08.02.2013 · Schicksalsschläge, Billiglohn oder einfach zu großzügiger Umgang mit Geld - viele Wege können in die Überschuldung führen. Trotz der halbwegs stabilen Wirtschaftsentwicklung ist das Problem wieder größer geworden.
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Der Staat lebt es der Jugen ja auch vor, Schulden machen über die
lebeszeit retten und nach mir die Sintflut, und trotz allem noch
auftreten als wenn man alles Richtig mache würde , typisches
Politikerhandeln ! Generationenvertrag was ist das den?!?!? Für
alles und jeden Geld ausgeben aber nicht für das wohl der Jugend
und der ältern sorgen wollen , da bleibt ja nur noch das eigene
verschulden um wenigsten etwas zu leben.
Seit der Euro-Einführung ist der Lebensstandart in Deutschland
imens gesunken ,und Mann und Frau konnte davor noch Geld auf die hohe
kannte legen, heute reicht es gerade um ein bischen zu leben, Preise
sind um bis zu 100% gestigen Lohn aber nur ca. 30%, was bleibt da noch
übrig, als sich zu verschulden!
für den richtigen Umgang mit Geld. Man könnte auch die Theorie aufstellen, dass den jungen Menschen (ich gehöre auch dazu) in der Schule nicht der Umgang mit Geld gelehrt wird. In welchem Unterrichtsfach wird den noch der Umgang mit Geld gelehrt? Damit meine ich nicht nur die Weisheit, dass die Ausgaben kleiner als die Einnahmen sein sollten, sondern auch das Wissen über grundlegende Finanzthemen.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.02.2013 15:01 Uhr"Das Bewusstsein fehlt"
da gebe ich Ihnen Recht. Aber die Schuld für dieses Nichtwissen der Schule zuzuschieben ist billiger Mainstream. Es ist halt so schön einfach und befriedigend, Fremden die Schuld zu geben. Und man braucht auch keine Gewissensbisse zu haben. Der Satz: "meine Eltern haben es mir nicht beigebracht" wäre da schon viel persönlicher. Noch schlimmer wird es mit: "das Nichtwissen hab ich selbst zu verantworten." Aber die Schule kann man ja so schön unpersönlich für alles verantwortlich machen.
Eine Teilschuld tragen für mich die Banken
Die Einstellung spielt auch eine Rolle. Viele meinen jeden Trend mitmachen zu müssen und sich alles leisten zu müssen was es auf dem Markt gibt. Das ist so ein Herden-Verhalten. Man könnte sich ja auch von der Masse abheben, indem man eine eigene Meinung bildet, sich nicht so leicht verleiten lässt, sich nach seiner Decke streckt, auf etwas hinspart, d.h. nicht gleich alles mitmacht, auf jeden Wagen drauf hüpft, der vorbeifährt. Aber die meisten sind offensichtlich zu schwach und können Versuchungen nicht widerstehen. Vorfreude kennen sie gar nicht mehr, bedauerlich. Pflegt man seine Sachen, schätzt sie, gesteht ihnen sentimentalen Wert zu, verbindet eine Geschichte damit, repariert man auch mal wieder. Nicht alles was neu ist, ist auch besser. Und in Bezug auf Wohnfläche ist manchmal klein aber fein besser als groß und nichtssagend. Muss ja alles in Stand gehalten werden, was Kosten nach sich zieht und es kommt im Leben eben oft anders als man denkt.
Es ist halt sehr leicht Schulden zu machen
Die Deutsche Bank macht ja mittlerweile Werbung für Kleinkredite,
die ich bisher nur von Mediamarkt kannte.
"Schatz, ich will ein Motorrad"
"Haben wir denn Geld dafür?"
"Aber klar! Mit dem Supertollenmegaklasse Kredit der Deutschen Bank
geht das"
Aber anscheinend ist es ja mittlerweile guter Brauch genau nach dem
Motto zu leben:
"Was ich mir nicht leisten kann, kauf ich halt auf Pump"
Noch einer
Was vergessen, "Wir machen den Weg frei". Die Volksbanken
Das ist ja eine sehr gute Nachricht. Das ist der Nachweis das der Bürger besser mit Geld umgehen kann, als der öffentliche Dienst und die Politiker. Denn dort sind A L L E verschuldet.
"Männer neigen stärker zum Schuldenmachen als Frauen"
Was so eine Statistik so alles weiß.
Das Stichwort "Scheidung" ist genannt im Artikel. Wer wird
dabei wohl in fast allen Fällen zum Geldtransfer an die Ex
verdonnert bis zur Grenze der eigenen Armut? Richtig, und was hat das
mit "neigen" zu tun?
Von welchem Geschlecht erwartet man, eine Frau und die Kinder der Frau
zu versorgen? Welch ein Zufall, daß diese Gruppe häufiger mit
Schulden endet.
Viele Fälle dürften aber wirklich ein Fall von nicht mit Geld
umgehen sein, wie im Artikel zu lesen.
da kann ich nur zustimmen!
Da kann ich nur beistimmen!
