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Energiekosten Studie warnt vor drastisch steigenden Heizölpreisen

 ·  Die Preise für Heizöl könnten bis 2020 um die Hälfte steigen. Das hat das Hamburger Forschungsbüros Energy Comment herausgefunden. 2012 war demnach für die Verbraucher das teuerste Jahr aller Zeiten.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (27)
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Gerald K. Friedrich

OPEC forcast 2013

Wieder ein Artikel der Konsumenten zum schnellen Kauf von Heizöl bewegen soll.

Dem entgegen steht der "Forcast 2013 der OPEC" von Ende 2012.

"Die Organisation Erdöl exportierender Länder, kurz Opec, rechnet für das kommende Jahr wegen der weltweit schlechten Konjunktur mit einer schwächeren Rohölnachfrage als bislang erwartet."

Bei solchen Artikeln kommt einem der Gedanke, das Preise künstlich hochgehalten werden sollen.

Gruss

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 17.02.2013 10:12 Uhr

Lobbyarbeit

Wer betitelt eigentlich "Energy Comment", nach Eigenaussage ein "Webprojekt" aus "Forschungsbüro"? Geleitet wird dieses "Forschungsbüro" von einem Herren, der Gründungsmitglied des "Instituts Postfossil" ist. Ob man hier eine neutrale und an der Sachfrage orientierte Expertise erwarten darf, bin ich mir nicht zu 100% sicher... Was ist denn heute hier los bei der FAZ? Ist doch sonst nicht so schlimm...

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Volker Heinrichs
Volker Heinrichs (VauHa) - 16.02.2013 15:35 Uhr

"Drastisch steigende Heizölpreise?"

Welch ein Journalismus?! In einem Medium wird vom Ölpreisverfall wegen "Fracking" geredet.
Was auch logisch erscheint, da damit das Ölkartell gebrochen wird. Und hier steht dann wieder von dramatischer Ölpreisentwicklung. Wat nu?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:19 Uhr
Anton Paschke

Auf den Fingern abgezaehlt

wird der Preis steigen. Weil die Vorraete endlich sind, neue Funde nur noch an schwer zugaenglichen Orten und/oder mit teurer Technik auszubeuten sind.

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Mario Meier
Mario Meier (Tell_me) - 16.02.2013 11:28 Uhr

Aufruf zu Hamsterkauf......

.....nach nicht zu strengem Winter und dann empört man sich, dass die Preise tatsächlich steigen.
Man scheuert die Nachfrage zum Angebot mit Ziel zu Preissteigerung und entschuldigt somit im nachhinein die zu grosse Masse an € und $ am Markt die eigentlich die Hauptursache und Auslöser der kommenden Inflation über alles ist.

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Marie Gruber
Marie Gruber (mariluI) - 16.02.2013 10:48 Uhr

Dieser Dreizeiler ist das alles ?

Dass 2012 im Schnitt das teuerste Heizöljahr war dazu braucht es wohl nicht einmal eines Computers.

Wie man aber bei ständig nachgewiesen Schwankungen besonders Krisen und Kriegs bedingt in der Kristallkugel sehen will , wie in 10 oder 20 Jahren die Ölpreisentwicklung verläuft und uns Lesern hier einen Dreizeiler ohne jede Begründung liefert , ist eher fragwürdig.

Wer erstellt denn in welchem Auftrag und welchem Interesse eine solche Studie ?

Geschenkt.

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joachim tarasenko

Auf nach Island oder Neuseeland

Ich kaufe kein Öl mehr. Wann kommt denn diese Regierung mal mit einer neuen Energiequelle?
Aber bei denen muss man auf nichts mehr warten, mehr als Preissteigerungen in dem Sektor sind wohl nicht drin.
Vielleicht zieh ich nach Island oder Neuseeland , nach Rotorua. Dort habe ich alles für die Hälfte.
Wär zum Überlegen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:15 Uhr
Anton Paschke

Ein Fehler

Sie uebernehmen Resultate von US Studien (diesmal ueber die geologischen Verhaeltnisse) unbesehen. Das ist ein fuer Deutschland typischer Denkfehler.

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Elisabeth Dreier

Setzen Sie sich doch für das Fracking in der EU ein.

