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Sparkassen-Mitarbeiter streiken : Bankkunden müssen mit Problemen an Automaten rechnen

  • Aktualisiert am

An diesem Dienstag könnte es streikbedingt zu Störungen an Bankautomaten kommen. Bild: dpa

Sparkassen-Kunden müssen sich am heutigen Dienstag auf Störungen an Bankautomaten einstellen. Grund ist ein ganztägiger Warnstreik der Sparkassen-Mitarbeiter in den Informatik-Standorten.

          Sparkassenkunden müssen sich an diesem Dienstag auf Probleme an den Bankautomaten einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat zu einem ganztägigen Warnstreik der Mitarbeiter in den Informatik-Standorten aufgerufen. In Frankfurt/Main sei eine Kundgebung geplant, zu der auch Beschäftigte aus München, Stuttgart und Berlin anreisen, teilte Verdi mit. Es werde mit mehreren hundert Teilnehmern gerechnet.

          Die Mitarbeiter wehren sich gegen geplante Sparmaßnahmen. Laut Verdi sind rund 1600 Arbeitsplätze in Gefahr. In Berlin soll die Informatik-Niederlassung mit derzeit rund 500 Beschäftigten zum 1. Januar 2014 geschlossen werden. An den IT-Standorten der Sparkassen in München, Stuttgart, Frankfurt/Main, Hannover, Münster, Leipzig, Nürnberg, Saarbrücken und Berlin sind insgesamt gut 5000 Mitarbeiter tätig. An deren Rechner sind 426 Sparkassen angeschlossen. Sie stellen die rechentechnische Versorgung von gut 127 Millionen Kundenkonten sowie 156.570 SB-Geräten wie Geldautomaten sicher.

          Der Warnstreik werde zwar keine schwarzen Bildschirme zur Folge haben. „Doch sollten beispielsweise Probleme an den Automaten auftreten, werden diese nicht sofort behoben“, sagte ein Gewerkschaftssprecher.

          Quelle: FAZ.net mit dpa-AFX

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