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Private Rentenversicherung Die Vorsorge-Lüge

 ·  Jahrelang wurden die Bürger zu privatem Sparen fürs Alter angehalten. Jetzt sorgen Mini-Zinsen für Verdruss. Und der Ruhestand gerät in Gefahr. Wie soll man überhaupt noch richtig vorsorgen?

Artikel Bilder (4) Lesermeinungen (47)
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Gert Flegelskamp

falsche Debatte

Diese ganze Debatte führt an der Wirklichkeit vorbei, die aber in der Presse auch nie erwähnt wird. In Brüssel werden von den EU-Staaten Verträge mit der WTO abgeschlossen, die mit GATS einen umfassenden Katalog aufgestellt hat, was im Sinne des Welthandels alles privatisiert werden soll, Unternehmen und Sozialleistungen, die bisher in hoheitlicher Obhut waren. Dazu gehören Verkehrsbetriebe (vor allem die Bundesbahn), Telekommunikationseinrichtungen, das Gesundheitswesen (nicht nur Kliniken), Rentensysteme und einiges mehr.
Auch der Hintergrund ist eindeutig, denn der exponentielle Charakter des Zinseszins bewirkt, dass immer größeren Geldsummen nach rentablen Anlagemöglichkeiten suchen.
Es wäre mal wirklich investigativer Journalismus, mal der Frage nachzugehen, welche Verpflichtungen gegenüber der WTO die Bundesregierung eingegangen ist.

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Uwe Lange

Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente

Der Artikel bringt es auf den Punkt: Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente. Und im Gegensatz zu Riester-Versicherungen darf man den fondsbasierten Riester-Vertrag auch über Vermittler abschließen, die zu 100 % auf ihre Abschlussprovisionen verzichten. Bei Versicherungen ist dies noch per Gesetz verboten bzw. noch nicht abschließend geklärt. Somit kann die Riester-Rente doch noch eine richtig gute Ergänzung zur privaten Altersvorsorge werden. Frohe Weihnachten! Uwe Lange

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Sebastian Castellio

was mich wundert

die nicht mehr arbeiten, Rentner, Pensionäre, HartzIV Empfänger leben von Leistungen, die eine noch arbeitende Generation erwirtschaftet. Ob die Leistungen aus staatlicher Rente, oder privater Vorsorge stammen ist doch völlig gleichgültig. Es kann immer nur das verzehrt werden was erarbeitet wird. Und der politischen Manipulation ist jedes Rentensystem unterworfen

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Mark Möschl
Mark Möschl (Cimpoler) - 17.12.2012 16:20 Uhr

Neusprech fertig integriert

Neusprech wurde scheinbar längst erfolgreich integriert in die Gesellschaft..
Wie sonst kann man sich erklären, daß zwar die Rente sicher sei aber der Bürger trotzdem privat vorsorgen muss..? Wozu, wenn die Rente sicher ist ?
Ausserdem : wieviel private Vorsorge soll ich denn betreiben, wenn mir keiner sagen kann wieviel Rente ich mal wirklich noch bekommen werde ? Soll ich gleich zu 100% privat vorsorgen ?
Ja dann bitte ich darum die Möglichkeit zu erhalten mich von den Rentenkassenbeiträgen befreien zu lassen. Dann nehme ich das zu 100% selber in die Hand.

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Winfried Schneider

Die Lösung für die Rentenlücke

Wenn ich mir ausrechne, wieviel Rente ich einmal bekommen werde (Staat + Riester + bAV) und wenn das auch noch besteuer werden soll, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit den Lebensstandard später zu halten: "Nicht aufhören zu arbeiten"
Das meine ich ernst, ich habe fest vor mind. bis 75 zu arbeiten, wenn es geht noch länger. Und wenn es gesundheitlich irgendwann nicht mehr gehen sollte macht mir auch die niedrige Rente nichts aus, denn wie soll ich Geld ausgeben, wenn ich körperlich dazu nicht mehr in der Lage bin.