Dann haben sie nicht so stark steigende Kosten für Heizöl, zumindest würde der Preis für Erdgas sinken. Aber dann werden sie feststellen, warum diese Studie solch einen Anstieg prognostiziert.
Viele EU Staaten sind ökologisch derartig fanatisch ausgerichtet und die Bevölkerung so risikoscheu, da kann man so etwas wie Fracking, auch in kleinem Ausmaßen nicht erwarten. Zudem war ja der Euro alternativlos für den Frieden, koste es was wolle. Da ist wohl solch ein Preisanstieg noch zu klein angesetzt.

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Jack Stephens
Jack Stephens (Jakc) - 15.02.2013 20:19 Uhr

mhh Euro

Also wenn sich das Geldvolumen weiter so rasant erhöht, dann wäre der Preis für Heizöl sicherlich nicht der Einzige Preis der sich bis 2020 um 50% verteurot.

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Thomas Philippi
Thomas Philippi (mot2) - 15.02.2013 20:17 Uhr

Wie immer, es ist nicht drin, was darauf steht. -- Grüne und ihre Lobby

Dank an Herrn Hagen, die nächste Frage, welche Intentionen verbergen sich hinter den Arien der Fracking-Gegner?
Die vorgegebene Preisentwicklung zu sichern, direkt, wie indirekt. Mit der Verhinderung der Frackingmethodik wird gleichzeitig die alternative Energienutzung der Geothermie ausgeschlossen, ein weiteres Potential, die Energiekosten nicht explodieren zu lassen.

In Frankreich ist Fracking schlicht ausgeschlossen, die Investitionen der totalen Erdölwirtschaft muss ja gesichert bleiben. Auch das dortige Käsebrötchen hat es begriffen, der Esel frisst seinen Kameraden, das Pferd, hat das Rindvieh aber fest im Blick.

Es geht also nicht um die Energiewende, es geht nur darum, die bisherigen Strukturen zu erhalten, koste, was es wolle.
Spannende Zeiten.

zum Grusse

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Robert Hagen
Robert Hagen (Giscard) - 15.02.2013 17:48 Uhr

Grüne Erdölbohrlobby

Das Gute zuletzt: Der Direktor des Institutes (auch der Autor?), bei dem die Grünen ihre Studie schreiben ließen, und der nicht nur da sondern offenbar in einem ganzen Blog die peak-oil Theorie vertritt, ist (oder war) selber Mitglied des Beirates des Pylon Performance Fonds (PPF I). Und was finanziert dieser Fonds? Dreimal dürfen Sie raten: Die Exploration von Öl und Gas. Merke: Die grüne Lobby ist immer gut, sie fördert nämlich das Gute. Und gut ist für PPF, wenn die Öl und Gaspreise unentwegt steigen.
Dies reicht noch nicht zur Qualifizierung dieser grünen Studie? Bitte schön: „Vor allem ertragreiche Inverstments in Öl und Gas sollten in keinem Portfolio fehlen. Der PPF ist eine attraktive Anlageform für anspruchsvolle und sachwertorientierte Investoren. Er zeichnet sich durch ein außergewähnliches ... Konzept aus. Sein Multi-Quellen-Bohrprogramm bietet eine breite Risikostreuung und ... hohen Renditen - ein Investment mit Zukunft. Öl und Gas werden immer knapper." Na bitte.

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Martin Schmidt
Martin Schmidt (amsbisc) - 15.02.2013 16:10 Uhr

Nach einer von mir persönlich erstellten...

... und noch gar nicht veröffentlichten Studie wird der Milchpreis bis 2020 steigen.
Hab ich damit jetzt jemandem geholfen? Wer möchte auch eine Studie?

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Guido Wirtz

Die Grünen sagen: Die Politik habe den Anstieg der Heizölpreise unterschätzt oder gar „ignoriert“.