Da manch Damen der Schöpfung ers alles haben möchte , Kinder
Haus /Wohnung großes Auto 2x im Jahr in Urlaub , haben die selben
bei einer Scheidung aber jede gleichberechtigungsdikusion wieder
vergessen, und möchten für das "Leid" was man ihne
"angetan" hat, wie Wohnung Kinder großes Auto, auch gut
entschädigt werden , von daher kann man dies wohl eher nich als ein
Veranlagung des Mannes Werten!
Für alles gibts eine Lösung
Haben Sie schon mal ans Auswandern gedacht? Da würde diese "Powerfrau" ganz schön auf Trab kommen glaube ich.
@ H. Erdelmeier
Ich bin ebenfalls verheiratet, mit Kindern.
In einem muß ich Sie aber enttäuschen: Im Fall einer
Scheidung würde Frau Familienrichter entscheiden über
Unterhalt und so weiter. Das geht ganz einfach: Ihre Frau bekommt die
Kinder und kann daher nicht mehr arbeiten. Sie dürfen zahlen. Die
Gleichstellung von der Sie träumen, ist urplötzlich zuende.
Emanzipierte Powerfrauen entdecken unverhofft das häusliche
Glück. Das können Sie in zahllosen Fällen beobachten.
Das erklärt auch, warum ich "die Kinder dieser Frau"
geschrieben habe. Faktisch können Sie froh sein, wenn die Ex Ihnen
als Vater das Umgangsrecht nicht boykottiert oder Ihnen
Kindsmißbrauch anhängt (dieser Vorwurf gegen den Vater kommt
in nicht weniger als 38 Prozent der Sorgerechtsverfahren, wie ein
Richter gezählt hat).
"die Kinder der Frau"
Ich stimme Ihnen zu, dass eine Scheidung hohe Kosten nach sich zieht.
Dass allerdings dabei die Männer meist Zahler sind, hängt wohl
auch daran, dass in unserer Gesellschaft mangels umfassender
Kinderbetreuung die meisten Frauen eher nur Teilzeit arbeiten
können und zusätzlich oft auch geringere Vergütungen
erhalten. Das haben sich die Frauen nicht immer so rausgesucht, sondern
oft beschließen Mann und Frau gemeinsam, dass das das gemeinsame
Familienmodell ist.
Mich stört aber Ihre Aussage "die Kinder der Frau zu
versorgen". Das hört sich so an, als hätte die Frau die
Kinder alleine in die Welt gesetzt.
Apropos, ich bin verheiratet, habe 3 Kinder, teile mir mit meiner Frau
Arbeit und Kinderbetreuung (dh. beide Teilzeit). Im Falle einer
Scheidung wären wir absolut gleichgestellt und sie würde mir
genauso viel Unterhalt zahlen wie ich ihr. Vielleicht wäre das ja
mal ein Modell für andere Männer?;-)
Das Ausmaß und die Bedeutung von "Überschuldung"
lässt sich ohne eine klare Definition nicht einschätzen. Die
hier angeführte Interpretation des Begriffs finde ich nicht
ausreichend, da nur von Einnahmen die Rede ist, aber nicht von eventuell
vorhandenem Vermögen. Und Lebenshaltungskosten können ja auch
möglicherweise noch gesenkt werden.
Der Wikipedia-Artikel zu "Überschuldung" zitiert das
Bundesfamilienministerium und berücksichtigt auch Senkung des
Lebensstandards und den Einsatz von Vermögen:
'In Deutschland spricht das Bundesfamilienministerium von
Überschuldung bei Privathaushalten, wenn deren „Einkommen
über einen längeren Zeitraum nach Abzug der
Lebenshaltungskosten trotz Reduzierung des Lebensstandards nicht zur
fristgerechten Schuldentilgung ausreicht.“ [...]'
Unklar ist leider immer noch die Formulierung "über einen
längeren Zeitraum".
Wie kann man bei so unklaren Kriterien überhaupt zu Zahlenangaben kommen?
Überschuldung?
Der Begriff wird gern verwendet, macht aber in diesem Zusammenhang
keinen Sinn. Es geht vielmehr um die Zahlungsunfähig. Woran will
man eine Überschuldung bei natürlichen Personen messen? Es
geht doch um die Frage, ob die fälligen Verbindlichkeiten bedient
werden können.
Orginalquelle lesen
Wenn Sie die Orginalmitteilung von Bürgel lesen, bekommen Sie einen
etwas besseren Überblick über die Definition von
Überschuldung die diesem Bericht zugrunde liegt:
"Die drei wichtigsten Negativmerkmale von Überschuldung sind
bei Privatpersonen erstens die Haftanordnung zur Abgabe der
eidesstattlichen Versicherung, zweitens die Abgabe der eidesstattlichen
Versicherung selbst und drittens die Verbraucherinsolvenz. [...] Weitere
Negativmerkmale, die in die Überschuldungsanalyse von
Privatpersonen einfließen, sind Inkassoverfahren und
Inkassoüberwachungsverfahren." (Quelle: Bürgel-Website)