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Lars Werner

Lüge ist das Lieblingsargumetn der Grünen, wenn sie keine Argumente haben

Bei Rente kann sich jeder der 1+1 zusammenzählen kann anhand der Bevölkerungsstatistiken ausrechnen, dass alle Prophezeihungen der Verantwortlichen nicht stimmen können. Sie sind nämlich garnicht mehr im Amt, wenn die Katastrophe eintritt.

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Wolfgang Ebel

Lüge ist noch

eine milde Umschreibung. Bezüglich der Rente und Alterversorgung wurden von schon zu Zeiten von Blüm angelogen. Frau Merkel und ihre Helfershelfer haben Blüm's unvollständiges Zitat . Die Rente ist sicher . . . . . meine schon . . . . aber die der Mehrzahl der Bürger ganz sicher . . . nicht, noch gesteigert. Unter der Aegide von Frau Merkel hat sich das Problemderamatisch verschärft. Ihre nachgerade phantastischen Umfragewerte lassen mich am Verstand des Souveräns zweifeln oder die " Umfragewerte " sind eben frisiert. Wie auch immer . . . . . der kleine Mann wird die Zeche einmal mehr zahlen und sich ein gerüttelt Maß an Mitschuld anrechnen lassen müssen.

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Edelbert Hackenberg

und die Millionaere der Drueckerkolonnen?

Hunderte von Millionen scheffelte der Chef (SPD nahe) der Drueckerkolonne* aus Hannover ganz zu schweigen vom Chef (CDU nahe) der Drueckerkolonne* aus Marburg, der Milliarden scheffelte bzw scheffeln liess.
*) - neudeutsch Strukturvertrieb genannt

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Wolfgang Kaeflein
Wolfgang Kaeflein (Wokae) - 16.12.2012 11:56 Uhr

Die Zins-Lüge

Zinsen bzw. Zinserträge fallen nicht vom Himmel sondern müssen erarbeitet werden. Das ist den Meisten nicht so richtig klar. In allem was man konsumiert stecken Zinsen (kalkulatorischer Zins). Wenn man im Jahr biespielsweise 20.000€ für den Lebensunterhalt aufbringen muss, dann sind automatisch auch entsprechend Zinsen in diesen Betrag eingepreist. Um hier auf Null zu kommen muss man einen ähnlichen Betrag Zins bringend anlegen. Wer also nicht mindestens soviel anlegt, wie er verkonsumiert, der legt drauf. Das ist momentan die überwiegende Teil der Deutschen. Das Zinssystem ist sarkastisch formuliert ein hervorragendes Instrument der Vorsorge fast schon der Fürsorge für die, die genügend Kapital zum Anlegen haben. Der Rest legt drauf. Die Private Altersvorsorge (die Gewinne der Versicherungsunternehmen nicht mit eingerechnet) ist folglich für die große Mehrheit ein dreist angelegtes Ammenmärchen.

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Gerold Keefer

Eigentlich kann man sich die Diskussion hier ganz einfach sparen ...

... denn wenn ein Land sich unter der Überschrift "Europäische Solidarität" seiner wirtschaftlichen Grundlagen so weitgehend beraubt, wie es Deutschland gegenwärtig tut, dann bleibt weder im staatlichen Bereich noch im privaten Bereicht Geld für Renten übrig.
Im Zweifelsfall sind die Ansprüche aus staatlichen Renten noch ein wenig tragfähiger als aus privaten, aber wenn dann die EUdSSR errichtet ist, dann konkurrieren diese Ansprüche direkt mit denen aus Griechenland, Portugal, Spanien usw..

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Horst-G. Willweber

Die Vorsorge-Lüge wird zum "Rentenbetrug", wenn ...

über die - leider hier nur halbe - Wahrheit hinaus die Politik die Negativfolgen der Riester-Rente *vollständig* aufzeigen würde!