Dieser Satz ist ein schönes Beispiel für die Illusion, dass "die Politik" alle Probleme in den Griff bekommt wenn sie sich nur darum kümmert.
Was eignet sich besser als Adresse für Probleme als diese abstrakte, Omnipotenz ausstrahlende Worthülse?
Wunschdenken und Allmachtsphantasie (je nach Blickwinkel) funktionieren immer noch, obwohl "die Politik" Vieles gar nicht bewerkstellen KANN, was von ihr erwartet wird.
Aber die Vorstellung ist doch so schön, dass allein durch politische Beschlüsse alles gleich werde wie gewünscht:

- niedrige Ölpreise
- Wirtschaftswachstum
- Soziale Gerechtigkeit
- Umweltschutz
- Verbraucherschutz
- Gleichberechtigung
- Bahnhöfe, Flughäfen, Philharmonien
- undundund

Damit diese Vorstellung glaubhaft bleibt, muss "die Politik" schön nebulös bleiben. Denn wer ist "die Politik" (hilfsweise "die Gesellschaft", "die Wirtschaft" etc.) überhaupt? Manchmal erscheint sie mir wie eine Art Gottesbegriff, den jeder mit seinen eigenen Sehnsüchten füllt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 15:40 Uhr
Volker Heinrichs
Volker Heinrichs (VauHa) - 16.02.2013 15:40 Uhr

Danke.

Die treffendste Beschreibung.

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Robert Hagen
Robert Hagen (Giscard) - 15.02.2013 15:15 Uhr

"eindeutig positioniert"

Wozu das Geschrei? Die Grünen wollten doch immer schon, dass der Liter an der Zapfsäule 5 DM - heute also wohl 5 Euro - koste. Wenn man noch etwas schneller KKW abschalten und die dann notwendigen fossilen Kraftwerke zusätzlich in Betrieb nehmen würde, könnte man da noch ein paar Briketts nachlegen. Und natürlich ganz dringend: ein Importverbot für shale oil & gas. Denn gegen fracking hat sich der peak-oil community angehörige Institut ja schon „an der Schnittstelle zwischen Forschung und Energiemärkten einerseits, und Politik, Wirtschaft & Medien andererseits eindeutig positioniert". Und wenn man dann noch „komplexen Trends in klare politische Konzepte, unternehmerische Strategien und verständliche Medienbeiträge“ übersetzt, kann man ja wohl nur richtig liegen…

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 09:02 Uhr
Anton Paschke

Fracking

Fracking ist grosse Mode. Wird aber vorbei sein noch bevor ich mir auch einen Frack kaufe. Es sei denn der Liter an der Zapfsaeule koste 5 Euro. Billiger geht nicht!

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Gerold Keefer

"Angebot und Nachfrage" :-)

Liste der größten Unternehmen der Welt (Quelle: Wikipedia) Gewinn jeweils in Milliarden:

1. Royal Dutch Shell Gewinn: 30,918 Öl & Gas
2. ExxonMobil Gewinn: 41,060 Öl & Gas
3. Walmart Gewinn: 15,699 Einzelhandel
4. BP Gewinn: 25,700 Öl & Gas
5. Sinopec Gewinn: 9,453 Öl & Gas
6. China National Gewinn: 16,317 Öl & Gas
7. State Grid Gewinn: 5,678 Versorger
8. Chevron Gewinn: 26,895 Öl & Gas
9. ConocoPhillips Gewinn: 12,436 Öl & Gas
10. Toyota Motor Gewinn: 3,591 Auto

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 08:59 Uhr
Anton Paschke

Stand 2006

Und die ausgewiesenen Reserven bleiben immer gleich.

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Elisabeth Dreier

Statoil auch!

Nur das darüber teils die Sozialausgaben von Norwegen gedeckt werden und Norwegen, ach wie böse, nicht in der EU ist, vom Euro ganz zu schweigen. Oder wie ist es mit Rosneft?

Die Konzerne zu verteufeln ist ausschließlich Rot-Grüne Wertarbeit. Nur hat jemand daran gedacht, wie amerikanische Arbeitnehmer für die Rente vorsorgen oder worin die Fonds investieren? Wer hält denn die Anteile der Hedgefonds, ach nein, das sind zum großen Teil US – AN. Was für ein Verbrechen. Auch ich besitze BP und Totals Aktien für meine Altersvorsorge. Also was bedeuten nun die Zahlen. Gar nichts. Eben Rot-Grüne Wertarbeit.
Ich hasse solch eine Denkweise.

