15.02.2013 · Die Preise für Heizöl könnten bis 2020 um die Hälfte steigen. Das hat das Hamburger Forschungsbüros Energy Comment herausgefunden. 2012 war demnach für die Verbraucher das teuerste Jahr aller Zeiten.
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Wieder ein Artikel der Konsumenten zum schnellen Kauf von Heizöl
bewegen soll.
Dem entgegen steht der "Forcast 2013 der OPEC" von Ende 2012.
"Die Organisation Erdöl exportierender Länder, kurz Opec,
rechnet für das kommende Jahr wegen der weltweit schlechten
Konjunktur mit einer schwächeren Rohölnachfrage als bislang erwartet."
Bei solchen Artikeln kommt einem der Gedanke, das Preise künstlich
hochgehalten werden sollen.
Gruss
Wer betitelt eigentlich "Energy Comment", nach Eigenaussage ein "Webprojekt" aus "Forschungsbüro"? Geleitet wird dieses "Forschungsbüro" von einem Herren, der Gründungsmitglied des "Instituts Postfossil" ist. Ob man hier eine neutrale und an der Sachfrage orientierte Expertise erwarten darf, bin ich mir nicht zu 100% sicher... Was ist denn heute hier los bei der FAZ? Ist doch sonst nicht so schlimm...
"Drastisch steigende Heizölpreise?"
Welch ein Journalismus?! In einem Medium wird vom Ölpreisverfall
wegen "Fracking" geredet.
Was auch logisch erscheint, da damit das Ölkartell gebrochen wird.
Und hier steht dann wieder von dramatischer Ölpreisentwicklung. Wat nu?
und, werte Mitforisten, die Nachfrage steigen wird
Chinesen, Inder, Brasilianer etc. wollen teilhaben am westlichen Wohlstand. Können wir es ihnen verdenken?
Auf den Fingern abgezaehlt
wird der Preis steigen. Weil die Vorraete endlich sind, neue Funde nur noch an schwer zugaenglichen Orten und/oder mit teurer Technik auszubeuten sind.
.....nach nicht zu strengem Winter und dann empört man sich, dass
die Preise tatsächlich steigen.
Man scheuert die Nachfrage zum Angebot mit Ziel zu Preissteigerung und
entschuldigt somit im nachhinein die zu grosse Masse an € und $ am
Markt die eigentlich die Hauptursache und Auslöser der kommenden
Inflation über alles ist.
Dieser Dreizeiler ist das alles ?
Dass 2012 im Schnitt das teuerste Heizöljahr war dazu braucht
es wohl nicht einmal eines Computers.
Wie man aber bei ständig nachgewiesen Schwankungen besonders
Krisen und Kriegs bedingt in der Kristallkugel sehen will , wie in 10
oder 20 Jahren die Ölpreisentwicklung verläuft und uns Lesern
hier einen Dreizeiler ohne jede Begründung liefert , ist
eher fragwürdig.
Wer erstellt denn in welchem Auftrag und welchem Interesse eine solche
Studie ?
Geschenkt.
Auf nach Island oder Neuseeland
Ich kaufe kein Öl mehr. Wann kommt denn diese Regierung mal mit
einer neuen Energiequelle?
Aber bei denen muss man auf nichts mehr warten, mehr als
Preissteigerungen in dem Sektor sind wohl nicht drin.
Vielleicht zieh ich nach Island oder Neuseeland , nach Rotorua. Dort
habe ich alles für die Hälfte.
Wär zum Überlegen.
Ein Fehler
Sie uebernehmen Resultate von US Studien (diesmal ueber die geologischen Verhaeltnisse) unbesehen. Das ist ein fuer Deutschland typischer Denkfehler.
Setzen Sie sich doch für das Fracking in der EU ein.
Dann haben sie nicht so stark steigende Kosten für Heizöl,
zumindest würde der Preis für Erdgas sinken. Aber dann werden
sie feststellen, warum diese Studie solch einen Anstieg prognostiziert.