Staatl. Zulagen/Steuervergünstigungen mögen zu den hohen Abschlussgebühren noch ein Äquivalent in der Ansparphase sein; das eigentliche Erwachen kommt aber mit (Zusatz-)Rentenbezug! Sie ist mit dem pers. Steuersatz zu versteuern; zusätzlich ist der volle Beitragssatz (100%) für Kranken- und Pflegeversicherung auf die Zusatzrente zu entrichten. Denn es gibt hier keine hälftige 'ArbG-Beteiligung' wie in der ges. Rente!

Frei von Klientelpolitik wäre es ein Federstrich, die ArbG indirekt an der Beitragsfinanzierung zu beteiligen. Durch die Lohn-/Gehaltsumwandlung in Beitragshöhe fallen nicht nur bei dem ArbN sondern áuch bei dem ArbG Steuer- und Beitragsersparnisse an, die aktuell als Quasi-Subvention eingestrichen werden!

Untätigkeit und/oder Unfähigkeit der Politik zu einer echten Jahrhundertreform der ges. Rentenversicherung werden sich rächen!

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Hermenegild Seiler

Die Zinsen wurden wegen der Eurokrise vom Staat auf 0% gedrückt

Wer hier die private Vorsorge als allererstes kaputtmacht, steht im Artikel nicht. Auf Befehl der EU senkte die EZB die Zinsen gegen Null, damit die Pleitestaaten wie Griechenland, Spanien etc. Staatsanleihen zu 2% kriegen und wir zu 0,5% unter Inflationsrate. Gäbe es einen freien Markt, müßte Griechenland 20% Zinsen zahlen oder noch mehr und wir 5% für Zehnjährige. Die EU und Deutschland machen die Sparer und übrigens auch die Lebensversicherungen kaputt, auf daß der Euro gerettet werde und die Pleitestaaten überleben. So wird ein Schuh draus!

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Art Bleiglass

Die niedrigen Zinsen sind also Schuld?

Falsch, es ist schlechtes Management. Der Staat verspricht mehr als er Rente zahlen kann, nach dem Motto: die Rente ist sicher, finanziert aber auf Pump. Und dem Privaten wird eingeredet, Zinsen und Dividenden ist alles was er braucht, dabei könnte man auch fuer schlechte Zeiten Geld unverzinst unters Kopfkissen legen. Das Problem bleibt die Entwertung der gesparten Vermögen, eine höhere Preissteigerung als Verzinsung, und diese betreibt der Staat in voller Absicht. Leitzinsen werden künstlich niedrig gehalten, zum einen in der Hoffnung konjunkturbelebende Kredite zu vereinfachen, zum anderen um die eigene Zinslast der Überschuldung gering zu halten. Leider ist dies eine Milchmädchenrechnung, denn Kredite sind nicht vorhanden gerade weil die Zinsen zu niedrig und das Risiko zu hoch ist, also unters Kopfkissen mid dem Geld, und der Staat immer noch nicht erkannt hat das Schuldenabbau wichtiger ist als Zinsoptimierung.

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Michael Ambré

was wurde Blüm geprügelt

Der ehemalige Bundesminister Blüm wurde doch geprügelt für seine Position: Die Rente ist sicher. Und nun, wieder Rolle rückwärts. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich zahle 4 % meines Bruttoeinkommens in die Riesterrente. Was hätte es für einen Aufschrei gegeben, wenn Blüm die Rentenbeiträge um 4 % erhöht hätte! Die Verzinsung meiner Riesterrente liegt aktuell bei 2%. Hinzu kommt, dass die Riester keine BU und keine EU Rente einschließt. Bin mal gespannt, ob ich nicht am Ende Geld mitbringe. Und warum ich einer jungen Generation nicht klar machen kann, dass sie mehr Kinder in die Welt setzen kann verstehe ich sowieso nicht. Wer zahlt denn am Ende?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.12.2012 15:54 Uhr
Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 19.12.2012 15:54 Uhr

Blüm wurde zurecht geprügelt.

