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Mittwoch, 19. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Preissteigerung Wen trifft die Inflation?

 ·  Viele Menschen haben Angst vor steigenden Preisen. Doch nicht jeder leidet gleichermaßen. Drei Beispielfälle.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (17)

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Hermann Rampf

Der Warenkorb...

.. ist der einzige Parameter, der die Inflationsrate bestimmt. Dieser Warenkorb betrifft bei Weitem nicht alle Menschen gleichermassen.
Somit ist eine weitere Möglichkeit der Inflation zu entgehen, sich vom Warenkorb so weit wie möglich, natürlich in der richtigen Richtung, zu entfernen.
Der Entwertung des bestehenden Vermögen entkommt man eigentlich nur durch rechtzeitiges Ausgeben des Geldes.

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Hartmut Rencker

Eigentum verpflichtet

Das gilt vor allem für die Sparbücher, Termingelder und Bundesschatzbriefe der Untertanen. Über die Niedrigstzinsen können sich Banken und der Fiskus sanieren.

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Daniel Bruck

Leider falsch!

Das ist alles nett geschrieben, aber leider falsch. Die derzeit auf FAZ gleichzeitig zu diesem Beitrag gezeigte Grafik "Milliarden auf den Firmenkonten" zeigt, dass die nächste Blase in den Unternehmensfinanzen steckt. (Sucht nach: Milliarden auf den Firmenkonten). Viel Spaß beim Aktienkauf!

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Heike Schneider

Eine Milchmädchenrechnung...

...noch höhere Mieten, die Leute verdienen nicht viel, vile Kranke, keine Renten, Sozialfälle. Die Läden können alle zu machen, Die Leute werden nur noch Lebesnmittel kaufen. Es wird noch mehr zur Vernichtung von Arbeitsplätzen führen, dass ist das wohin uns die Notenbanken treiben! Skrupellos. Und das Schönste, mit faulen Krediten finazieren wir n och die Privatimmoblien von denen, deren Kinder in Zukunft von Hartz IV leben werden. Aber Papa Staat zahlt. Was für ein braver Daddy! Und die Bühne des Lebens ist die Glotze!

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Jan Hoffmann
Jan Hoffmann (Jaho) - 15.01.2013 16:47 Uhr

Schulden sind gut?

Nun ja, wenn das Einkommen mit der Inflation steigt, kann weiterhin der Schuldendienst geleistet werden, ohne daß die höheren Lebenshaltungskosten den verfügbaren Betrag des Gehaltes zum Schuldendienst auffressen. Wenn das Gehalt die Inflation nicht nachzeichnet, steht immer weniger für den Schuldendienst zur Verfügung, denn Essen, Trinken, Heizen etc. verzehren immer mehr. Und dann wird´s eng.
Hans Werner Sinn (ifo) hat auf die Frage, was er zum Schutz vor der Inflation tut, geantwortet:
Meine Frau und ich bauen Schulden ab! Aha . . .!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 06:04 Uhr
Bertram von Steuben

Erfahrungen?

...genügend!
Ob in Deutschland oder, erheblich aktueller, in anderen Staaten:
Verelendung oder Bürgerkrieg...

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Frank Lorenz
Frank Lorenz (bns23) - 15.01.2013 17:29 Uhr

Das habe ich mich auch gefragt...

..., wer garantiert mir, dass mein Einkommen mit der Inflation steigt?
Gibt es da Erfahrungswerte aus Ländern, wo die Inflation losgalloppiert ist?

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Guenther Bachteler

Immobilienkredit und Aktiondepot

Wenn man die eigene Immobilie selbst nutzt und noch einen guten Teil seines Darlehens abzubezahlen hat, ist man gut beraten, sein Aktiendepot aufzulösen und das Geld dann in Sondertilgungen zu investieren, wenn der Vertrag das erlaubt.
Wer auf diese Weise das Abbezahlen seiner Immobilie um x Jahre verkürzt, kann leicht ausrechnen, wieviel Geld er spart im Vergleich zur längeren Darlehenslaufzeit. Und das ist Geld, das wirklich gespart wird, und nicht vielleich (wer weiß, wie die Aktien sich entwickeln) in ein paar Jahren ein paar Prozent Rendite abwerfen.....

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Alfred Vomberg

Wem nützt die Inflation?

„Die selbstgenutzte Immobilie bietet sehr guten Inflationsschutz.“

Logisch, es gibt ja auch eine Verbrauchs- und eine Vermögensinflation.
Von letzterer erzählt man uns nichts, weil da die Zahlen nicht ganz so gut aussehen.
Man hat erst die soziale Absicherung gekürzt, die Steuern und Abgaben erhöht, das Tafelsilber privatisiert, Billiglöhne eingeführt und jetzt sind eben die Sparguthaben dran.
Das ist auch eine Form von Gerechtigkeit.
Wir waren ja auch alle gemeinsam dumm genug, um diese Politiker zu wählen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 15.01.2013 20:44 Uhr
Daniel Bruck

Was erwarten Sie denn?

