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Dispozinsen und Gebühren : Vergleichen von Girokonten lohnt sich

Vergleichen kann sich lohnen beim Girokonto. Bild: dpa

Oftmals ist es clever nicht allein auf die Kontoführungsgebühren zu gucken. Ausschlaggebend können die Dispozinsen sein, aber auch durch die reine Filialnutzung fallen hohe Gebühren an.

          Wer darüber nachdenkt, von welcher Bank er sein Girokonto führen lässt, sollte nicht allein auf die Kontoführungsgebühren gucken: Zu diesem Ergebnis kommt ein Vergleich von 26 Banken des Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag eines Fernsehsenders. Vor allem bei den Dispozinsen seien die Konditionen sehr unterschiedlich. Während der günstigste Anbieter im Test für die Überziehung des Kontos 6,49 Prozent verlangte, lag der teuerste bei 12,75 Prozent. Guthabenzinsen auf dem Girokonto zahlten nur noch die wenigsten: Nur zwei der getesteten Institute bieten eine solche an - der beste Habenzins lag bei 0,25 Prozent.

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          Hinsichtlich der Kontoführungsgebühren ist die reine Filialnutzung meist das teuerste Modell. Zwischen null und 155 Euro können hier jährlich anfallen. Kombinationsangebote, die sowohl Filialservice als auch Online-Banking zur Verfügung stellen, sind günstiger. Keines der 26 Institute verlangt da mehr als 120 Euro Grundgebühr im Jahr. Viel günstiger - zwischen 24 und 59 Euro pro Jahr - oder gratis sind indes die reinen Onlinekonten der getesteten Banken.

          Testsieger wurden: Die Sparkasse Mainfranken Würzburg in der Kategorie „Girokonten Filialnutzung“. Die Sparkasse verbinde vergleichsweise gute Konditionen mit einem guten Filial- und Zusatzservice, hieß es. In der Kategorie „Girokonten Filial- und Onlinenutzung“ belegte die BB-Bank Rang eins. Das gebührenfreie Girokonto verursache im Zahlungsverkehr keine Kosten und habe mit moderaten Sollzinsen für Überziehungen gepunktet. Testsieger in der Kategorie „Girokonten Online“ wurde die Santander Bank. Das Konto überzeuge mit guten Konditionen ohne Grundgebühren und unentgeltlichem Zahlungsverkehr.

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