Die gesetzliche Rente funktioniert nicht unter der demographischen Entwicklung. Das war in den 80ern schon abzusehen. Die Wiedervereinigung hat dann nochmal Aufschub gegeben (frisches Blut kam rein, Ältere mit einer schlechteren Gesundheitsfürsorge und geringeren Ansprüchen kamen rein), die Prognose in den 80ern, dass die Rente unsicher wäre, stimmte.

Der große Denkfehler ist folgender: Nur weil die gesetzliche Rente nicht funktioniert, heißt es nicht, dass mehr private Rentenversicherungsverträge benötigt. Private Vorsorge ist ein weit gefasster Begriff. Des Deutschen Problem ist einfach: Für heißt Altervorsorge und Lebensabend nichts anderes als Faulenzen und Rente aus einer Versicherung kassieren.

Die Mentalität muss sich ändern. Warum soll man mit Mitte 60 aus dem Erwerbsleben ausscheiden? Arbeit hält fit und macht Laune, weil man da mit jungen Menschen zu tun hat. Warum ist es so abwegig, wenn Menschen sagen: Altersvorsorge ist mir egal, ich will mein Leben lang arbeiten.

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Gerold Keefer

Die gesetzliche BU- und EU-Rente ...

... können Sie mittlerweile übrigens auch vergessen. Wer am 31.12.2000 keinen noch keinen Anspruch auf BU-Rente hatte, bekommt nichts mehr. Das gilt für mindestens alle ab Jahrgang 1961 und jünger.
Die EU-Rente bekommt man nur noch unter ganz harten Auflagen. Den vollen Betrag nur dann, wenn man weniger als 3h am Tag arbeiten kann ...

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Svenja Sirisee
Svenja Sirisee (Sirisee) - 16.12.2012 10:05 Uhr

Nicht Genaues weiss man nicht ...

... und das ist die Stunde der Riesters. Rürups und Bofingers, die einem mal schwammig dies, dann morgen wieder das sagen.

Die einzig sinnvolle Altersvorsorge ist: Den Bofingers, Rürups und Riesters kein einiges Wort zu glauben, dann ärgert man sich später nicht. Und Vermögensaufbau betreiben, in welcher Form auch immer.

Ich würde dann noch dafür plädieren, die Käfige von St. Lamberti in Münster wieder zu öffnen und diese Typen dort hineinzustecken. Dass so etwas subventioniert und überhaupt noch gedruckt wird, ist schon fast ein Grund, am Qualitätsjournalismus zu verzweifeln. Welch' Geistes Kind diese Herrschaften sind und was sie beabsichtigen, müsste doch allmählich klar sein ...

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Ulrich Dissars
Ulrich Dissars (Dissars) - 16.12.2012 09:43 Uhr

Na und? Jeder Rentner zahlt Krankenkassenbeiträge p.m. und.....

.....Steuern, wenn er über ca. 18.000€ Altersbezüge p.a. erhält.
Soll es bei Einmalauszahlungen auf irgendwelche Altersruhegelder nicht erfolgen?
Gleichheit ist angesagt und die wirklich Sauerei ist, dass diese späteren Zahlungen beim Abschluss mehr oder weniger verschwiegen wurden.
Darum: Keine PRV abschließen. Die Rendite ist in der GRV in der Regel höher - heute alle Male.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.12.2012 14:18 Uhr
Kurt Michler

Gleichheit, Herr Dissars?

In unserer Strasse leben 2 Rentner, die früher als Handwerker gearbeitet haben.
Der eine war Fliesenleger, hatte in seiner Firma wunschgemäß eine Halbtagsstelle und hat in der anderen Hälfte Schwarzarbeit gemacht. Verdient hat er prächtig und sein Geld mit vollen Händen ausgegeben. Nun hat er eine bescheidene Rente und bekommt Zuschüsse vom Sozialamt.
Der andere war Dachdecker, hat in der Firma Überstunden gemacht, sparsamer gelebt und zusätzlich private Altersvorsorge betrieben.
Letzterer subventioniert nun mit seinen Steuern auf die Rente und die Erträge der privaten Altersvorsorge die Sozialamtszuschüsse für den Fliesenleger und mit seinen Beiträgen dessen Kranken- und Pflegeversicherung. Ist DAS Gleichheit?

