr, sehr schadet) nun auch noch besteuern?
Das kann ja nur ein kardinaler finanzpolitischer Fehler sein!
Lasst doch Finanz- und andere Katastrophen kommen, wie sie wollen; eine
Bekämpfung der Ursachen indem man allen und natürlich auch
(gewissenlosen!) Groß-Profiteuren Geld für Finanzumsatz
abnimmt, schadet doch letztlich allein den kleinen Habenichtsen...
Konservativer Populismus kann wohl nichts Anderes denken.
Verantwortungsvolle Finanzpolitik muss unbedingt auch regulierende
Wirkungen haben, um Fehlentwicklungen und Risiken für die
Allgemeinheit zu vermeiden, zumindest wirksam zu bremsen - auch wenn es
im globalen Rahmen sehr schwierig sein sollte. Darum ist diese Steuer
ein nützliches Instrument.
Einführung der Transaktionssteuer zur Bankenrettung
Da wird nun eine Finanztransaktionssteuer eingeführt, um den bösen Finanzsektor zur Kasse zu bitten und zu regulieren. Und dieses vereinnahmte Geld fließt nicht etwa in neue Kitas oder Schulen, wie es die Dumpfbacken von ATTAC wohl ursprünlich erträumt hatten, sondern fließt natürlich in den ESM, mit dem die spanischen Banken und später als Selbstbedienungsladen auch die anderen Banken "gerettet" werden. Also eine "sehr elegante Lösung", um mit Stimmen aus dem linken Lager die Bankenrettung auf Steuerzahlers Kosten zu finanzieren. Die Hochfrequenzspekulanten werden sich natürlich an andere Finanzplätze flüchten und das Steuern zahlen lieber den Kleinsparern überlassen. Sarkasmus aus.
Dieser Krise ist wegen drei Gründen entstanden
1. Finanzwirtschaft
2. Finanzwirtschaft
3. Finanzwirtschaft.
Alle heutigen Probleme stammen von diesem Monstrum. Die Politik war von
Finanzwirtschaft verführt und danach vergewaltigt(sehe Tietmeyer
in „Weltwirtschaftsforum" 1996 in Davos) . Auch Euro-Krise
findet nur darum statt, weil Finanzwirtschaft nicht reguliert ist.
Die Krise wird nicht enden bevor Finanzwirtschaft in Ketten gelegt wird
und auf eine Fünftel von ihre heutige Große reduziert.
Nur danach wird eine normale Entwicklung möglich.
müssen
schon mal gar nicht, der oberknüller, banken würden gezwungen. selten so gelacht vor allem weil clinton auch ein freund der deregulierung= weniger vorschriften war.
richtig, die (de)regulierer
sie vergessen nur die namen zu nennen!! unser peer steinbrück als
finanzminister, der sich heute an nichts mehr erinnern kann und die
kanzlerin. wollen einige meinungsmacher wohl nicht wahrhaben.
griechenland/spanien/irland... hatte noch einen tag vor der krise keine
probleme und ein tripple a rating uuuuuund viel weniger
staatsschulden(spanien hat sogar das defizit abgebaut falls es die
neoliberalen hier mal inter.)
aber einfach immer weiter mit der polemik und nichtnachgedacht keule auf
die anderen eindreschen= schulden: griechenland wurden von dtl.
gezwungen für mrd. militärgerät zu kaufen. mmhh.. ein
schelm der böses denkt und musste teilweise mondzinsen von 16 % auf
ihre anleihen an banken abrücken die ihre knete mehr oder weniger
von der ezb geschenkt bekommen, aber, schwamm drüber. nicht so
kleinlich sein oder? dtl. ist ja der primus europas.
Sie haben völlig recht, Herr Klier - danke für diese Klarstellung!
Aber wie man an den Kommentaren hier erkennt - sehr viele sind immer
noch überzeugt, dass die Politik den Märkten Fesseln anlegen
muss. Der "Markt" agiert und reagiert aber sehr viel
vernünftiger und damit besser für die gesamte Wirtschaft und
das "Volk" als jeder Politiker. Glücklicherweise kann man
in dieser und zumindest einer weiteren überregionalen deutschen
Zeitung ganz anderes lesen als das, was uns von den staatlich gelenkten
öffentlich-rechtlichen Funkanstalten täglich an Propaganda
serviert wird. Nur ein wenig kritisches Denken gehört dazu, das
Richtige zu erkennen - aber das ist halt nicht so bequem, wie sich
einfach berieseln zu lassen und an die "Güte" und
"Fürsorge" der Politiker zu glauben, die in ihrer
unendlichen Weisheit schon das Richtige tun werden :- (
Das ist wirklich zum Totlachen!
