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Oldtimer Die rollende Geldanlage

 ·  Mit wertvollen Oldtimern für 100.000 Euro und mehr kann man große Gewinne erzielen. Hier fallen die hohen Wartungskosten nicht ins Gewicht.

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JAn Altmann
JAn Altmann (JFFM) - 10.04.2012 09:18 Uhr

Geld verdienen mit alten Autos

Mit dem Thema habe ich mich lange beschäftigt.

Ein altes Auto hinzustellen und auf Wertzuwachs zu warten ist naiv und hoch spekulativ. Das probieren Fonds und einige Sammler. Positive Ergebnisse hat mir aber noch nie jemand zeigen können, weil die hohen Kosten und der wenig liquide Markt die vermeintlichen, von den Gutachterorganisationen ausgewiesenen Preissteigerungen auffressen.

Für persönliche Zwecke ist das alles in Ordnung, denn man hat eine Menge Spaß mit den alten Kisten. Und man verliert wenigstens nicht viel Geld mit diesem Hobby.

Als reine Geldanlage gibt es ganz andere Möglichkeiten. So wächst die Oldtimerbranche enorm. Hier gibt es sehr interessante Unternehmensbeteiligungen, etwa an Händlern, Restauratoren, Messe-Betreibern uvm. Es ist nicht einfach, dort Zugang zu bekommen, aber in diesem Fall sind die Renditen real und beruhen auf Dienstleistung, nicht Spekulation.

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Sebastian Hoffmann

Oldtimer - die rollende Geldanlage

Liebe Leser,

es ist tatsächlich richtig, dass Oldtimer durchschnittlich in den letzten zehn Jahren durchweg einen Wertzuwachs verzeichnen konnten. Das gilt aber im Besonderen für Fahrzeuge des niedrigpreisigen Sektors bis 20.000,- € und nicht nur für besonders teure Oldtimer.
Richtig hingegegen ist nicht, dass sich die Investition in ein hochpreisiges Fahrzeug eher lohnt. Die Wartungskosten steigen auch in Relation zum Fahrzeugwert, und nicht nur bei der Versicherungsprämie.
Entscheidend bei der Findung des "richtigen" Oldtimers sind Originalzustand, oder die Rückrüstbarkeit der neuen Komponenten. Besonders interessant sind Fahrzeuge in völlig unberührtem Zustand oder in besonderem Maße Wagen, die eine Restaurationsqualität über der üblichen Norm haben. Diese Fahrzeuge werden besonders hoch gehandelt und erzielen die kolportierten Spitzenpreise. Der Markt ist hochemotional und nicht immer rational.

Sebastian Hoffmann, Sachverständiger für Oldtimer

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Jahrgang 1971, Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

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