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Karl Schade
Karl Schade (J.K.S) - 16.12.2012 07:02 Uhr

Die Zeit der 20+ Jahre rundum sorglos Pakete wird 2030 wohl vorbei sein

Das zeigt der Blick auf die Bevölkerungsstruktur. Hatte ein Neurentner 1960 statistisch 13 Jahre Rente zu erwarten, sind es heute fast zwanzig Jahre - mit steigender Tendenz. Das ändert auch die langsame Anhebung des Ruhestandes auf 67 Jahre nicht. Ganz gleich, welche Finanzierungsmodelle man sich ausdenkt. Es ist einfach unvorstellbar, dass in einigen Jahrzehnten die dann im aktiven Berufsleben Stehenden jeweils zu zweit einen Ruheständler so alimentieren, dass der dann in irgendeiner auch nur erträglichen Weise abgesichert ist.

Die private Geldanlage innerhalb der entwickelten westlichen Welt zuzüglich Chinas würde daran auch nichts ändern, denn diese Gesellschaften haben die gleichen demografischen Probleme. Die einzig denkmögliche Alternative wären Entwicklungsländer mit wachsender Bevölkerung als Investitionsziel. Hier macht man sich jedoch von politischen Risiken abhängig, die noch weniger kalkulierbar sind als die Staatsschulden Südeuropas. Oder man holt die Leute zu uns?

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Gottfried Lobeck
Gottfried Lobeck (golo7) - 16.12.2012 00:08 Uhr

Eine Frage der Haltung im Politikalltag

Es ist schon ein Übel, wenn politische Entscheidungen so einseitig von Lobbyinteressen geformt werden. Als schandbar und unverzeihlich jedoch muss gewertet werden, dass nach Sichtbarwerden der Fehlentscheidungen von Korrekturansätzen nichts zu spüren ist.

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Alexander Reznak

Rentenangst

Die Vorsorge-Lüge-ja das ist sie. Vor kurzem sah ich eine Doku der ARD mit dem Titel -die Rentenangst .In dieser Dokumentation wird der gesamte Inhalt Ihres Artikels bestätigt. Man kann sich nur wundern,das die jungen Arbeiter so wie auch die Rentner sich nicht wehren.

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Fiete Meyer

Private Vorsorge vs. Versicherungszwang

Die Finanzkrisen seit 2008 haben zu Skepsis gegenüber den Geldmärkten geführt. Das spiegelt der Artikel. Im Moment schwingt das Pendel in Richtung "Finanzmärkte sind unzuverlässiger als der Staat". Auch eine Umlagenfinanzierung hat erhebliche Schwächen, das darf nicht vergessen werden. Insofern ist private Vorsorge als min. 1 Säule der Altersfinanzierung sehr zu begrüßen.

Auch arbeiten bis 67 ist in Anbetracht der Lebenserwartungen zu begrüßen.

Der entscheidene Fehler unter Rot-Grün war der offensichtliche Einfluß der Versicherungwirtschaft auf die Förderung der Altervorsorge. Die Kosten für Verträge für Riester und Rürupversicherungen sind hoch und fressen einen erheblichen Teil der derzeit spärlichen Rendite.

Wenn man seine Finanzentscheidungen als informierter Bürger selbst umsetzen will, führt das zu ganz erheblichen steuerlichen Nachteilen. Nur von diesen Gesetzeskonstrukten ernährt sich ein erheblicher Teil der Versicherungswirtschaft.

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15.12.2012, 15:06 Uhr

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