Herr vom Berg,

was erwarten Sie denn von unseren Politikern? Sie sind sehr schlecht bezahlt, so dass in der Branche gute Leute Mangelware sind. Überlegen Sie mal: Buschido verdient mehr als die Kanzlerin (250.000€ / p.A.).

Welcher intelligente Mensch will denn da noch hochrangiger Politiker werden?

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 15.01.2013 12:59 Uhr

EZB-Neubau: Preissteigerung bei Material- und Arbeitskosten +40% ( zuzügl. Planungsfehler)

Unter dem Titel" Richtfest ohne Draghi" berichtete die FAZ am 20.Sept.2012 von einem Festakt, dem Hausherr Draghi verständlicherweise fernblieb.
Draghi überließ es EZB-Direktor Jörg Asmussen, in einer "Festrede" ein Paradebeispiel entgleister Stabilitätspolitik zu präsentieren.
Hintergrund waren die aus dem Ruder gelaufenen Kosten für den EZB-Neubau.
Laut Asmussen schlugen Planungskapriolen mit 100 bis 150 Mio. Euro zu Buche.So etwas kennt man.
Entlarvend aber waren Asmussen Ausführungen zu den Arbeits- und Materialkosten:
Der EZB-Neubau sei 2005 zu "konstanten Preisen" kalkuliert wurden, musste Asmussen einräumen.
Und diese Baukostenpreise ( Material / Arbeit ) seien seitdem von 500 Mio. auf 700 Mio. Euro gestiegen... Ein rein inflatorischer Effekt .
Planwirtschaftler und Subventionist Draghi blieb der Verkündigung seiner Blamage fern.

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Klaus Hessenauer

Inflationsrate 2,1 %

Mit Verlaub, aber die offizielle Inflationsrate von 2,1 % ist von der Qualität wie weiland die Arbeitslosenzahlen von Herrn Stingl! (die älteren erinnern sich!)

Es gilt: Glaub keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

10 Jahre nach EURO Einführung kosten die Güter des täglichen Bedarfes soviel in EURO wie seinerzeit in DM. Das macht nach Adam Riese eine durchschnittliche Teuerung von 8 % Jahr für Jahr aus!

Da hilft es niemand wenn man mit Elektronik und Billigimporten die Statistik schön rechnet.

Butter und Brot brauche ich täglich !

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 16.01.2013 13:54 Uhr
Klaus Hessenauer

werter Herr Brauer...

zu Ihrem Verständnis:
Zitat
<<< Unverständlich ist mir, wie 474 Leser diesen Kommentar gut finden können. >>>

ich hab da einen Verdacht: die Feststellung entspricht einfach edr Lebenswirklichkeit der betreffenden

Gruß

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Andreas Brauer
Andreas Brauer (cayoon) - 16.01.2013 10:50 Uhr

Unverständlich

Die Ermittlung der Inflationsrate bemisst sich nicht nach persönlichen Beobachtungen, Berechnungen und Vorlieben für einzelne Produkte. Bei der Berechnung wird ein Warenkorb zugrunde gelegt, der durchschnittliche Verbräuche und die Preisentwicklung aller Warengruppen (auch unter Berücksichtigung der Häufigkeit ihrer Anschaffung) anteilig berücksichtigt. Es handelt sich mithin um einen Durchschnittspreis. Dabei trifft es zu, dass einzelne Warengruppen stärker teuern als andere. Die Gründe können unterschiedlich sein. Die Inflation ist eben eine Rate, ein Durchschnittswert. Von persönlichen Beobachtungen auf das Ganze zu schließen ist leider völlig falsch. Unverständlich ist mir, wie 474 Leser diesen Kommentar gut finden können.

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Jim Greek
Jim Greek (Jos_Vik) - 16.01.2013 03:26 Uhr

Herr Frank

Das "wohlschmeckende" Brot vom Discounter ist nicht annährend vergleichbar mit dem vom Bäckereimeister, die es damals noch an fast jeder Ecke gab. Für gutes Brot müssen die meisten Leute heute weit fahren und richtig viel bezahlen - da dürfte für unter 2,50 Euro für einen halben Laib kaum etwas zu machen sein. Bei Kuchen ist es noch viel schlimmer, um in vorraus zu antworten ;)

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Matthias Frank

Butter war teurer

vor 2001 als Heute, also lassen Sie es sich schmecken.

Beim Brot ist das schwieriger zu sagen, da Vergleiche hier oft hinken. Beim Diskounter gibt es durchaus wohlschmeckendes und günstiges Brot. Handwerklich hergestellte Brot hat seinen Preis, das stimmt allerdings.

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Werner Eickhoff

Auf auf zum fröhlichen Blasen

So füllen wir denn weiter die Blasen mit Gold, Immobilien und Aktien. Bei soviel Gewicht heben die Blasen jedenfalls nicht ab.

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Jahrgang 1979. Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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