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KfW-Kredite : Regierung gibt noch mehr Geld für den Einbruchschutz

Das ärgert den Einbrecher. Der Bund hilft. Bild: obs

Selten war die Nachfrage nach Krediten der Förderbank KfW so groß wie für den Einbruchschutz. Nun werden die Fördermittel abermals aufgestockt. Auch andere Umbauten werden wieder gefördert.

          Die Deutschen rüsten ihre Häuser und Wohnungen weiter auf gegen Einbrecher. Die staatliche Förderbank KfW berichtet von einer anhaltend hohen Nachfrage nach ihren Fördermitteln für den Einbau von Alarmanlagen und ähnlichen Schutzvorrichtungen. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), der auch für Bauen zuständig ist, hat nun die verfügbaren Fördermittel für Einbruchschutz abermals aufgestockt, auf nun 65 Millionen Euro für das laufende Jahr. Damit wächst die verfügbare Summe weiter kontinuierlich. Bislang waren wie schon im Vorjahr 50 Millionen Euro vorgesehen. Als das Programm vor zwei Jahren aufgesetzt worden war, umfasste es zunächst nur 10 Millionen Euro.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Neben der Gesamtsumme hatten das Ministerium und die KfW zuletzt auch die Möglichkeiten der Förderung ausgeweitet. So wurde im Laufe des vergangenen Jahres zunächst der Mindestinvestitionsbetrag abgesenkt und schließlich eine gestaffelte Zuschussförderung eingeführt. Sowohl Eigentümer als auch Mieter von Immobilien können bei der Förderbank Zuschüsse beantragen, wenn sie deren Einbruchsicherheit verbessern wollen.

          Dazu kann neben der Installation von Alarmanlagen auch der Einbau stärkerer Fenster oder Türen zählen. Für die ersten 1000 Euro einer solchen Investition schießt die staatliche Förderbank KfW bis zu 200 Euro hinzu. Die Mindestinvestitionssumme liegt bei 500 Euro, maximal wird ein Investitionsvolumen von 15. 000 Euro je Wohneinheit bezuschusst.

          Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der KfW entsprechende Vorhaben an 80.000 Immobilien gefördert. In den ersten eineinhalb Jahren des Förderprogramms waren schon 120.000 Projekte bezuschusst worden.

          Auch für den Abbau von Barrieren für alte oder behinderte Menschen in Immobilien gibt Seehofers Ministerium nun wieder Geld, und zwar insgesamt 75 Millionen Euro. Ab sofort können jetzt wieder Anträge für entsprechende Umbauten gestellt werden, wie es in einer Mitteilung der KfW heißt. „Die Wohnungspolitik bleibt eine zentrale Aufgabe der Bundesregierung“, wird Seehofer darin zitiert. „Bei allen Maßnahmen, vor allem im Wohnungsbestand, müssen wir insbesondere die Auswirkungen des demografischen Wandels in Deutschland beachten. Dies gilt ebenso für das hohe Bedürfnis nach Sicherheit in der Bevölkerung.“

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