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Gewusst wie : Zehn Tipps, wie Sie Haus und Wohnung absichern können

Besser, wenn das Fenster hält. Bild: dpa

Zehn Tipps, wie Sie Haus und Wohnung absichern können.

          1. Das Wichtigste: Fenster und Balkon sichern. Viele Einbrecher dringen über Fenster oder die Balkontür in die Wohnung ein. Die Polizei rät deshalb, besonders diese Stellen technisch nachzurüsten. Mit Hilfe von Klaus Böckner, Geschäftsführer des zertifizierten Frankfurter Sicherheitsfachgeschäfts R. Böckner & Sohn GmbH, stellen wir die wichtigsten mechanischen Sicherungsmaßnahmen vor. Die Preisangaben beinhalten auch die Kosten für Montage.

          Corinna Budras

          Redakteurin in der Wirtschaft und für Frankfurter Allgemeine Einspruch.

          2. Abschließbare Sicherheitsstange: Diese Stange wird quer vor das Fenster montiert und verhindert, dass das Fenster nach innen gedrückt und aufgehebelt werden kann. Optisch kann das störend wirken, aber das Signal an die Einbrecher ist klar: Dieses Fenster ist besonders gesichert (rund 150 Euro).

          3. Fenstergetriebe aufrüsten: Fenster können so nachgerüstet werden, dass das Getriebe des Fensters nicht verschoben werden kann. Auch das verhindert das Aushebeln der Fenster. Nach dem Einbau ist von außen kein Unterschied zur früheren Vorrichtung zu erkennen (etwa 450 Euro).

          4. Kastenzusatzschloss: Diese Vorrichtung wird auf das Schloss gesetzt. Gemeinsam mit einer Bandseitensicherung für die Scharnierseite verstärkt es den Schutz für die Wohnungstür (etwa 350 Euro).

          5. Fensterkippsicherung: Besonders gekippte Fenster sind bei Einbrechern beliebt. Sie sind relativ schnell zu öffnen. Es sei denn, man hat sein Fenster mit einer Fensterkippsicherung nachgerüstet, mit der die Seiten der Fenster mit Stangen gesondert gesichert werden (rund 550 Euro je Flügel).

          6. Querriegel: Sehr beliebt für Wohnungs- und Kellertüren. Sie sichern gleichzeitig die Seite des Türschlosses als auch die Seite der Scharniere (rund 500 Euro).

          7. Gitter für die Terrassentür: Bei dieser Sicherungsmaßnahme ist es wichtig, dass es sich nicht nur um ein Ziergitter handelt, sondern um massive Gitter mit Durchsägeschutz (1500 bis 2000 Euro).

          8. Haustüren mit Mehrriegelschlössern: Es kann sinnvoll sein, nicht nur aufzurüsten, sondern sich gleich eine neue Haustür zu kaufen, die an verschiedenen Stellen mit Riegeln versehen ist. Neue Modelle verschließen sich auch schon automatisch, wenn die Tür zugezogen wird (ab 3300 Euro)

          9. Gitterrostsicherung: Auch durch Licht- und Luftschächte im Keller können Einbrecher schnell einsteigen. Deshalb sollte man sie mit einer Gitterrostsicherung schützen (rund 130 Euro).

          10. Alarmanlagen: Sie setzen auf Abschreckung. Durch ein akustisches Signal wollen sie den Täter in die Flucht schlagen – schon bevor er einen Schaden anrichten konnte. Laut Stiftung Warentest gibt es brauchbare Alarmanlagen schon ab 330 Euro. Axel Knodt von Secutek Sicherheitstechnik warnt jedoch davor, dass diese durch Elektroschocker außer Gefecht gesetzt werden können. Er rät deshalb zu kabellosen Alarmanlagen. Dort liegt der Preis bei 2000 Euro aufwärts.

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