Ach Herr Klier
nennen Sie mal die Quelle, wonach die privaten Banken wo auch immer auf der Welt Kredite welcher Art auch immer vergeben MUSSTEN. Und selbst wenn, warum haben sie gegen die 'Lockerungen' und 'Pervertierungen' nicht Widerstand geleistet, sondern im Gegenteil immer noch mehr Deregulierung gefordert? Sodaß selbst Rot-Grün in D meinte, da mitmachen zu müssen? Ach Herr Klier.
Sie, Herr Boris Sunik, wollen es nicht verstehen.
Es begann mit den sozialistischen Vorhaben von Präsident Carter.
Der hat die Regeln für die Hypothekenvergabe der halbstaatlichen
Banken Freddy&Fanny nicht nur gelockert, sondern pervertiert. Die
Banken mussten von da an auch an Kunden Kredite vergeben, von denen
jeder wusste dass die nicht kreditwürdig sind.
Um das Desaster zu vertuschen und den Crash rauszuschieben, haben in den
Folgejahren die US-Regierungen erlaubt, die schlechten Bilanzen
aufzuhübschen und die Schulden ins Nirwana des Finanzmarkts zu
verdunsten. Schrottpapiere wurden gestapelt, ein hübsches
Schleifchen drum - und schon haben die von unseren ach so klugen
Politikern geleiteten Banken diesen Müll gekauft.
Das alles sind Schweinereien ohne Ende, hat aber nichts mit dem
sagenumwobenen "Finanzmarkt" zu tun.
Die privaten Banken an sich haben schon vernünftig gewirtschaftet.
Erst als die Politik sich ins Geschäft eingemischt und die Regeln
geändert hat, da begann das Chaos.
Sie verstehen etwas nicht (oder wollen es gar nix verstehen
Alles war mit Washington Konsensus angefangen welche hundertprozentige
Kreatur von Finanzwirtshaft (Rockfeller, Bilderberg Club etc. ) war.
Vorher waren sie keine Weltherrscher, nachher schon.
Finanzwirtschaft ist seit 1982 etwa 12 mal gewachsen und hat das gesamte
Geld abgesaugt. Wohlstand Gesellschaft könnte überhaupt nur
entstehen weil Finanzwirtschaft gefesselt war.
Mit Befreiung von der Ungeheuer entwickelt sich westliche
Wollstandgesellschaft zurück, obwohl in der gleiche Zeit einen
enormen Produktivitätszuwachs passiert.
leider falsch - die Krise entstand, weil der Clinton allen Amerikanern zu ihrer billigen Hypothek
verhalf. Das war nicht die Finanzwirtschaft, die dieses Gesetz erliess,
sondern es waren "Soziale Triebtäter" die die Welt zu
ihrem Wohl führen wolltnen.
Aber wie meistens, gehen solche Wohltaten eben nach hinten los. So auch
hier.
nicht das Symptom, sondern die Ursache bekämpfen
Grundsätzlich bin ich erst einmal nicht Ihrer Meinung, dass die
Finanzwirtschaft an der aktuellen Staatsschuldenkrise Schuld ist. Ich
sehe das ähnlich wie Herr Schröder.
Zum Thema Regulierung: Eventuell wird zu viel reguliert (bzw. falsch
reguliert). Meiner Ansicht nach reduziert Regulierung den Wettbewerb in
der Finanzbranche, ermöglicht somit einigen wenigen
Großbanken den Markt zu dominieren und demenstprechend zu
groß (gefährlich) zu werden. Wären die
Markteintrittsbarrieren nicht so hoch, gäbe es viel mehr kleine
Banken und keine Riesen, die das Finanzsystem bedrohen können.
Konsum und falsche Investition
sind die Ursachen der Krise. Kredit für Konsum und Investition in falsche Projekte (nicht nachhaltig geeignet Zinsen und Tilgung zu bedienen) sind die Ursache. Beides menschlich und verständlich, aber kein Grund das Pferd zu beschimpfen, wenn der Reiter nicht reiten kann.
Staatliche Finanzwirtschaft hat es verbockt.
Dass sich der griechische Staat über jedes vernünftige
Maß hinaus überschuldet hat, war die
Entscheidung von Politikern. Diese politische Entscheidung war auch dann verantwortungslos,
wenn die maßgeblichen griechischen Politiker darauf vertraut haben
sollten, dass am Ende andere Staaten für derart verfehlte
staatliche Finanzwirtschaft in Griechenland bezahlen würden. Die
Finanzwirtschaft der öffentlichen Hände funktioniert
jedenfalls nicht besser als die
der privaten Finanzwirtschaft. Beide bauen auf Schulden, aber die
Schuldentürme sind bei vielen Staaten bedrohlich höher.
Klar.
Die Krise ist entstanden, als zahlungsunfähige (eher:
zahlungsunwillige) Staaten von der Finanzwirtschaft keine Kredite mehr erhielten.
Natürlich ist die Finanzwirtschaft an der Krise schuld und nicht
die Pleitestaaten! Selbstverständlich!Logisch!
... ist nur noch albern.