Viele EU Staaten sind ökologisch derartig fanatisch ausgerichtet
und die Bevölkerung so risikoscheu, da kann man so etwas wie
Fracking, auch in kleinem Ausmaßen nicht erwarten. Zudem war ja
der Euro alternativlos für den Frieden, koste es was wolle. Da ist
wohl solch ein Preisanstieg noch zu klein angesetzt.
Also wenn sich das Geldvolumen weiter so rasant erhöht, dann wäre der Preis für Heizöl sicherlich nicht der Einzige Preis der sich bis 2020 um 50% verteurot.
Wie immer, es ist nicht drin, was darauf steht. -- Grüne und ihre Lobby
Dank an Herrn Hagen, die nächste Frage, welche Intentionen
verbergen sich hinter den Arien der Fracking-Gegner?
Die vorgegebene Preisentwicklung zu sichern, direkt, wie indirekt. Mit
der Verhinderung der Frackingmethodik wird gleichzeitig die alternative
Energienutzung der Geothermie ausgeschlossen, ein weiteres Potential,
die Energiekosten nicht explodieren zu lassen.
In Frankreich ist Fracking schlicht ausgeschlossen, die Investitionen
der totalen Erdölwirtschaft muss ja gesichert bleiben. Auch das
dortige Käsebrötchen hat es begriffen, der Esel frisst seinen
Kameraden, das Pferd, hat das Rindvieh aber fest im Blick.
Es geht also nicht um die Energiewende, es geht nur darum, die
bisherigen Strukturen zu erhalten, koste, was es wolle.
Spannende Zeiten.
zum Grusse
Das Gute zuletzt: Der Direktor des Institutes (auch der Autor?), bei dem
die Grünen ihre Studie schreiben ließen, und der nicht nur da
sondern offenbar in einem ganzen Blog die peak-oil Theorie vertritt, ist
(oder war) selber Mitglied des Beirates des Pylon Performance Fonds (PPF
I). Und was finanziert dieser Fonds? Dreimal dürfen Sie raten: Die
Exploration von Öl und Gas. Merke: Die grüne Lobby ist immer
gut, sie fördert nämlich das Gute. Und gut ist für PPF,
wenn die Öl und Gaspreise unentwegt steigen.
Dies reicht noch nicht zur Qualifizierung dieser grünen Studie?
Bitte schön: „Vor allem ertragreiche Inverstments in Öl
und Gas sollten in keinem Portfolio fehlen. Der PPF ist eine attraktive
Anlageform für anspruchsvolle und sachwertorientierte Investoren.
Er zeichnet sich durch ein außergewähnliches ... Konzept aus.
Sein Multi-Quellen-Bohrprogramm bietet eine breite Risikostreuung und
... hohen Renditen - ein Investment mit Zukunft. Öl und Gas werden
immer knapper." Na bitte.
Die Grünen wollen die Energiesteuern aus diesem Grund drastisch reduzieren!
Es gibt Überlegungen den Verbrauch mit einer " fosile
Energienförderung" anzukurbeln.
es handelt sich dabei um eine Art negativer Mineralölsteuer die aus
dem allgemeinen Steueraufkommen finanziert wird, kündigte Frau
Künast für den Fall an das sie Kanzlerin wird.
Saudi-Arabien soll das Vorhaben unterstützen.
Nach einer von mir persönlich erstellten...
... und noch gar nicht veröffentlichten Studie wird der Milchpreis
bis 2020 steigen.
Hab ich damit jetzt jemandem geholfen? Wer möchte auch eine Studie?
Die Grünen sagen: Die Politik habe den Anstieg der Heizölpreise unterschätzt oder gar „ignoriert“.
Dieser Satz ist ein schönes Beispiel für die Illusion, dass
"die Politik" alle Probleme in den Griff bekommt wenn sie sich
nur darum kümmert.
Was eignet sich besser als Adresse für Probleme als diese
abstrakte, Omnipotenz ausstrahlende Worthülse?