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Georg Bäuml
Georg Bäuml (faktgeo) - 15.02.2013 13:36 Uhr

Wieso die Politik kaum für die hohen Energiepreise verantwortlich ist

Nicht die derzeitige "Politik" ist schuld am hohen Ölpreis, sondern Angebot und Nachfrage mit den zu Ende gehenden Primärenergiereserven (mit Ausnahme Steinkohle):
Die starke Nachfrage nach Rohöl in den Schwellenländern wie China oder Indien, aber auch zunehmend in Entwicklungsländern trifft auf immer weiter sich erschöpfende Vorkommen, die zu akzeptablen Preisen gehoben werden können. Je nach Studie gibt es zwar noch erhebliche Öl- und Gasressourcen, die aber meist nicht umweltfreundlich (wie Fraking oder Schieferölbau in Kanada) oder nur zu hohen Kosten mit enormen technischem Aufwand (wie unter dem Meeresspiegel) erschlossen werden können.
Selbst die internationalen Energiekonzerne sind auf dem Rückzug, da im Explorationsbereich immer mehr die staatlichen Konzerne das Sagen haben (wie in Saudi Arabien, VAR, Russland, China, Venezuela, etc), die naturgemäß ihre nationalen Reserven teuer verkaufen; deshalb wird auch Erdgas nach den staatl. Konzenen am Ölpreis gekoppelt bleiben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.02.2013 08:55 Uhr
Anton Paschke

Steuern

Ich finde es sehr sinnvoll, dass Steuern auf Rohstoffe erhoben werden. Vergeudet wird auch so noch zu viel. In Deutschland ist die Einkommenssteuer zu hoch, Arbeiten lohnt nicht!

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joachim tarasenko

Wie bitte?

Wie hoch sind denn die Mineralölsteuern auf Benzin usw? 80%? Für ein Produkt welches für n Apple und n Ei ins Land geliefert wird. Und für das Niemand im Land einen Finger krumm macht. Die wüsteste Abzocke die es überhaupt gibt.

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Elisabeth Dreier

Und was ist schlimm daran, die nationalen Reserven teuer zu verkaufen?

So gehört es sich im Grunde, dass eine Regierung nationale Interessen umsetzt. Oh je, wie stehen wir deutschen dann da. Verraten und verkauft.

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Ludwig Kirschstein

Energie und Preise

"Laut einer am Freitag von „Zeit Online“ veröffentlichten Studie des Hamburger Forschungsbüros Energy Comment droht bis zum Jahr 2020 eine Preissteigerung um 50 Prozent, bis 2030 sogar eine Verdopplung des Heizölpreises."

..heißt es. In der zurück liegenden Dekade hat sich der Heizölpreis fast verdreifacht. Insoweit wäre eine weitere Verdopplung durchaus denkbar.

Aber die aktuelle Diskussion fokussiert sich derzeit gebannt auf die Strompreise und lässt dabei die Heizkosten, die rund drei Viertel des häuslichen Verbrauchs ausmachen leider weitgehend unbeachtet. Schade eigentlich.

MfG

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Fritz Garbor

Die Politik treibt ja noch ander Nebenkosten hoch: Private Wasserpreise, um die sich dann

Städte wie Braunschweig sanieren wollten...
Ganze Stadträte sind unfähig und ruinieren Städte,
lassen sich durch Veolia verführen,
die Fernwärmekosten sind auch extrem: 80 Grad wasser in Leitungen machen Heizkörperregulierung in Stuttgart unmöglich, nur heiss oder kalt, in der Folge dann extrem hohe Abrechnugen, die Stadtkasse saniert sich so: Geld für den Bahnhof stuttgart 21 wird so eingesammelt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.02.2013 09:49 Uhr
joachim tarasenko

Das Land wird von unfähigen Falotten regiert

Einen hohen Lebensstandard kann man sich auch überall leisten, mit solch einer fantasielosen Strategie. Überall Steuern drauf dass sich die Balken biegen. Dafür muss man keinen Doktortitel vorweisen können. Wann endlich setzt bei diesen Leuten, die sich selbst auf Bussen noch glorifizieren (Die Stadt gehört Dir ist ein bekanntes Logo einer Großstadt) ein ideen Re-fill ein anstatt das sattsam bekannte Brain Drain?

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15.02.2013, 12:11 Uhr

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