Wunschdenken und Allmachtsphantasie (je nach Blickwinkel) funktionieren
immer noch, obwohl "die Politik" Vieles gar nicht
bewerkstellen KANN, was von ihr erwartet wird.
Aber die Vorstellung ist doch so schön, dass allein durch
politische Beschlüsse alles gleich werde wie gewünscht:
- niedrige Ölpreise
- Wirtschaftswachstum
- Soziale Gerechtigkeit
- Umweltschutz
- Verbraucherschutz
- Gleichberechtigung
- Bahnhöfe, Flughäfen, Philharmonien
- undundund
Damit diese Vorstellung glaubhaft bleibt, muss "die Politik"
schön nebulös bleiben. Denn wer ist "die Politik"
(hilfsweise "die Gesellschaft", "die Wirtschaft"
etc.) überhaupt? Manchmal erscheint sie mir wie eine Art
Gottesbegriff, den jeder mit seinen eigenen Sehnsüchten füllt.
Wozu das Geschrei? Die Grünen wollten doch immer schon, dass der Liter an der Zapfsäule 5 DM - heute also wohl 5 Euro - koste. Wenn man noch etwas schneller KKW abschalten und die dann notwendigen fossilen Kraftwerke zusätzlich in Betrieb nehmen würde, könnte man da noch ein paar Briketts nachlegen. Und natürlich ganz dringend: ein Importverbot für shale oil & gas. Denn gegen fracking hat sich der peak-oil community angehörige Institut ja schon „an der Schnittstelle zwischen Forschung und Energiemärkten einerseits, und Politik, Wirtschaft & Medien andererseits eindeutig positioniert". Und wenn man dann noch „komplexen Trends in klare politische Konzepte, unternehmerische Strategien und verständliche Medienbeiträge“ übersetzt, kann man ja wohl nur richtig liegen…
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:02 UhrFracking
Fracking ist grosse Mode. Wird aber vorbei sein noch bevor ich mir auch einen Frack kaufe. Es sei denn der Liter an der Zapfsaeule koste 5 Euro. Billiger geht nicht!
Liste der größten Unternehmen der Welt (Quelle: Wikipedia)
Gewinn jeweils in Milliarden:
1. Royal Dutch Shell Gewinn: 30,918 Öl & Gas
2. ExxonMobil Gewinn: 41,060 Öl & Gas
3. Walmart Gewinn: 15,699 Einzelhandel
4. BP Gewinn: 25,700 Öl & Gas
5. Sinopec Gewinn: 9,453 Öl & Gas
6. China National Gewinn: 16,317 Öl & Gas
7. State Grid Gewinn: 5,678 Versorger
8. Chevron Gewinn: 26,895 Öl & Gas
9. ConocoPhillips Gewinn: 12,436 Öl & Gas
10. Toyota Motor Gewinn: 3,591 Auto
Stand 2006
Und die ausgewiesenen Reserven bleiben immer gleich.
Statoil auch!
Nur das darüber teils die Sozialausgaben von Norwegen gedeckt
werden und Norwegen, ach wie böse, nicht in der EU ist, vom Euro
ganz zu schweigen. Oder wie ist es mit Rosneft?
Die Konzerne zu verteufeln ist ausschließlich Rot-Grüne
Wertarbeit. Nur hat jemand daran gedacht, wie amerikanische Arbeitnehmer
für die Rente vorsorgen oder worin die Fonds investieren? Wer
hält denn die Anteile der Hedgefonds, ach nein, das sind zum
großen Teil US – AN. Was für ein Verbrechen. Auch ich
besitze BP und Totals Aktien für meine Altersvorsorge. Also was
bedeuten nun die Zahlen. Gar nichts. Eben Rot-Grüne Wertarbeit.
Ich hasse solch eine Denkweise.
Aramco fehlt leider
Saudi Aramco fördert jährlich 525,0 Mio. Tonnen Erdöl (Stand: 2006) und somit über viermal so viel wie Konkurrent ExxonMobil. Die Erdölreserven Saudi Aramcos bzw. Saudi-Arabiens belaufen sich auf weitere 35-36 Milliarden Tonnen
Wieso die Politik kaum für die hohen Energiepreise verantwortlich ist
Nicht die derzeitige "Politik" ist schuld am hohen
Ölpreis, sondern Angebot und Nachfrage mit den zu Ende gehenden
Primärenergiereserven (mit Ausnahme Steinkohle):
Die starke Nachfrage nach Rohöl in den Schwellenländern wie
China oder Indien, aber auch zunehmend in Entwicklungsländern
trifft auf immer weiter sich erschöpfende Vorkommen, die zu
akzeptablen Preisen gehoben werden können. Je nach Studie gibt es
zwar noch erhebliche Öl- und Gasressourcen, die aber meist nicht
umweltfreundlich (wie Fraking oder Schieferölbau in Kanada) oder
nur zu hohen Kosten mit enormen technischem Aufwand (wie unter dem
Meeresspiegel) erschlossen werden können.
Selbst die internationalen Energiekonzerne sind auf dem Rückzug, da
im Explorationsbereich immer mehr die staatlichen Konzerne das Sagen
haben (wie in Saudi Arabien, VAR, Russland, China, Venezuela, etc), die
naturgemäß ihre nationalen Reserven teuer verkaufen; deshalb
wird auch Erdgas nach den staatl. Konzenen am Ölpreis gekoppelt
bleiben.
Steuern
Ich finde es sehr sinnvoll, dass Steuern auf Rohstoffe erhoben werden. Vergeudet wird auch so noch zu viel. In Deutschland ist die Einkommenssteuer zu hoch, Arbeiten lohnt nicht!
Wie bitte?
Wie hoch sind denn die Mineralölsteuern auf Benzin usw? 80%? Für ein Produkt welches für n Apple und n Ei ins Land geliefert wird. Und für das Niemand im Land einen Finger krumm macht. Die wüsteste Abzocke die es überhaupt gibt.
Und was ist schlimm daran, die nationalen Reserven teuer zu verkaufen?
So gehört es sich im Grunde, dass eine Regierung nationale Interessen umsetzt. Oh je, wie stehen wir deutschen dann da. Verraten und verkauft.
"Laut einer am Freitag von „Zeit Online“
veröffentlichten Studie des Hamburger Forschungsbüros Energy
Comment droht bis zum Jahr 2020 eine Preissteigerung um 50 Prozent, bis
2030 sogar eine Verdopplung des Heizölpreises."
..heißt es. In der zurück liegenden Dekade hat sich der
Heizölpreis fast verdreifacht. Insoweit wäre eine weitere
Verdopplung durchaus denkbar.
Aber die aktuelle Diskussion fokussiert sich derzeit gebannt auf die
Strompreise und lässt dabei die Heizkosten, die rund drei Viertel
des häuslichen Verbrauchs ausmachen leider weitgehend unbeachtet.
Schade eigentlich.
MfG
Die Politik treibt ja noch ander Nebenkosten hoch: Private Wasserpreise, um die sich dann
Städte wie Braunschweig sanieren wollten...
Ganze Stadträte sind unfähig und ruinieren Städte,
lassen sich durch Veolia verführen,
die Fernwärmekosten sind auch extrem: 80 Grad wasser in Leitungen
machen Heizkörperregulierung in Stuttgart unmöglich, nur heiss
oder kalt, in der Folge dann extrem hohe Abrechnugen, die Stadtkasse
saniert sich so: Geld für den Bahnhof stuttgart 21 wird so eingesammelt.
Das Land wird von unfähigen Falotten regiert
Einen hohen Lebensstandard kann man sich auch überall leisten, mit solch einer fantasielosen Strategie. Überall Steuern drauf dass sich die Balken biegen. Dafür muss man keinen Doktortitel vorweisen können. Wann endlich setzt bei diesen Leuten, die sich selbst auf Bussen noch glorifizieren (Die Stadt gehört Dir ist ein bekanntes Logo einer Großstadt) ein ideen Re-fill ein anstatt das sattsam bekannte Brain Drain?